Liechtensteiner Bank Frick nimmt Wechsel in Geschäftsleitung vor

Die Liechtensteiner Bank Frick & Co stellt um – auch in der Geschäftsleitung. Der neu Ernannte kennt das Haus bestens.

Beim Flaggschiff der Liechtensteiner Finanz-Gruppe BFC kommte es zu einem Wechsel auf der Brücke. Wie die Bank Frick & Co. am Donnerstag berichtete, nimmt sie eine Änderung in der Geschäftsleitung vor.

Sie ernennt dort Hubert Büchel (Bild) zum Leiter des neu geschaffenen Bereichs Private & Institutionelle Kunden. Dort wurden laut der Mitteilung alle für die Kundenbetreuung relevanten Dienste zusammengefasst. Der in Liechtenstien wohnhafte Büchel kennt das Geschäft: Er ist seit fünf Jahren für Frick & Co. tätig und verantwortete zuletzt den Privatkunden-Bereich.

Rochade in den Strategiebereich

Das bisherige Geschäftsleitungs-Mitglied Kuno Frick jun. wechselt derweil in den Verwaltungsrat der Privatbank. Dort werde er an der strategischen Weiterentwicklung des familiengeführten Unternehmens mitwirken, wie es weiter hiess.

Die dreiköpfige Geschäftsleitung der Bank Frick besteht somit aus Büchel, CEO Edi Wögerer, der im April 2014 für den einem Gewaltverbrechen zum Opfer gefallenen Jürgen Frick übernehmen musste, sowie Finanzchef Roland Frick. Das Verwaltungsrats-Präsidium wird weiter von Mario Frick bestritten, der von 1993 bis 2001 als Regierungschef des Fürstentums amtete.

Über das Private Banking hinaus

Die 1998 gegründete Bank Frick & Co. sitzt im liechtensteinischen Balzers und beschäftigt rund 50 Mitarbeitende. Die 1998 gegründete Bank wird von der BFC Group Holding kontrolliert und verfügt über eine Zweigstelle in London.

Die Besitzerin kam letzten Februar zum Schluss, das die Bank mit Private Banking allein keine Zukunft mehr habe. Deshalb wurden seither die strategischen Säulen Payment Services, Immobilien und Opportunitäten neu aufgebaut.

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NEWS GANZ KURZ

Allianz Suisse

Der Versicherer hat in der Romandie Wohn- und Büroimmobilien im Volumen von rund 290 Millionen Franken erworben. Dabei handelt es sich bislang um die grösste Immobilieninvestition in der Westschweiz für die Allianz Suisse. Angesichts des anhaltenden Tiefzinsumfelds investiert der Versicherer verstärkt in Immobilien.

Swiss Re

Die Ratingagentur Fitch hat das Rating für Finanzstärke für den Rückversicherer Swiss Re mit AA– und den Ausblick mit «stabil» bestätigt. Auch das Langfristrating bleibt mit stabilem Ausblick unverändert bei A+.

Swiss Life

Swiss Life Asset Managers erweitert ihr Immobilienportfolio in Deutschland um das Wohn- und Geschäftshaus Bernsteincarré in Leipzig. Auf 6'500 qm Mietfläche werden Geschäfte, Gastronomie und Büros entwickelt. Hinzu kommen 18 Wohnungen. Das Projekt befindet sich aktuell im Bau, die Fertigstellung ist für 2017 vorgesehen.

Syz Asset Management

Am 1. Dezember hat der internationale Vermögensverwaltungs-Arm der Genfer Bank Syz eine Niederlassung in München eröffnet. Wie finews.ch exklusiv berichtete, wird die Niederlassung von Michael Schlieper, Region Head Deutschland und Österreich, geleitet.

Varia US Properties

Die Zuger Immobilienfirma Varia US Properties hat am Donnerstag ihren ersten Handelstag an der Schweizer Börse SIX. Insgesamt wurden 3,5 Millionen Aktien zu einem Preis von 35 Franken ausgegeben. Varia konzentrier sich auf den US-Miethäusermarkt.

Banco Stato

Das Dotationskapital der Tessiner Kantonalbank wird massiv von 240 auf 500 Millionen Franken ausgeweitet. Dies teilte der Kanton Tessin als Eignerin des Instituts mit.

Geldwäscherei

Das vierte GAFI-Länderexamen zur Bekämpfung der Geldwäscherei und Terrorismus-Finanzierung stellt der Schweiz ein gutes Zeugnis aus. Nur Italien und Spanien schnitten bisher besser ab. Kritisiert wurde etwa, dass hierzulande der Schwellenwert für Bargeld-Transaktionen bei 25'000 Franken liegt. Das ist mehr als der vorgesehene GAFI-Schwellenwert von 15'000 Dollar.

Swiss Life

Der Immobilienfonds von Swiss Life REF Swiss Properties kauft eine Immobilie in der Innenstadt von Basel. Damit steigt der Wert des Immobilienportfolios auf 620 Millionen Franken. Zur Finanzierung weiterer Akquisitionen will Swiss Life dem Fonds weitere 100 Millionen Franken zuführen. Dies soll über eine Kapitalerhöhung geschehen. Geplant ist die Emission neuer Anteile mit einem Bezugsverhältnis von 5:1.

Temenos

Die staatliche ägyptische Housing and Development Bank, einer der grossen Hypotheken-Institute im nahöstlichen Land mit 1,5 Millionen Kunden, ist auf das Kernbanken-System von Temenos migriert. Der Genfer Bankensoftware-Hersteller wurde dabei von der ägyptischen Partnerfirma Masaref unterstützt.

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