CS will Männerdominanz in der IT brechen

Die Credit Suisse nimmt die Frauenförderung auch in China ernst: Die Bank gibt in einer Mädchenschule in Hongkong Unterricht im Programmieren von Computern. Das kommt einem Tabubruch gleich.

Die Credit Suisse (CS) hat in Hongkong zusammen mit der Women's Foundation ein Programm in einer Mädchenschule gestartet. Das Ziel ist, junge Studentinnen für Technologie, IT und Programmieren zu begeistern, wie die «South China Morning Post» dieser Tage schrieb.

Die CS wolle ein «Ökosystem der Unterstützung» für junge weibliche IT-Ingenieure bieten, sagte Peter Mo der Zeitung. Mo ist der Chef der IT-Einheit für China bei der CS.

Die öffentliche Wahrnehmung über IT-Jobs in China sei in vielerlei Hinsicht falsch. Denn in der Regel verstehe man darunter Tätigkeiten wie das Reparieren von Computern. Allein diese Vorstellungen bauten Hürden für junge Frauen auf, sich verstärkt für Technologie und IT zu interessieren, so Mo weiter.

Mehr als Literatur und Sprachen

In Asien wird zwar sehr hoher Wert auf eine gute Ausbildung gelegt. Doch bestehen gleichzeitig sehr traditionell geprägte Rollenverständnisse in Bezug auf Geschlechter. Für Frauen bedeute eine gute Ausbildung, dass sie sich in Literatur und Sprachen auskennen würden, sagte Vicky Cheung, die bei der CS Software entwickelt.

Wissenschaft und Technologie seien dagegen Männerdomänen. Cheung und die CS wollen dies nun ändern und geben jungen Frauen Technologie-Kurse.

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NEWS GANZ KURZ

Gottex

Der Hedgefonds-Anbieter Gottex hat die Publikation seiner Halbjahreszahlen verschoben. Offenbar verzögern sich die Verhandlungen um eine zweite Finanzierungsrunde.

UBS

Die Grossbank UBS hat mit einer Zahlung von 15 Millionen Dollar an die US-Börsenaufsicht SEC ein Verfahren um den Verkauf komplizierter Derivate an Privatkunden beigelegt.

Avaloq

Der Bankensoftware-Entwickler Avaloq und die Deutsche Apotheker- und Ärztebank (Apobank) haben einen Vertrag zur Evaluierung einer zukünftigen Zusammenarbeit unterzeichnet. Bis zum Ende des ersten Quartals 2017 soll analysiert und erarbeitet werden, inwiefern die Umsetzung der Apobank-IT-Strategie mit der Avaloq Banking Suite möglich ist.

Deutsche Bank

Die Deutsche Bank will den britischen Versicherer Abbey Life an die Phoenix Life, eine Gesellschaft der Phoenix Group, verkaufen. Die nun geschlossene Vereinbarung sieht vor, dass Phoenix Life 100 Prozent von Abbey Life zum Preis von 935 Millionen Pfund erwirbt. Abbey Life ist derzeit Teil der Deutschen Asset Management.

Schwyzer Kantonalbank

Die Schwyzer Kantonalbank will mit neuen Fonds-Produkten finanzielle und ethische Ansprüche vereinen. Bis Ende 2016 erhebt die Bank auf die sogenannten Ethikfonds keinen Ausgabeaufschlag.

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