BKB: Geld stinkt nicht

Parfume@shutterstock.com

Die Basler Kantonalbank hat im Stadtquartier Gellert eine Vorzeige-Filiale eröffnet. Dabei soll den Kunden das Banking regelrecht durch die Nase gehen – ganz nach dem Motto: Pecunia non olet.

In Supermärkten wird die Kundschaft mit Düften verführt, um den Konsum anzukurbeln, und Hotels schaffen mit Düften eine angenehme Wohlfühloase. Neuerdings setzten nun auch Banken solche Mittel ein. 

So versprüht die Basler Kantonalbank (BKB) in ihrer am Mittwoch eröffneten Filiale im Basler Stadtteil Gellert einen speziellen BKB-Duft, wie die Bank in einem Communiqué mitteilt.

Und laut einem Bericht von Professor Andreas Dietrich, der das neue Filialdesign analysierte, setzt die Bank auch Musik ein. Insgesamt soll das Filialdesign 2 Millionen Franken gekostet haben, schreibt der Professor des Instituts für Finanzdienstleistungen Zug, IFZ. 

Ausser mit Duft und Musik ist die Filiale auch mit Hightech-Equipment ausgestattet. So orientieren Info-Screens in der Empfangszone über News aus der Bank oder der Stadt Basel. In der Kunden-Lounge liegen Tablets auf und bei der Beratung kommen unterstützend Bildschirme zum Einsatz (siehe Bilder).

BKB Lounge 500

Selbst an die Kinder der Kunden hat die BKB gedacht: Auf den Tablets funktioniert eine App, welche in Zusammenarbeit mit der Kinderzeitschrift «Junior» entwickelt wurde, so Dietrich.

Der neue Standort im Gellert – den Manuel Wälchli leitet – stellt den Prototyp für die Erneuerung der weiteren insgesamt 18 Filialen dar. Innert zwei Jahren sollen alle Filialen im neuen Design daherkommen.

BKB Beratungszimmer 500

Die Neugestaltung der BKB-Filialen steht im Zusammenhang mit der Neuausrichtung der Basler Kantonalbank als unabhängige Beraterbank – eine Initiative, welche die Bank im vergangenen Herbst lancierte, wie auch finews.ch berichtete.

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