Rekordhoher Anstieg der Kundengelder bei Partners Group

Partners Group

Der auf Privatanlagen spezialisierte Asset Manager Partners Group ist im vergangenen Jahr nochmals stark gewachsen. Kundengelder flossen reichlich und das Unternehmen stellte knapp 100 neue Mitarbeiter ein.

Die Partners Group hat 2015 einen rekordhohen Zufluss an Bruttoneugeldern in der Höhe von 8,4 Milliarden Euro verzeichnet. Das entspricht einem Wachstum von 22 Prozent, wie Partners Group am Donnerstag mitteilte.

Per Ende Jahr verwaltete die Gesellschaft damit Vermögen von 46 Milliarden Euro. Auch Fremdwährungseffekte unterstützten das Wachstum.

Es gab auch Abflüsse: Es seien Tail-Down-Effekte von reiferen Privatmarktprogrammen sowie Kapitalrückflüsse aus liquiden und semi-liquiden Programmen in Höhe von 600 Millionen Euro verzeichnet worden. Für das Gesamtjahr beliefen sich die Negativeffekte damit insgesamt auf 2,4 Milliarden Euro.

Guter Prognosen für 2016

Insgesamt tätigten die Investment-Teams der Partners Group im vergangenen Jahr Investitionen in Höhe von 9,7 Milliarden Dollar über sämtliche Anlageklassen – Private Equity, Private Real Estate, Private Infrastructure und Private Debt.

Das Unternehmen hat zudem seine Mitarbeiterzahl auf 840 erhöht. Im Vergleich zum Vorjahr sind das 94 Mitarbeiter mehr, die an inzwischen 18 Standorten arbeiten. Für das laufende Geschäftsjahr 2016 rechnet Partners Group mit einer weiter wachsenden Kundennachfrage.

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NEWS GANZ KURZ

Swiss Life

Der Immobilienfonds von Swiss Life REF Swiss Properties kauft eine Immobilie in der Innenstadt von Basel. Damit steigt der Wert des Immobilienportfolios auf 620 Millionen Franken. Zur Finanzierung weiterer Akquisitionen will Swiss Life dem Fonds weitere 100 Millionen Franken zuführen. Dies soll über eine Kapitalerhöhung geschehen. Geplant ist die Emission neuer Anteile mit einem Bezugsverhältnis von 5:1.

Temenos

Die staatliche ägyptische Housing and Development Bank, einer der grossen Hypotheken-Institute im nahöstlichen Land mit 1,5 Millionen Kunden, ist auf das Kernbanken-System von Temenos migriert. Der Genfer Bankensoftware-Hersteller wurde dabei von der ägyptischen Partnerfirma Masaref unterstützt.

Finma

Die Eidgenössische Finanzaufsicht revidiert ihre Anforderungen an die externe und interne Auslagerung von Bankdiensten. An systemrelevante Banken werden für die Auslagerung kritischer Dienstleistungen nochmals erhöhte Anforderungen gestellt.

UBS

Die Grossbank muss nach einem Entscheid der amerikanischen Finanzbehörde Finra weitere 18,5 Millionen Dollar an Investoren in Puerto-Rico-Anleihen zahlen. Nach hohen Verlusten auf den Papieren sieht sich die Bank nicht abreissen wollenden Forderungen ausgesetzt. Laut Medienberichten ist dies die höchste Einzelzahlung, welche die UBS in dem Fall bisher leistete.

Gottex

Der angeschlagene Vermögensverwalter Gottex will den Nennwert seiner Aktien von 1 auf 0,10 Franken senken. Darüber sollen die Aktionäre am 30. Dezember an einer ausserordentlichen GV befinden. Das Unternehmen hat erst kürzlich die zweite Runde einer Rekapitalisierung abgeschlossen.

Generali

Im Verlaufe des Jahres 2017 werden zentrale Funktionen von Generali Schweiz in Adliswil ZH zusammengeführt. Dazu werden rund 100 Stellen aus Nyon VD dorthin verschoben, wie auch finews.ch berichtete. Nun hat der Versicherer ein Konsultations-Verfahren eröffnet. Die gewählte Arbeitnehmer-Vertretung startet umgehend mit den Arbeiten.

Bellevue

Der BB Healthcare Trust ist an der London Stock Exchange mit einem Volumen von 150 Millionen Pfund gelistet. Der erste Handelstag ist der 2. Dezember. Portfoliomanager des Trusts ist Bellevue Asset Management.

Acron

Die auf Immobilieninvestments spezialisierte Acron hat den Kauf des projektierten Sheraton Fisherman‘s Wharf Hotels im kalifornischen San Francisco abgeschlossen. Das gesamte Investitionsvolumen bewegt sich im mehrfachen, dreistelligen Millionenbereich und stellt damit das bisher grösste Einzelinvestment der Acron-Gruppe dar.

Raiffeisen

Die beiden Raiffeisenbanken Fulenbach-Murgenthal-Langenthal und Oberes Gäu-Aare haben sich für einen Zusammenschluss entschieden. Die neue Raiffeisenbank soll unter dem Namen «Raiffeisenbank Aare-Langete» auftreten.

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