Die LLB beruft erstmals eine Frau in die Geschäftsleitung

Natalie Epp, LLB

In der Liechtensteinischen Landesbank gibt es Veränderungen in der Geschäftsleitung. Der bisherige Leiter für Retail & Corporate Banking tritt in den Ruhestand. Dies löst eine kleine Rochade in der Geschäftsleitung aus.

Die Liechtensteinische Landesbank (LLB) nimmt erstmals eine Frau in die Geschäftsleitung auf. Natalie Epp wird per Anfang Juli den Bereich Institutional Clients leiten, wie die LLB am Dienstag mitteilte.

Der Posten wird frei, weil der bisherige Leiter, Urs Müller, in die Division Retail & Corporate Banking wechselt. Dieser Bereich war bislang von Heinz Knecht geleitet worden, der per Ende Juni 2016 in den Ruhestand tritt.

Natalie Epp stiess 2011 zur LLB, wo sie zuerst eine führende Position in der Geschäftseinheit Institutionelle Kunden übernahm. 2012 wurde die gebürtige Österreicherin dann Bereichsleiterin Fund Services.

Eine Fondsspezialistin

Ihre Karriere startete die Juristin beim Liechtensteiner Bankenverband. 2006 wechselte sie zu einer liechtensteinische Fondsgesellschaft, wo sie 2008 zum Geschäftsleitungsmitglied ernannt wurde. In dieser Funktion war die 39-Jährige für die Betreuung internationaler Fondspromotoren, zum Grossteil Finanzintermediäre, verantwortlich.

Mit dem Wechsel von Urs Müller, seit über 20 Jahren bei der LLB und seit zehn Jahren Chef des institutionellen Geschäfts ins Retail & Corporate Banking sieht die Geschäftsleitung der LLB ab dem dritten Quartal 2016 wie folgt aus:


• Roland Matt, Group CEO
• Urs Müller, Retail & Corporate Banking und Stv. Group CEO
• Gabriel Brenna, Private Banking
• Natalie Epp, Institutional Clients
• Kurt Mäder, Group COO
• Christoph Reich, Group CFO

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Temenos

Die staatliche ägyptische Housing and Development Bank, einer der grossen Hypotheken-Institute im nahöstlichen Land mit 1,5 Millionen Kunden, ist auf das Kernbanken-System von Temenos migriert. Der Genfer Bankensoftware-Hersteller wurde dabei von der ägyptischen Partnerfirma Masaref unterstützt.

Finma

Die Eidgenössische Finanzaufsicht revidiert ihre Anforderungen an die externe und interne Auslagerung von Bankdiensten. An systemrelevante Banken werden für die Auslagerung kritischer Dienstleistungen nochmals erhöhte Anforderungen gestellt.

UBS

Die Grossbank muss nach einem Entscheid der amerikanischen Finanzbehörde Finra weitere 18,5 Millionen Dollar an Investoren in Puerto-Rico-Anleihen zahlen. Nach hohen Verlusten auf den Papieren sieht sich die Bank nicht abreissen wollenden Forderungen ausgesetzt. Laut Medienberichten ist dies die höchste Einzelzahlung, welche die UBS in dem Fall bisher leistete.

Gottex

Der angeschlagene Vermögensverwalter Gottex will den Nennwert seiner Aktien von 1 auf 0,10 Franken senken. Darüber sollen die Aktionäre am 30. Dezember an einer ausserordentlichen GV befinden. Das Unternehmen hat erst kürzlich die zweite Runde einer Rekapitalisierung abgeschlossen.

Generali

Im Verlaufe des Jahres 2017 werden zentrale Funktionen von Generali Schweiz in Adliswil ZH zusammengeführt. Dazu werden rund 100 Stellen aus Nyon VD dorthin verschoben, wie auch finews.ch berichtete. Nun hat der Versicherer ein Konsultations-Verfahren eröffnet. Die gewählte Arbeitnehmer-Vertretung startet umgehend mit den Arbeiten.

Bellevue

Der BB Healthcare Trust ist an der London Stock Exchange mit einem Volumen von 150 Millionen Pfund gelistet. Der erste Handelstag ist der 2. Dezember. Portfoliomanager des Trusts ist Bellevue Asset Management.

Acron

Die auf Immobilieninvestments spezialisierte Acron hat den Kauf des projektierten Sheraton Fisherman‘s Wharf Hotels im kalifornischen San Francisco abgeschlossen. Das gesamte Investitionsvolumen bewegt sich im mehrfachen, dreistelligen Millionenbereich und stellt damit das bisher grösste Einzelinvestment der Acron-Gruppe dar.

Raiffeisen

Die beiden Raiffeisenbanken Fulenbach-Murgenthal-Langenthal und Oberes Gäu-Aare haben sich für einen Zusammenschluss entschieden. Die neue Raiffeisenbank soll unter dem Namen «Raiffeisenbank Aare-Langete» auftreten.

Schroder

Schroder Real Estate hat drei Schweizer Geschäftsimmobilien für den kotierten Immoplus-Fonds erworben. Die Transaktion bringt das Fondsvermögen auf rund 1,5 Milliarden Franken. Das Portfolio hat Rockspring Investment Managers verkauft. Es handelt sich dabei um vollständig vom «Do it yourself»-Spezialisten Hornbach Baumarkt gemietete Liegenschaften.

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