Wo Strategieberater am meisten verdienen

Eine Umfrage gibt Einblick in die Vergütungspolitik dreier Strategieunternehmen. Und es zeigt sich: Die vielgescholtenen «Berater» verdienen im Vergleich zu manchen Investmentbankern erstaunlich wenig.

Die meisten Uni-Absolventen sind der Meinung, dass die Saläre bei den grossen drei Strategieunternehmen in etwa gleich hoch sind. Doch eine aktuelle Umfrage des Online-Analysehauses Emolument zeigt Unterschiede.

Am grössten ist die Gesamtvergütung bei Bain & Company mit 103'000 Pfund (siehe Grafik). Allerdings nur, wenn der Geschäftsgang gut läuft und man seine Ziele erfüllt. Ansonsten gibt es nur das Fixgehalt von 75'000 Pfund.

 Emolument 500

Bei McKinsey & Company und BCG Boston Consulting Group beträgt das Fixum je 82'000 Pfund, derweil sich die Bonihöhe deutlich unterscheiden.

Insgesamt wurde die Löhne von 668 Strategie-Berater aus Grossbritannien im Status eines Seniors ausgewertet.

Banken zahlen deutlich mehr

Weit grösser sind die Lohnunterschiede im Vergleich mit M&A-Bankern, wie eine frühere Analyse von Emolument zeigte.

So verdient ein M&A-Banker mit 5 bis 10 Jahre Berufserfahrung im Schnitt 212'000 Pfund und damit mehr als doppelt so viel wie ein Berater bei einer Unternehmensberatung (siehe Grafik).

Strategy Banks 500

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NEWS GANZ KURZ

Avaloq

Der Bankensoftwareentwickler Avaloq und die Deutsche Apotheker- und Ärztebank (Apobank) haben einen Vertrag zur Evaluierung einer zukünftigen Zusammenarbeit unterzeichnet. Bis zum Ende des ersten Quartals 2017 soll analysiert und erarbeitet werden, inwiefern die Umsetzung der Apobank-IT-Strategie mit der Avaloq Banking Suite möglich ist.

Deutsche Bank

Die Deutsche Bank will den britischen Versicherer Abbey Life an die Phoenix Life, eine Gesellschaft der Phoenix Group, verkaufen. Die nun geschlossene Vereinbarung sieht vor, dass Phoenix Life 100 Prozent von Abbey Life zum Preis von 935 Millionen Pfund erwirbt. Abbey Life ist derzeit Teil der Deutschen Asset Management.

Schwyzer Kantonalbank

Die Schwyzer Kantonalbank will mit neuen Fonds-Produkten finanzielle und ethische Ansprüche vereinen. Bis Ende 2016 erhebt die Bank auf die sogenannten Ethikfonds keinen Ausgabeaufschlag.

Crealogix

Das Bankensoftwareunternehmen Crealogix hat für das Verwaltungsrechenzentrum St.Gallen (VRSG) ein Bankingportal für den Government-Bereich entwickelt. Die Zahlungsverkehrslösung deckt die neusten Anforderungen des Schweizer Zahlungsverkehrs ab. Sie lässt sich unabhängig von einem Online-Banking-Tool einsetzen.

Valartis

Die Valartis Gruppe hat den Vollzug der Übernahme der Liechtensteiner Tochter an die Citychamp Watch & Jewellery Group aus Hongkong abgeschlossen. Damit ist die letzte Voraussetzung für die Umsetzung der Sanierungspläne erfüllt.

Aargauer Kantonalbank

Die Aargauische Kantonalbank (AKB) hat in Eigenregie eine neue Anleihe in der Höhe von 200 Millionen Franken aufgelegt. Die Laufzeit beträgt 8 Jahre, der Coupon 0,02 Prozent.

digitalswitzerland

DigitalZurich2025, die Standortinitiative für digitale Innovation, wird zu «digitalswitzerland» umbenannt und damit auf die ganze Schweiz ausgeweitet. Zudem lanciert sie mit «Education Digital» eine Webplattform zu relevanten Aus- und Weiterbildungen rund um das Thema Digital.

Fondsmarkt

Die Schweizer Fondbranche kratzt an der Billionen-Grenze. Wie der Branchendienst Swiss Fund Data vermeldete, erreichte das Vermögen der in der Schweiz gehandelten Anlagefonds letzten August rund 914 Milliarden Franken.

EIB

Die Europäische Investitionsbank finanziert die Forschung am Genfer CERN. Dies, indem sie dem Teilchenbeschleuniger eine Kreditfazilität von 250 Millionen Franken leistet. Das Geld wird zum Bau des nächsten CERN-Grossprojekts benötigt, dem High Luminosity Large Hadron Collider.

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