Julius-Bär-Banker baut in Asien eine Plattform für Family Offices

Mit dem Wechsel an der Asienspitze bei Julius Bär setzt sich die Reihe an Abgängen bei der Zürcher Privatbank fort. Jetzt hat der Chef für Anlageprodukte zu einem Asset Manager gewechselt, wo er Family Offices betreuen soll.

Kenneth Ho (Bild) ist neu Managing Partner bei Carret Asset Management in Hongkong. Er wird dort ein Multi-Family-Office für Asien aufbauen, wie das Branchenportal «AsianInvestor» am Freitag berichtete (Artikel bezahlpflichtig).

Ho war seit dem Jahr 2006 bei Julius Bär im Range eines Managing Directors, zuletzt als Head of Investment Solutions Group. Er hat für die Zürcher Privatbank die ersten Renminbi-Produkte auf den Markt gebracht.

Aderlass bei Julius Bär

Der Amerikaner ist der letzte einer ganzen Reihe von Abgängen bei Julius Bär in Asien, seit bekannt wurde, dass der bisherige Asienchef Thomas Meier durch Jimmy Lee ersetzt wird.

Im September hat Nigel Sze, Leiter der Regionen China und Hongkong, die Bank verlassen. Ein Monat zuvor wechselte Harry Ng zu Nomura. Ng war bei Julius Bär für die Vermögensplanung der reichen Kundschaft aus der Region Asien verantwortlich gewesen.

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NEWS GANZ KURZ

Gottex

Der Hedgefonds-Anbieter Gottex hat die Publikation seiner Halbjahreszahlen verschoben. Offenbar verzögern sich die Verhandlungen um eine zweite Finanzierungsrunde.

UBS

Die Grossbank UBS hat mit einer Zahlung von 15 Millionen Dollar an die US-Börsenaufsicht SEC ein Verfahren um den Verkauf komplizierter Derivate an Privatkunden beigelegt.

Avaloq

Der Bankensoftware-Entwickler Avaloq und die Deutsche Apotheker- und Ärztebank (Apobank) haben einen Vertrag zur Evaluierung einer zukünftigen Zusammenarbeit unterzeichnet. Bis zum Ende des ersten Quartals 2017 soll analysiert und erarbeitet werden, inwiefern die Umsetzung der Apobank-IT-Strategie mit der Avaloq Banking Suite möglich ist.

Deutsche Bank

Die Deutsche Bank will den britischen Versicherer Abbey Life an die Phoenix Life, eine Gesellschaft der Phoenix Group, verkaufen. Die nun geschlossene Vereinbarung sieht vor, dass Phoenix Life 100 Prozent von Abbey Life zum Preis von 935 Millionen Pfund erwirbt. Abbey Life ist derzeit Teil der Deutschen Asset Management.

Schwyzer Kantonalbank

Die Schwyzer Kantonalbank will mit neuen Fonds-Produkten finanzielle und ethische Ansprüche vereinen. Bis Ende 2016 erhebt die Bank auf die sogenannten Ethikfonds keinen Ausgabeaufschlag.

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