Deutsche Bank will UBS Konkurrenz machen

Die Deutsche Bank steht vor einer der grössten Umbauaktionen in der Unternehmensgeschichte. Dazu zählen neben rigorosen Sparmassnahmen die stärkere Fokussierung auf das Vermögensverwaltungs-Geschäft – zulasten des Investmentbankings.

Architekt dieser neuen Deutschen Bank ist John Cryan, seit Juli CEO der grössten Bank Deutschlands. Sein Ziel: Das Finanzinstitut in den Top 5 der weltweit grössten Vermögensverwalter für Wohlhabende zu führen. Dies berichtete die Nachrichtenagentur «Bloomberg» am Dienstag.

Ambitioniertes Ziel

Dieses Ziel soll die Bank «in den nächsten fünf Jahren» erreichen, wie aus einer internen Mitteilung des neuen Spartenchefs Fabrizio Campelli an seine Mitarbeiter hervorgeht. Die Deutsche Bank bestätigte deren Inhalt.

Eine sehr ambitionierte Vorgabe, wie der Blick auf die Rivalen zeigt. So rangiert die Deutsche Bank laut der Londoner Banken-Beratungsfirma Scorpio Partnership gerade Mal auf dem 12. Rang, was die verwalteten Vermögen angeht (siehe Grafik).

Deutsche Bank WM 500

Nach eigenen Angaben rangiert die Deutsche Bank hingegen bei der Betreuung der wohlhabenden Privatkunden mit einem verwalteten Vermögen von rund 340 Milliarden Euro derzeit unter den Top 10. Der Abstand zur Royal Bank of Canada mit rund 900 Millionen Dollar ist dennoch beträchtlich, geschweige denn zur UBS mit über zwei Billionen Dollar. 

Neue Struktur soll's richten

Um weitere Plätze vorzurücken, unterteilte die Deutsche Bank unter der Regie von Campelli die Wealth-Management-Einheit in vier Regionen auf: Deutschland verantwortet Joachim Haeger, Rest-Europa, der Mittlere Osten und Afrika wird von Marco Bizzozero geführt, Nord- und Südamerika von Chip Packard und Asien-Pazifik von Ravi Raju.

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Der Bankensoftwareentwickler Avaloq und die Deutsche Apotheker- und Ärztebank (Apobank) haben einen Vertrag zur Evaluierung einer zukünftigen Zusammenarbeit unterzeichnet. Bis zum Ende des ersten Quartals 2017 soll analysiert und erarbeitet werden, inwiefern die Umsetzung der Apobank-IT-Strategie mit der Avaloq Banking Suite möglich ist.

Deutsche Bank

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Schwyzer Kantonalbank

Die Schwyzer Kantonalbank will mit neuen Fonds-Produkten finanzielle und ethische Ansprüche vereinen. Bis Ende 2016 erhebt die Bank auf die sogenannten Ethikfonds keinen Ausgabeaufschlag.

Crealogix

Das Bankensoftwareunternehmen Crealogix hat für das Verwaltungsrechenzentrum St.Gallen (VRSG) ein Bankingportal für den Government-Bereich entwickelt. Die Zahlungsverkehrslösung deckt die neusten Anforderungen des Schweizer Zahlungsverkehrs ab. Sie lässt sich unabhängig von einem Online-Banking-Tool einsetzen.

Valartis

Die Valartis Gruppe hat den Vollzug der Übernahme der Liechtensteiner Tochter an die Citychamp Watch & Jewellery Group aus Hongkong abgeschlossen. Damit ist die letzte Voraussetzung für die Umsetzung der Sanierungspläne erfüllt.

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Die Aargauische Kantonalbank (AKB) hat in Eigenregie eine neue Anleihe in der Höhe von 200 Millionen Franken aufgelegt. Die Laufzeit beträgt 8 Jahre, der Coupon 0,02 Prozent.

digitalswitzerland

DigitalZurich2025, die Standortinitiative für digitale Innovation, wird zu «digitalswitzerland» umbenannt und damit auf die ganze Schweiz ausgeweitet. Zudem lanciert sie mit «Education Digital» eine Webplattform zu relevanten Aus- und Weiterbildungen rund um das Thema Digital.

Fondsmarkt

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Die Europäische Investitionsbank finanziert die Forschung am Genfer CERN. Dies, indem sie dem Teilchenbeschleuniger eine Kreditfazilität von 250 Millionen Franken leistet. Das Geld wird zum Bau des nächsten CERN-Grossprojekts benötigt, dem High Luminosity Large Hadron Collider.

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