Swissquote geht Partnerschaft mit der Deutschen Bank ein

Swiss DOTS, die ausserbörsliche Handelsplattform der Swissquote, erhält eine weitere, bedeutende Partnerin und wird mittelfristig rund 10'000 zusätzliche Hebelprodukte anbieten.

Neue Emittentin von Hebelprodukten ist die Deutsche Bank, wie einem Communiqué der Online-Bank Swissquote vom Montag zu entnehmen ist. Das Institut stösst zum bestehenden Angebot der beiden Gründungspartner UBS und Goldman Sachs und der vor rund einem Jahr dazu gestossenen Commerzbank.

Swiss DOTS gibt es seit Mai 2012. Die Produkte, die exklusiv über die Swissquote-Plattform zur Verfügung stehen, können zu verlängerten Handelszeiten, von Montag bis Freitag von 8.00 bis 22.00 Uhr direkt mit den Emittenten gehandelt werden.

Hoher Marktanteil

Swiss DOTS verzeichnet gemäss weiteren Angaben ein stetiges Wachstum. So werden durchschnittlich pro Monat etwa 15‘000 Transaktionen über die Plattform abgewickelt. Der Marktanteil, gemessen an sämtlichen Transaktionen mit Hebelpapieren an der SIX Structured Products Exchange (SSPE), betrug per Ende Juni 2015 30 Prozent.

«Das ständig wachsende Volumen der Transaktionen bestätigt uns, dass Swiss DOTS ein attraktives Angebot für unsere Kunden darstellt», sagte Marc Bürki (Bild oben), CEO der Swissquote Bank. Stefan Armbruster, Head of Warrants & Certificates, AWM Passive bei der Deutschen Bank fügte hinzu: Als langjähriger Partner der Swissquote Bank war die Teilnahme an Swiss DOTS der logische nächste Schritt.»

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NEWS GANZ KURZ

Gottex

Der Hedgefonds-Anbieter Gottex hat die Publikation seiner Halbjahreszahlen verschoben. Offenbar verzögern sich die Verhandlungen um eine zweite Finanzierungsrunde.

UBS

Die Grossbank UBS hat mit einer Zahlung von 15 Millionen Dollar an die US-Börsenaufsicht SEC ein Verfahren um den Verkauf komplizierter Derivate an Privatkunden beigelegt.

Avaloq

Der Bankensoftware-Entwickler Avaloq und die Deutsche Apotheker- und Ärztebank (Apobank) haben einen Vertrag zur Evaluierung einer zukünftigen Zusammenarbeit unterzeichnet. Bis zum Ende des ersten Quartals 2017 soll analysiert und erarbeitet werden, inwiefern die Umsetzung der Apobank-IT-Strategie mit der Avaloq Banking Suite möglich ist.

Deutsche Bank

Die Deutsche Bank will den britischen Versicherer Abbey Life an die Phoenix Life, eine Gesellschaft der Phoenix Group, verkaufen. Die nun geschlossene Vereinbarung sieht vor, dass Phoenix Life 100 Prozent von Abbey Life zum Preis von 935 Millionen Pfund erwirbt. Abbey Life ist derzeit Teil der Deutschen Asset Management.

Schwyzer Kantonalbank

Die Schwyzer Kantonalbank will mit neuen Fonds-Produkten finanzielle und ethische Ansprüche vereinen. Bis Ende 2016 erhebt die Bank auf die sogenannten Ethikfonds keinen Ausgabeaufschlag.

Crealogix

Das Bankensoftwareunternehmen Crealogix hat für das Verwaltungsrechenzentrum St.Gallen (VRSG) ein Bankingportal für den Government-Bereich entwickelt. Die Zahlungsverkehrslösung deckt die neusten Anforderungen des Schweizer Zahlungsverkehrs ab. Sie lässt sich unabhängig von einem Online-Banking-Tool einsetzen.

Valartis

Die Valartis Gruppe hat den Vollzug der Übernahme der Liechtensteiner Tochter an die Citychamp Watch & Jewellery Group aus Hongkong abgeschlossen. Damit ist die letzte Voraussetzung für die Umsetzung der Sanierungspläne erfüllt.

Aargauer Kantonalbank

Die Aargauische Kantonalbank (AKB) hat in Eigenregie eine neue Anleihe in der Höhe von 200 Millionen Franken aufgelegt. Die Laufzeit beträgt 8 Jahre, der Coupon 0,02 Prozent.

digitalswitzerland

DigitalZurich2025, die Standortinitiative für digitale Innovation, wird zu «digitalswitzerland» umbenannt und damit auf die ganze Schweiz ausgeweitet. Zudem lanciert sie mit «Education Digital» eine Webplattform zu relevanten Aus- und Weiterbildungen rund um das Thema Digital.

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