UBS spannt mit deutschem TV-Star zusammen

«Wetten, dass...» und die UBS – geht das zusammen? Offenbar schon, zumindest engagiert sich der Initiant der früheren TV-Erfolgssendung nun bei einem Projekt der Schweizer Grossbank. 

Dabei handelt es sich um die Dokumentierung des Lebens und Wirkens von Nobelpreisträgern, wie die UBS am Montag mitteilte.

Unter der Marke «Nobel Perspectives» werden Träger des Wirtschaftsnobelpreises porträtiert wie Kenneth J. Arrow, James M. Buchanan, Paul A. Samuelson oder William F. Sharpe. Das erste, heute veröffentlichte Portrait ist der Arbeit des Spieltheoretikers Alvin E. Roth gewidmet.

Insgesamt 40 Wirtschaftsdenker im Portrait

Gemeinsam mit seinem Sohn Thomas Elstner stellt Frank Elstner (Bild) rund 40 Wirtschaftsdenker und ihre Errungenschaften vor. Die für das Projekt entstandenen neuen und überarbeiteten Interviews und Informationen publiziert die UBS im Laufe der nächsten zwei Jahre in ihrem Onlinearchiv unter ubs.com/nobel.

Frank Elstner, der ehemalige Moderator der mittlerweile eingestellten Sendung Wetten, dass...?, hat seit den 1980er-Jahren diverse Interviews mit Nobelpreisträgern geführt. Während dieser Zeit habe er erkannt, «wie viel diese aussergewöhnlichen Menschen gemeinsam hätten: unendliche Geduld, grosse Neugier, absolute Entschlossenheit und vor allem Bescheidenheit», sagt er. 

Auch Gottschalk wurde eingespannt

Es ist nicht das erste Mal, wo die UBS deutsche Prominenz engagiert. Vor rund drei Jahren holte die Schweizer Grossbank Christoph Gottschalk, den Bruder von Thomas Gottschalk, an Bord, wie seinerzeit die «Handelszeitung» berichtete. Seine Mission: Den angeschlagenen Ruf der UBS in Deutschland mit prominent besetzen Podiumsveranstaltungen aufpolieren. 

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NEWS GANZ KURZ

Syz Asset Management

Am 1. Dezember hat der internationale Vermögensverwaltungs-Arm der Genfer Bank Syz eine Niederlassung in München eröffnet. Wie finews.ch exklusiv berichtete, wird die Niederlassung von Michael Schlieper, Region Head Deutschland und Österreich, geleitet.

Varia US Properties

Die Zuger Immobilienfirma Varia US Properties hat am Donnerstag ihren ersten Handelstag an der Schweizer Börse SIX. Insgesamt wurden 3,5 Millionen Aktien zu einem Preis von 35 Franken ausgegeben. Varia konzentrier sich auf den US-Miethäusermarkt.

Banco Stato

Das Dotationskapital der Tessiner Kantonalbank wird massiv von 240 auf 500 Millionen Franken ausgeweitet. Dies teilte der Kanton Tessin als Eignerin des Instituts mit.

Geldwäscherei

Das vierte GAFI-Länderexamen zur Bekämpfung der Geldwäscherei und Terrorismus-Finanzierung stellt der Schweiz ein gutes Zeugnis aus. Nur Italien und Spanien schnitten bisher besser ab. Kritisiert wurde etwa, dass hierzulande der Schwellenwert für Bargeld-Transaktionen bei 25'000 Franken liegt. Das ist mehr als der vorgesehene GAFI-Schwellenwert von 15'000 Dollar.

Swiss Life

Der Immobilienfonds von Swiss Life REF Swiss Properties kauft eine Immobilie in der Innenstadt von Basel. Damit steigt der Wert des Immobilienportfolios auf 620 Millionen Franken. Zur Finanzierung weiterer Akquisitionen will Swiss Life dem Fonds weitere 100 Millionen Franken zuführen. Dies soll über eine Kapitalerhöhung geschehen. Geplant ist die Emission neuer Anteile mit einem Bezugsverhältnis von 5:1.

Temenos

Die staatliche ägyptische Housing and Development Bank, einer der grossen Hypotheken-Institute im nahöstlichen Land mit 1,5 Millionen Kunden, ist auf das Kernbanken-System von Temenos migriert. Der Genfer Bankensoftware-Hersteller wurde dabei von der ägyptischen Partnerfirma Masaref unterstützt.

Finma

Die Eidgenössische Finanzaufsicht revidiert ihre Anforderungen an die externe und interne Auslagerung von Bankdiensten. An systemrelevante Banken werden für die Auslagerung kritischer Dienstleistungen nochmals erhöhte Anforderungen gestellt.

UBS

Die Grossbank muss nach einem Entscheid der amerikanischen Finanzbehörde Finra weitere 18,5 Millionen Dollar an Investoren in Puerto-Rico-Anleihen zahlen. Nach hohen Verlusten auf den Papieren sieht sich die Bank nicht abreissen wollenden Forderungen ausgesetzt. Laut Medienberichten ist dies die höchste Einzelzahlung, welche die UBS in dem Fall bisher leistete.

Gottex

Der angeschlagene Vermögensverwalter Gottex will den Nennwert seiner Aktien von 1 auf 0,10 Franken senken. Darüber sollen die Aktionäre am 30. Dezember an einer ausserordentlichen GV befinden. Das Unternehmen hat erst kürzlich die zweite Runde einer Rekapitalisierung abgeschlossen.

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