Vontobel stärkt Familieneinfluss im Verwaltungsrat

Maja Baumann und Björn Wettergren

Maja Baumann und Björn Wettergren

Zwei Vertreter der Familie Vontobel sollen ins Aufsichtsgremium der Bank gewählt werden. Gleichzeitig kommt es zu einem Austritt.

Der Verwaltungsrat der Vontobel Holding hat beschlossen, Maja Baumann, Partnerin der Zürcher Rechtsanwaltskanzlei Reber, sowie Björn Wettergren, Partner der etventure Holding, der Generalversammlung vom 19. April 2016 als Vertreter der Hauptaktionäre zur Wahl in den Verwaltungsrat vorzuschlagen, wie einer Mitteilung vom Mittwoch zu entnehmen ist.

Baumann und Wettergren, die im Laufe ihrer Karriere bereits für die Bank tätig waren, repräsentieren die vierte Generation der Familien Vontobel und de la Cour, die gemäss eigenen Angaben seit Jahrzehnten für die Unabhängigkeit und die schweizerische Kultur des Unternehmens einstehen.

Unternehmerische Freiheit wahren

Die Bereitschaft zur Übernahme der Verwaltungsratsmandate unterstreicht die enge Bindung der Familien zum Unternehmen und den Willen, auch in Zukunft den massgeblichen Einfluss auf die Gesellschaft im Interesse der unternehmerischen Freiheit von Vontobel zu wahren, wie es weiter heisst.

Darüber hinaus schlägt der Verwaltungsrat vor, David Cole, Chief Financial Officer der Swiss Re, in das Gremium zu wählen. Mit ihm soll das Gremium durch ein unabhängiges Mitglied verstärkt werden, das als Chief Risk Officer und Finanzchef grosser börsenkotierter Unternehmen über eine umfassende Expertise in der Finanzbranche verfügt und zudem mit dem Finanzplatz Zürich bestens vertraut ist.

Und ein Rücktritt

Mit der Wahl der neuen Verwaltungsratsmitglieder wird Dominic Brenninkmeyer aus dem Gremium ausscheiden. Er zog 2013 in den Verwaltungsrat ein.

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Swiss Re

Die Ratingagentur Fitch hat das Rating für Finanzstärke für den Rückversicherer Swiss Re mit AA– und den Ausblick mit «stabil» bestätigt. Auch das Langfristrating bleibt mit stabilem Ausblick unverändert bei A+.

Swiss Life

Swiss Life Asset Managers erweitert ihr Immobilienportfolio in Deutschland um das Wohn- und Geschäftshaus Bernsteincarré in Leipzig. Auf 6'500 qm Mietfläche werden Geschäfte, Gastronomie und Büros entwickelt. Hinzu kommen 18 Wohnungen. Das Projekt befindet sich aktuell im Bau, die Fertigstellung ist für 2017 vorgesehen.

Syz Asset Management

Am 1. Dezember hat der internationale Vermögensverwaltungs-Arm der Genfer Bank Syz eine Niederlassung in München eröffnet. Wie finews.ch exklusiv berichtete, wird die Niederlassung von Michael Schlieper, Region Head Deutschland und Österreich, geleitet.

Varia US Properties

Die Zuger Immobilienfirma Varia US Properties hat am Donnerstag ihren ersten Handelstag an der Schweizer Börse SIX. Insgesamt wurden 3,5 Millionen Aktien zu einem Preis von 35 Franken ausgegeben. Varia konzentrier sich auf den US-Miethäusermarkt.

Banco Stato

Das Dotationskapital der Tessiner Kantonalbank wird massiv von 240 auf 500 Millionen Franken ausgeweitet. Dies teilte der Kanton Tessin als Eignerin des Instituts mit.

Geldwäscherei

Das vierte GAFI-Länderexamen zur Bekämpfung der Geldwäscherei und Terrorismus-Finanzierung stellt der Schweiz ein gutes Zeugnis aus. Nur Italien und Spanien schnitten bisher besser ab. Kritisiert wurde etwa, dass hierzulande der Schwellenwert für Bargeld-Transaktionen bei 25'000 Franken liegt. Das ist mehr als der vorgesehene GAFI-Schwellenwert von 15'000 Dollar.

Swiss Life

Der Immobilienfonds von Swiss Life REF Swiss Properties kauft eine Immobilie in der Innenstadt von Basel. Damit steigt der Wert des Immobilienportfolios auf 620 Millionen Franken. Zur Finanzierung weiterer Akquisitionen will Swiss Life dem Fonds weitere 100 Millionen Franken zuführen. Dies soll über eine Kapitalerhöhung geschehen. Geplant ist die Emission neuer Anteile mit einem Bezugsverhältnis von 5:1.

Temenos

Die staatliche ägyptische Housing and Development Bank, einer der grossen Hypotheken-Institute im nahöstlichen Land mit 1,5 Millionen Kunden, ist auf das Kernbanken-System von Temenos migriert. Der Genfer Bankensoftware-Hersteller wurde dabei von der ägyptischen Partnerfirma Masaref unterstützt.

Finma

Die Eidgenössische Finanzaufsicht revidiert ihre Anforderungen an die externe und interne Auslagerung von Bankdiensten. An systemrelevante Banken werden für die Auslagerung kritischer Dienstleistungen nochmals erhöhte Anforderungen gestellt.

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