Saftige Bussen für weitere Banken im US-Steuerstreit

Fünf weitere Schweizer Banken haben sich im Steuerstreit mit dem US-Justizministerium geeinigt. Die Bussen zweier Banken sind im hohen zweistelligen Millionenbereich.

Folgende fünf Banken haben den US-Steuerstreit mit Millionenzahlungen beiseite gelegt: Die Banque Cantonale Vaudoise (BCV), J. Safra Sarasin, Coutts, Gonet und die Walliser Kantonalbank (WKB).

Um nicht weiter strafrechtlich verfolgt zu werden, zahlen die Institute zusammen eine Busse von rund 200 Millionen Dollar, wie das US-Department of Justice mitteilte.

74 Schweizer Banken der «Kategorie 2»

Die höchste Busse geht mit 85,8 Millionen Dollar an J. Safra Sarasin, welche ab dem kritischen Zeitraum August 2008 1'275 Konten mit US-Bezug gehalten hat, wobei maximal Vermögen von 2,2 Milliarden Dollar verwaltet wurden.

Coutts zahlt eine Busse von 78,5 Millionen Dollar für 1'337 US-Kunden mit einem maximalen Vermögen von rund 2,2 Milliarden Dollar.

Die BCV bezahlt 41,7 Millionen Dollar, bei derGenfer Privatbank Gonet sind es 11,5 Millionen Dollar und bei der WKB 2,3 Millionen Dollar Busse.
Insgesamt haben damit 75 Schweizer Banken der «Kategorie 2» im US-Steuerprogramm eine Einigung erzielt.

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Avaloq

Der Bankensoftwareentwickler Avaloq und die Deutsche Apotheker- und Ärztebank (Apobank) haben einen Vertrag zur Evaluierung einer zukünftigen Zusammenarbeit unterzeichnet. Bis zum Ende des ersten Quartals 2017 soll analysiert und erarbeitet werden, inwiefern die Umsetzung der Apobank-IT-Strategie mit der Avaloq Banking Suite möglich ist.

Deutsche Bank

Die Deutsche Bank will den britischen Versicherer Abbey Life an die Phoenix Life, eine Gesellschaft der Phoenix Group, verkaufen. Die nun geschlossene Vereinbarung sieht vor, dass Phoenix Life 100 Prozent von Abbey Life zum Preis von 935 Millionen Pfund erwirbt. Abbey Life ist derzeit Teil der Deutschen Asset Management.

Schwyzer Kantonalbank

Die Schwyzer Kantonalbank will mit neuen Fonds-Produkten finanzielle und ethische Ansprüche vereinen. Bis Ende 2016 erhebt die Bank auf die sogenannten Ethikfonds keinen Ausgabeaufschlag.

Crealogix

Das Bankensoftwareunternehmen Crealogix hat für das Verwaltungsrechenzentrum St.Gallen (VRSG) ein Bankingportal für den Government-Bereich entwickelt. Die Zahlungsverkehrslösung deckt die neusten Anforderungen des Schweizer Zahlungsverkehrs ab. Sie lässt sich unabhängig von einem Online-Banking-Tool einsetzen.

Valartis

Die Valartis Gruppe hat den Vollzug der Übernahme der Liechtensteiner Tochter an die Citychamp Watch & Jewellery Group aus Hongkong abgeschlossen. Damit ist die letzte Voraussetzung für die Umsetzung der Sanierungspläne erfüllt.

Aargauer Kantonalbank

Die Aargauische Kantonalbank (AKB) hat in Eigenregie eine neue Anleihe in der Höhe von 200 Millionen Franken aufgelegt. Die Laufzeit beträgt 8 Jahre, der Coupon 0,02 Prozent.

digitalswitzerland

DigitalZurich2025, die Standortinitiative für digitale Innovation, wird zu «digitalswitzerland» umbenannt und damit auf die ganze Schweiz ausgeweitet. Zudem lanciert sie mit «Education Digital» eine Webplattform zu relevanten Aus- und Weiterbildungen rund um das Thema Digital.

Fondsmarkt

Die Schweizer Fondbranche kratzt an der Billionen-Grenze. Wie der Branchendienst Swiss Fund Data vermeldete, erreichte das Vermögen der in der Schweiz gehandelten Anlagefonds letzten August rund 914 Milliarden Franken.

EIB

Die Europäische Investitionsbank finanziert die Forschung am Genfer CERN. Dies, indem sie dem Teilchenbeschleuniger eine Kreditfazilität von 250 Millionen Franken leistet. Das Geld wird zum Bau des nächsten CERN-Grossprojekts benötigt, dem High Luminosity Large Hadron Collider.

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