IT: Diese Programmierer verdienen bei den Banken am besten

Code, Bild Shutterstock.com

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Immer mehr Banker überlegen sich zurzeit, zu Technologie-Firmen zu wechseln. Informatik-Cracks hingegen sind weiterhin gut beraten, nach einer Anstellung im Banking zu suchen – jedenfalls, wenn der Lohn für sie die ausschlaggebende Grösse ist.

Wie nämlich eine Umfrage des britischen Lohnanalyse-Portals Emolument.com bei über 700 Informatikern in Grossbritannien zeigt, winkt in der Finanzbranche weiterhin das beste Salär (siehe Grafik unten).

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Demnach müssten IT-Profis den Banken weiterhin den Vorzug geben, vor dem aufstrebenden Online- und Social-Media-Bereich, der Beratung und den Technologie-Firmen.

Derweil zeigt sich, dass auch in den IT-Abteilungen von Finanzunternehmen grosse Lohnunterschiede anzutreffen sind. Wie die Umfrage weiter ergab, werden gewisse Spezialitäten weit besser bezahlt als andere – angefangen bei den Computer-Sprachen.

So verdient ein Spezialist für die Programmier-Sprache Java mehr als ein Drittel mehr als ein Informatiker, der sich mit dem Code PHP auskennt (siehe Grafik unten). Die Diskrepanz ist schnell erklärt: Java, C++ und C# sind die Computer-Sprachen, die in der Finanzbranche am meisten zur Anwendung gelangen.

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Nicht von der Studie erfasst wurden hingegen Uralt-Codes wie Cobol. Diese kommen in nicht wenigen Kernbank-Systemen jedoch weiter zum Einsatz. Das Wissen um sie kann die Bank vor dem «Herzstillstand» bewahren, wie finews.ch berichtete.

Umso gesuchter sind die wenigen verbleibenden Kenner solcher «vergessener Sprachen» – das Retro-Know-how ist gar ein Garant dafür, auch im Banking der Zukunft Platz zu finden.

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NEWS GANZ KURZ

Compagnie Financière Tradition

Das Lausanner Brokerhaus hat im ersten Semester 2016 einen stabilen Ertrag von 425 Millionen Franken erzielt. Zu konstanten Wechselkursen entspricht dies allerdings einem Rückgang um 1,6 Prozent.

Urner Kantonalbank

Das Finanzinstitut hat im ersten Halbjahr 2016 trotz besserem Geschäftsgang weniger Gewinn gemacht. Dieser sank um 7,5 Prozent auf 8,5 Millionen Franken. In der Vorjahresperiode hatte die Bank ausserordentlich vom Verkauf ihrer Swisscanto-Beteiligung profitiert. Im Zinsengeschäft gab es ein Plus von 13,8 Prozent auf knapp 17 Millionen Franken. Per Ende Jahr erwartet das Management ein Ergebnis über Vorjahr.

UBS

Die Grossbank UBS ist noch vor dem IT-Riesen Google der beliebteste Arbeitgeber für Schweizer Hochschul-Absolventen, wie das Beratungsunternehmen Trendence berichtete. Die Banken bleiben die beliebteste Branche der Wirtschafts-Wissenschaftler: Neben der UBS befinden sich die Credit Suisse, die Schweizerische Nationalbank und Julius Bär unter den Top 20 der gesuchtesten Arbeitsadressen.

Schwyzer Kantonalbank

Im ersten Halbjahr sank der Gewinn des Innerschweizer Finanzinstituts um 3,4 Prozent auf knapp 33 Millionen Franken. Unter anderem belasteten höhere Wert-Berichtigungen auf Beteiligungen das erste Halbjahr. Dank einer substanziellen Volumenzunahme kam das Zinsengeschäft mit einem Brutto-Erfolg von gut 91 Millionen Franken in etwas auf Vorjahres-Niveau zu liegen. Für das 2016 rechnet die Bank mit einem Jahresergebnis leicht unter Vorjahr.

Bank Coop

Die Bank Coop hat im ersten Halbjahr 2016 einen leichten Gewinnrückgang auf 22,7 Millionen Franken erlitten. Die Bank erklärt dies mit höheren Investitionen für verschiedene digitale Projekte, Umbauten sowie einer höheren Zuweisung an die Reserven für Bankrisiken. Im Zinsengeschäft konnte Bank Coop leicht zulegen, warnt jedoch vor dem anhaltenden Margendruck.

Fonds

Die «Brexit»-Turbulenzen haben auch bei den in der Schweiz gehandelten Fonds Spuren hinterlassen. Laut dem Schweizerischen Fondsverband Sfama verminderten sich die verwalteten Vermögen um 17 Milliarden Franken. Die Netto-Mittelabflüsse betrugen knapp 2,3 Milliarden Franken.

Freiburger KB

Das Staatsinstitut hat im ersten Halbjahr 2016 einen Gewinn-Rückgang um 5,3 Prozent auf 68,5 Millionen Franken verzeichnet. Die Bank leidet unter dem Negativzins-Umfeld. Im Hauptgeschäft der Bank, dem Zinsengeschäft, resultierte denn auch ein um 2,6 Prozent gesunkener Nettoerfolg auf gut 107 Millionen Franken. Für das Gesamtjahr bleibt die Kantonalbank dennoch zuversichtlich.

Pimco

Der weltgrösste Anleihenmanager hat Emmanuel «Manny» Roman per Ende August zum neuen CEO ernannt. Roman ist derzeit CEO beim britischen Hedgefonds Man Group. Er tritt an die Stelle von Douglas Hodge, der als Managing Director und Senior Adviser bei Pimco bleibt. Bei Man Group kommt neu Luke Ellis an die Spitze.

Obwaldner Kantonalbank

Das Innerschweizer Staatsinstitut erzielte im ersten Halbjahr einen Reingewinn von 6,9 Millionen Franken, gleich viel wie im Jahr zuvor. Trotz besserem Geschäftsgang fehlte heuer der Ertrag aus dem Verkauf der Swisscanto-Beteiligung, der letztes Jahr den Gewinnausweis verschönt hatte.

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