Julius Bär kauft in China zu

Schanghai@shutterstock.com

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Die Bank Julius Bär forciert ihren «zweiten Heimmarkt» China und kauft sich bei einem Vermögensverwalter in Schanghai ein.

Insgesamt beteiligt sich Julius Bär zu 5 Prozent an Jupai Holdings, einem in Schanghai ansässigen Finanzdienstleister, wie die Nachrichtenagentur «Bloomberg» kürzlich vermeldete.

Für die knapp 9,6 Millionen Aktien zahlt Julius Bär laut dem Bericht 1,83 Dollar pro Stück.

Zugang verbessern

Die Zürcher Privatbank, die Asien als «zweiten Heimmarkt» definiert, verbessert durch diese Beteiligung den Zugang zum chinesischen Wealth-Management-Markt. Zudem werde damit die Expertise in China gestärkt, wie Bankchef Boris Collardi im Bericht zitiert wird.

Die Zürcher Privatbank verfügt derzeit über eine Repräsentanz in Schanghai und eine Kooperations-Vereinbarung mit dem chinesischen Staatsinstitut Bank of China. Die Kunden werden indes von den beiden Offshore-Zentren in Hongkong und Singapur aus betreut.

Auf Konsolidierungskurs

Die Beteiligung an Jupai Holdings ist bereits die zweite Transaktion in diesem Monat. Mitte Dezember hat Julius Bär die Commerzbank-Tochter in Luxemburg übernommen, wie auch finews.ch berichtete.

Julius Bär dürfte auch im Heimmarkt eine noch deutlich aktivere Rolle in der Konsolidierung einnehmen. Grund hierfür ist die am Mittwoch erzielte «prinzipielle Einigung» im US-Steuerstreit, die den Spielraum des Instituts deutlich erhöht.

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NEWS GANZ KURZ

Allianz Suisse

Der Versicherer hat in der Romandie Wohn- und Büroimmobilien im Volumen von rund 290 Millionen Franken erworben. Dabei handelt es sich bislang um die grösste Immobilieninvestition in der Westschweiz für die Allianz Suisse. Angesichts des anhaltenden Tiefzinsumfelds investiert der Versicherer verstärkt in Immobilien.

Swiss Re

Die Ratingagentur Fitch hat das Rating für Finanzstärke für den Rückversicherer Swiss Re mit AA– und den Ausblick mit «stabil» bestätigt. Auch das Langfristrating bleibt mit stabilem Ausblick unverändert bei A+.

Swiss Life

Swiss Life Asset Managers erweitert ihr Immobilienportfolio in Deutschland um das Wohn- und Geschäftshaus Bernsteincarré in Leipzig. Auf 6'500 qm Mietfläche werden Geschäfte, Gastronomie und Büros entwickelt. Hinzu kommen 18 Wohnungen. Das Projekt befindet sich aktuell im Bau, die Fertigstellung ist für 2017 vorgesehen.

Syz Asset Management

Am 1. Dezember hat der internationale Vermögensverwaltungs-Arm der Genfer Bank Syz eine Niederlassung in München eröffnet. Wie finews.ch exklusiv berichtete, wird die Niederlassung von Michael Schlieper, Region Head Deutschland und Österreich, geleitet.

Varia US Properties

Die Zuger Immobilienfirma Varia US Properties hat am Donnerstag ihren ersten Handelstag an der Schweizer Börse SIX. Insgesamt wurden 3,5 Millionen Aktien zu einem Preis von 35 Franken ausgegeben. Varia konzentrier sich auf den US-Miethäusermarkt.

Banco Stato

Das Dotationskapital der Tessiner Kantonalbank wird massiv von 240 auf 500 Millionen Franken ausgeweitet. Dies teilte der Kanton Tessin als Eignerin des Instituts mit.

Geldwäscherei

Das vierte GAFI-Länderexamen zur Bekämpfung der Geldwäscherei und Terrorismus-Finanzierung stellt der Schweiz ein gutes Zeugnis aus. Nur Italien und Spanien schnitten bisher besser ab. Kritisiert wurde etwa, dass hierzulande der Schwellenwert für Bargeld-Transaktionen bei 25'000 Franken liegt. Das ist mehr als der vorgesehene GAFI-Schwellenwert von 15'000 Dollar.

Swiss Life

Der Immobilienfonds von Swiss Life REF Swiss Properties kauft eine Immobilie in der Innenstadt von Basel. Damit steigt der Wert des Immobilienportfolios auf 620 Millionen Franken. Zur Finanzierung weiterer Akquisitionen will Swiss Life dem Fonds weitere 100 Millionen Franken zuführen. Dies soll über eine Kapitalerhöhung geschehen. Geplant ist die Emission neuer Anteile mit einem Bezugsverhältnis von 5:1.

Temenos

Die staatliche ägyptische Housing and Development Bank, einer der grossen Hypotheken-Institute im nahöstlichen Land mit 1,5 Millionen Kunden, ist auf das Kernbanken-System von Temenos migriert. Der Genfer Bankensoftware-Hersteller wurde dabei von der ägyptischen Partnerfirma Masaref unterstützt.

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