Steht die BSI bald wieder zum Verkauf?

BSI Bank

Offenbar versucht die brasilianische Finanzgruppe BTG Pactual an Kapital zu kommen, nachdem ihr Gründer, André Esteves, letzte Woche wegen Korruptionsverdacht in Rio de Janeiro festgenommen worden war. Dabei soll offenbar auch die Tessiner Bank BSI wieder zum Verkauf stehen, wie die internationale Nachrichtenagentur «Bloomberg» ohne konkrete Quellenangabe am Freitag berichtete.

BTG hatte die BSI vor gut einem Jahr für 1,25 Milliarden Franken vom italienischen Versicherungskonzern Generali abgekauft. Dadurch erhöhten sich die verwalteten Vermögen der BTG-Gruppe von 99 Milliarden Dollar auf 186,5 Milliarden Dollar.

Weder die BTG-Gruppe in Brasilien noch die BSI in Lugano wollten zu den Spekulationen etwas sagen. Zur Erinnerung: Esteves wurde wegen Korruptionsverdacht im Zusammenhang mit dem brasilianischen Energiekonzern Petrobras festgenommen. Die Dauer seiner Untersuchungshaft wurde vor wenigen Tagen auf unbestimmte Zeit verlängert, wie auch finews.ch berichtete.

Fest steht indessen, dss die BTG-Gruppe nach diesem Rückschlag verschiedene, nicht-strategische (non-essential) Vermögenswerte abstossen will, wie der aktuelle Verwaltungsratspräsident Persio Arida am Mittwochabend bereits erklärte.

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Gottex

Der Hedgefondsanbieter Gottex hat die Publikation seiner Halbjahreszahlen verschoben. Das Unternehmen begründet die Verschiebung mit einem Verzug in den Verhandlungen um eine zweite Finanzierungstranche nach den Rekapitalisierungs-Massnahmen vom Sommer.

UBS

Die Grossbank UBS hat mit einer Zahlung von 15 Millionen Dollar an die US-Börsenaufsicht SEC ein Verfahren um den Verkauf komplizierter Derivate an Privatkunden beigelegt. Die Zahlung erfolgte, weil die UBS ihre Broker nicht standesgemäss ausgebildet habe.

Avaloq

Der Bankensoftwareentwickler Avaloq und die Deutsche Apotheker- und Ärztebank (Apobank) haben einen Vertrag zur Evaluierung einer zukünftigen Zusammenarbeit unterzeichnet. Bis zum Ende des ersten Quartals 2017 soll analysiert und erarbeitet werden, inwiefern die Umsetzung der Apobank-IT-Strategie mit der Avaloq Banking Suite möglich ist.

Deutsche Bank

Die Deutsche Bank will den britischen Versicherer Abbey Life an die Phoenix Life, eine Gesellschaft der Phoenix Group, verkaufen. Die nun geschlossene Vereinbarung sieht vor, dass Phoenix Life 100 Prozent von Abbey Life zum Preis von 935 Millionen Pfund erwirbt. Abbey Life ist derzeit Teil der Deutschen Asset Management.

Schwyzer Kantonalbank

Die Schwyzer Kantonalbank will mit neuen Fonds-Produkten finanzielle und ethische Ansprüche vereinen. Bis Ende 2016 erhebt die Bank auf die sogenannten Ethikfonds keinen Ausgabeaufschlag.

Crealogix

Das Bankensoftwareunternehmen Crealogix hat für das Verwaltungsrechenzentrum St.Gallen (VRSG) ein Bankingportal für den Government-Bereich entwickelt. Die Zahlungsverkehrslösung deckt die neusten Anforderungen des Schweizer Zahlungsverkehrs ab. Sie lässt sich unabhängig von einem Online-Banking-Tool einsetzen.

Valartis

Die Valartis Gruppe hat den Vollzug der Übernahme der Liechtensteiner Tochter an die Citychamp Watch & Jewellery Group aus Hongkong abgeschlossen. Damit ist die letzte Voraussetzung für die Umsetzung der Sanierungspläne erfüllt.

Aargauer Kantonalbank

Die Aargauische Kantonalbank (AKB) hat in Eigenregie eine neue Anleihe in der Höhe von 200 Millionen Franken aufgelegt. Die Laufzeit beträgt 8 Jahre, der Coupon 0,02 Prozent.

digitalswitzerland

DigitalZurich2025, die Standortinitiative für digitale Innovation, wird zu «digitalswitzerland» umbenannt und damit auf die ganze Schweiz ausgeweitet. Zudem lanciert sie mit «Education Digital» eine Webplattform zu relevanten Aus- und Weiterbildungen rund um das Thema Digital.

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