Julius Bär setzt Einkaufstour fort

Firmensitz von Fransad Gestion

Nach WMPartners kauft die Zürcher Privatbank in Genf einen weiteren unabhängigen Vermögensverwalter. Und dies ist noch nicht das Ende der Fahnenstange.

Julius Bär stärkt ihr Geschäft im Bereich unabhängige Vermögensvewaltung mit dem Zukauf der in Genf ansässigen Fransad Gestion Wealth Managers, wie die Bank am Dienstag mitteilte.

Das Finanzinstitut verwaltet mit insgesamt 19 Mitarbeitern Kundengelder von rund 1,3 Milliarden Franken. Fransad sei profitabel und haben in den vergangenen Jahren ein gesundes Wachstum gezeigt, hiess es weiter. Zum Kaufpreis wurden keine Angaben gemacht.

Zusammenführung mit WMPartners

Julius Bär versteht den Zukauf der Fransad als Ergänzung zur Ende 2013 übernommenen Vermögensgesellschaft WMPartners mit Sitz in Zürich. Mittelfristig sollen die beiden Gesellschaften zusammengelegt und die Synergiepotenziale entsprechend realisiert werden, wie aus der Mitteilung hervorgeht.

Dabei verschwindet auch die Marke «Fransad». In einer ersten Phase operiere der Genfer Vermögensverwalter allerdings noch unter dem bestehenden Brand, so Julius Bär. An Bord bleiben laut Mitteilung die Gründer und das Management von Fransad.

Weitere Vermögensverwalter auf dem Radar

Laut Finanzkreisen bleibt es nicht beim jüngsten Zukauf. Julius Bär wolle stattdessen weiter eine aktive Rolle in der Konsolidierung spielen und habe dabei unabhängige Vermögensverwalter ab einer Milliarde Kundengelder auf dem Radar.

Julius Bär wird im Fransad-Verwaltungsrat durch Giovanni M.S. Flury vertreten, der auch im Verwaltungsrat der Bär-Gruppe sitzt.

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Der Hedgefonds-Anbieter Gottex hat die Publikation seiner Halbjahreszahlen verschoben. Offenbar verzögern sich die Verhandlungen um eine zweite Finanzierungsrunde.

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Die Grossbank UBS hat mit einer Zahlung von 15 Millionen Dollar an die US-Börsenaufsicht SEC ein Verfahren um den Verkauf komplizierter Derivate an Privatkunden beigelegt.

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DigitalZurich2025, die Standortinitiative für digitale Innovation, wird zu «digitalswitzerland» umbenannt und damit auf die ganze Schweiz ausgeweitet. Zudem lanciert sie mit «Education Digital» eine Webplattform zu relevanten Aus- und Weiterbildungen rund um das Thema Digital.

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