Der BSI-Deal ist unter Dach und Fach

Die Übernahme der BSI Privatbank durch die BTG Pactual ist abgeschlossen. Die Brasilianer zahlen weniger als bislang kommuniziert. Und es kommt zu einem grossen Abgang.

Deutlich mehr als ein Jahr nach der Ankündigung kann der Vollzug gemeldet werden: Die brasilianische BTG Pactual hat die BSI Privatbank übernommen und bezahlt ihrem vormaligen Besitzer, dem Versicherungskonzern Generali, rund 1,25 Milliarden Franken, wie die beiden Institute am Dienstag mitteilten.

Damit ist der finale Kaufpreis tiefer als zunächst kommuniziert worden war. Ursprünglich wollten die Brasilianer für die komplette Übernahme 1,5 Milliarden Franken bezahlen.

Insgesamt über 186 Milliarden Franken

Die BSI bringt 87,6 Milliarden Dollar an verwalteten Vermögen in den neuen Wealth Manager ein. BTG Pactual verwaltet rund 99 Milliarden Dollar. Wie es weiter hiess, wird der Markenname BSI beibehalten. Die Tessiner Bank, die Präsenzen in Europa, Lateinamerika, im Nahen Osten und in Asien unterhält, soll wie geplant die Private-Banking-Plattform für BTG Pactual stellen.

Während Stefano Coduri CEO der BSI bleibt, kommt es bei der über 140 Jahre alten Bank dennoch zu einem gewichtigen Abgang. So wird Alfredo Gysi per sofort als Verwaltungsrat zurücktreten und Joseph Rickenbacher wird sein Amt übernehmen.

Bleibt Ehrenpräsident

Gysi war über 21 Jahre lang für die BSI tätig gewesen, zunächst als Chef, dann als Präsident. Er habe sich entschieden, andere Interessen zu verfolgen, welche zu der vor einigen Jahren getroffenen Entscheidungen passten, in London zu leben, wird Gysi in der Mitteilung zitiert. Er wird Ehrenpräsident bleiben und als Senior Advisor BTG Pactual zur Verfügung stehen.

Rickenbacher zwar bis 2014 im Verwaltungsrat der Eidgenössischen Finanzmarktaufsicht (Finma) gewesen. Seine aktive Banker-Karriere verfolgte Rickenbacher bei der UBS, wo er zuletzt als Risikochef des Wealth Management tätig gewesen war.

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Die Schwyzer Kantonalbank will mit neuen Fonds-Produkten finanzielle und ethische Ansprüche vereinen. Bis Ende 2016 erhebt die Bank auf die sogenannten Ethikfonds keinen Ausgabeaufschlag.

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Das Bankensoftwareunternehmen Crealogix hat für das Verwaltungsrechenzentrum St.Gallen (VRSG) ein Bankingportal für den Government-Bereich entwickelt. Die Zahlungsverkehrslösung deckt die neusten Anforderungen des Schweizer Zahlungsverkehrs ab. Sie lässt sich unabhängig von einem Online-Banking-Tool einsetzen.

Valartis

Die Valartis Gruppe hat den Vollzug der Übernahme der Liechtensteiner Tochter an die Citychamp Watch & Jewellery Group aus Hongkong abgeschlossen. Damit ist die letzte Voraussetzung für die Umsetzung der Sanierungspläne erfüllt.

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DigitalZurich2025, die Standortinitiative für digitale Innovation, wird zu «digitalswitzerland» umbenannt und damit auf die ganze Schweiz ausgeweitet. Zudem lanciert sie mit «Education Digital» eine Webplattform zu relevanten Aus- und Weiterbildungen rund um das Thema Digital.

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UBS

Mit einer Performance von durchschnittlich 0,5 Prozent schnitten die Pensionskassen im August leicht besser ab als im Monats-Durchschnitt seit Jahresbeginn. Das stellte der «Pensionskassen-Barometer» der Grossbank fest.

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