Prominente Rückkehr und grosse Pläne bei der UBS Hongkong

Die Pläne sind bereits seit diesem Juni publik: Die UBS will sich vom grossen Wealth-Management-Markt reicher chinesischer Unternehmer ein grösseres Stück abschneiden, wie auch finews.ch berichtete. Dafür rückt sie in Hongkong näher an ihre Zielgruppe, aufs Festland Kowloon. Die gut 2'100 Quadratmeter grossen Büros an der One Peking Road sind gemietet, wie das Branchenportal «Asian Private Banker» am Dienstag schrieb.

Und auch eine Chefin ist gefunden: Adeline Chien (Bild). Die erfahrene Private Bankerin soll die noch benötigten Kundenberater suchen und ist für die diversen Initiativen der UBS verantwortlich. Chien ist eine Grösse auf dem Hongkonger Wealth-Management-Platz.

Wanderjahre bei diversen Banken

Sie war 2014 nach einigen Wanderjahren von Barclays zur UBS als Teamleiterin zurückgekehrt. Chien arbeitete aber schon von 1994 bis 2004 bei der UBS. Nach einem Abstecher zu Goldman Sachs wurde sie 2008 bei der Schweizer Bank Managing Director für Hongkong. Dann heuerte sie bei EFG und später bei Barclays an.

Nun nimmt sie den dritten Anlauf bei der UBS. Die Bank hat Grosses vor. Wie Jean-Claude Humair, Regional Market Manager in Hongkong, gegenüber «Asian Private Banker» sagte, will die Bank zehn Kundenberater mehr anstellen als ursprünglich geplant.

40 neue Kundenberater

Im Juni war die Rede von 50 Private Banker gewesen. Jetzt sollen es 60 bis 65 sein, wie Humair sagte. 40 davon würden neu eingestellt, 20 bis 25 kämen aus dem Hongkonger Büro.

Damit wird die Grossbank ihren Headcount unter den asiatischen Kundenberatern wieder gegen 1'200 erhöhen. Im zweiten Quartal dieses Jahres sei die Anzahl der Kundenberater bei der UBS um 6 Prozent gesunken, so «Asian Private Banker».

Gesucht sind nun Kundenberater mit starken Verbindungen zu Unternehmern in Kowloon und China, wie Chien sagte. Sie ist zudem verantwortlich für das geplante Pensions-Programm. Die UBS will damit reiche Unternehmer ansprechen, die bereits über 50 Jahre alt sind und sie während der Nachfolgeregelung begleiten.

Ausserdem will Chien in den Kowloon-Büros Netzwerk-Veranstaltungen für Unternehmer einführen.

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Die Grossbank UBS hat mit einer Zahlung von 15 Millionen Dollar an die US-Börsenaufsicht SEC ein Verfahren um den Verkauf komplizierter Derivate an Privatkunden beigelegt.

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