IT: Diese Programmierer verdienen bei den Banken am besten

Code, Bild Shutterstock.com

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Immer mehr Banker überlegen sich zurzeit, zu Technologie-Firmen zu wechseln. Informatik-Cracks hingegen sind weiterhin gut beraten, nach einer Anstellung im Banking zu suchen – jedenfalls, wenn der Lohn für sie die ausschlaggebende Grösse ist.

Wie nämlich eine Umfrage des britischen Lohnanalyse-Portals Emolument.com bei über 700 Informatikern in Grossbritannien zeigt, winkt in der Finanzbranche weiterhin das beste Salär (siehe Grafik unten).

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Demnach müssten IT-Profis den Banken weiterhin den Vorzug geben, vor dem aufstrebenden Online- und Social-Media-Bereich, der Beratung und den Technologie-Firmen.

Derweil zeigt sich, dass auch in den IT-Abteilungen von Finanzunternehmen grosse Lohnunterschiede anzutreffen sind. Wie die Umfrage weiter ergab, werden gewisse Spezialitäten weit besser bezahlt als andere – angefangen bei den Computer-Sprachen.

So verdient ein Spezialist für die Programmier-Sprache Java mehr als ein Drittel mehr als ein Informatiker, der sich mit dem Code PHP auskennt (siehe Grafik unten). Die Diskrepanz ist schnell erklärt: Java, C++ und C# sind die Computer-Sprachen, die in der Finanzbranche am meisten zur Anwendung gelangen.

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Nicht von der Studie erfasst wurden hingegen Uralt-Codes wie Cobol. Diese kommen in nicht wenigen Kernbank-Systemen jedoch weiter zum Einsatz. Das Wissen um sie kann die Bank vor dem «Herzstillstand» bewahren, wie finews.ch berichtete.

Umso gesuchter sind die wenigen verbleibenden Kenner solcher «vergessener Sprachen» – das Retro-Know-how ist gar ein Garant dafür, auch im Banking der Zukunft Platz zu finden.

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NEWS GANZ KURZ

Saxo Bank

Antonio Ferrante, der Chef der Saxo Bank Schweiz, ist zurückgetreten. Interimistisch übernimmt Patrick Hunger seinen Posten. Ferrante war nur wenig länger als zwei Jahre lang Chef des Online-Trading-Hauses. Er kam Anfang 2014 von der Credit Suisse für Søren Mose, der Saxo zusammen mit COO Ian Keates und Finanzchef Martin Beinhoff verlassen hatte.

Aargauische Kantonalbank

Das Staatsinstitut muss dem Kanton Aargau aus dem Rekordgewinn von 2015 mehr Geld abliefern. In die Staatskasse fliessen gemäss Beschluss des Eigners 91 Millionen Franken. Das sind 16 Millionen Franken mehr, als die Bank vorgeschlagen hat.

Fonds-Daten

Nach zweijähriger Zusammenarbeit haben sich zwei Dutzend Finanzinstitute angeführt von UBS, Credit Suisse und Julius Bär in Kooperation mit der Firma Fundinfo auf die Veröffentlichung des «openfunds-Standards». Die Initiative definiert häufig verwendete Fonds-Datenfelder. Jedes der 200 einzelnen Felder wird für die Datenübertragung spezifiziert und mit einem Identifier versehen.

SIX

Die Netzwerkprobleme der SIX sind nun vollständig behoben. Die Ursachen seien identifiziert. Die Systeme würden seit Mittwoch wieder stabil und ohne weitere Unterbrüche laufen. Die SIX hatte während über zwei Tagen mit grossen Netzwerkstörungen gekämpft, insbesondere der Zahlungsverkehr war betroffen gewesen.

Fondsmarkt

Das Vermögen der in der Statistik von Swiss Fund Data und Morningstar erfassten Anlagefonds erreichte im Mai 2016 rund 894 Milliarden Franken. Dies entspricht im Vergleich zum Vormonat einer Zunahme von knapp 20 Milliarden Franken oder 2,2 Prozent. Die Nettomittel-Zzuflüsse betrugen rund 340 Millionen Franken.

Postfinance

Die Postbank beteiligt sich am Kölner Fintech-Startup Moneymeets. Dieses betreibt eine Online-Plattform in den Bereichen Multibanking, Personal Finance Management und Versicherungen. Angestrebt ist ein Wissenstransfer, der Postfinance den Vorstoss in neue Geschäftsfelder ermöglichen soll.

Credit Suisse

Die Credit Suisse hat zum dritten Mal ihre Studie zum Finanzplatz Schweiz veröffentlich. Darin legt die Bank die Entwicklungen der letzten zwei Jahre dar, vergleicht die Positionierung internationaler Finanzplätze und geht auf Trends ein. Ausserdem sind in der Studie Faktoren für den zukünftigen Erfolg des Finanzplatzes definiert und es werden Handlungsempfehlungen sowohl für Marktteilnehmer als auch für Politik und Regulatoren gegeben.

Thurgauer Kantonalbank

Das Wahlprozedere für den Bankrat der Thurgauer Kantonalbank ist bestätigt worden. Der Thurgauer Grosse Rat hat eine parlamentarische Initiative von drei SVP-Kantonsräten abgelehnt: Darin wurde verlangt, dass künftig das Parlament neue Mitglieder für den Bankrat vorschlagen kann - und nicht mehr die Regierung.

Banken-Rating

Die Ratingagentur Fitch hat das Langfristrating für die UBS auf «A+» von bisher «A» erhöht. Die Erhöhung der Langfristratings für UBS AG und UBS Schweiz reflektiere die Kapitalposition der Gruppe. Die Gruppe sei damit in der Lage, die vorrangigen Verpflichtungen auch im Liquidationsfall zu decken. Das Langfristrating für die Credit Suisse bleibt bei «A».

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