Luzerner KB: Aufbruch ins digitale Zeitalter

Die Luzerner Kantonalbank will eine digitale Bank werden. Der Anspruch ist Teil der Strategie bis 2020. Sie beinhaltet auch Veränderungen auf der Chefetage und eine klarere organisatorische Ausrichtung.

Die Luzerner Kantonalbank (LUKB) will in den kommenden Jahren ihre Transformation zur digitalen Bank vorantreiben. Das Strategieziel sei im Rahmen eine Überprüfung zusammen mit weiteren Vorhaben gesteckt worden, teilte die LUKB am Donnerstag mit.

Sie werde dabei erstens in die Digitalisierung von Prozessen investieren, um die Effizienz zu erhöhen. Zweitens werde in das Kundengeschäft und die -betreuung investiert, insbesondere ins Online-Banking.

Ein Fonds aus dem Internet

Bereits im kommenden Jahr einführen will die LUKB ein Crowdvoting für einen neuartigen Anlagefonds: Die Gewichtung der im Fonds enthaltenen Einzeltitel werde von Nutzern im Internet mitbestimmt. Zudem plant die LUKB auch ein Crowdfunding-Plattform für Unternehmen. Dieser angelehnt will die Bank ein Crowddonating einführen, das in Kombination mit dem LUKB-Sponsoring genutzt werden soll.

Entsprechend passt die Bank ihre Organisationsstruktur an und teilt einzelnen Geschäftsleitungsmitgliedern neue Zuständigkeitsbereiche zu. So wird es neu eine Einheit Marktservices geben, in dem unter anderem die Digitalisierungsmassnahmen gesteuert werden. Leiter wird Beat Hodel, bisher verantwortlich für das Firmenkundengeschäft.

Schärferes Bankenprofil

Dieses sowie das Private Banking werden neu unter der Leitung von Leo Grüter (bisher verantwortlich für das Private Banking) zusammengefasst. Das Departement Privat- & Gewerbekunden bleibt unverändert unter der Leitung von Stefan Studer.

Marcel Hurschler (CFO) führt Finanzen & Infomatik, bei dem ab 1. Januar 2016 auch das Handelszentrum angegliedert ist. CEO Daniel Salzmann bleibt Leiter des Präsidialdepartements mit den zentralen Stabstellen. Neben der Digitalisierung hat die LUKB sich weitere Initiativen vorgenommen, welche das Profil der Bank schärfen sollen.

Mehr Geld für Aktionäre

So starten ab kommenden Jahr jeweils Leistungskonzepte für Privatkunden im Bereich Vorsorge sowie für Immobilieninvestoren. Das bereits bestehende Leistungskonzept für Unternehmerkunden werde weiterentwickelt.

Auch finanzielle Ziele gehören zum neuen Strategieplan: In der Periode von 2016 bis 2020 solle ein kumulierter Gesamtertrag von mindestens 950 Millionen Franken erzielt werden. Von 2011 bis 2015 waren es 850 Millionen Franken. Vom Gewinn werden bis zu 60 Prozent an die Aktionäre ausgeschüttet. Bislang galten 50 Prozent.

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