Zwei Basler Banken setzen auf Twint

Bild: Twint.ch

Das digitale Portemonnaie Twint steht demnächst auch für Kunden zweier Basler Finanzinstitute zur Verfügung. Unlängst konnte auch das Konkurrenz-Produkt Paymit diverse Banken gewinnen.

Ab Ende März bietet die Basler Kantonalbank (BKB) und ihre Tochter Bank Coop die Bezahl-App Twint ein, wie die Finanzinstitute am Dienstag mitteilten.

Mit Twint, das von der Postfinance letzten November lanciert worden war, lässt sich mitunter in grösseren Coop-Filialen und Poststellen bezahlen. Zudem ermöglicht die Bezahl-App seit kurzem direkte Zahlungen unter Freunden, so genannte P2P-Zahlungen.

Kreis vergrössert sich

Zusätzlich zur Basler Kantonalbank und der Bank Coop verwenden auch die Berner Kantonalbank, die Valiant Bank, PostFinance sowie die Thurgauer, Graubündner, Schaffhauser und Genfer Kantonalbank die Bezahl-App.

Der Konzern Basler Kantonalbank hat sich laut Mitteilung für die Lösung mit Twint entschieden, da es eines der leistungsfähigsten und vielfältigsten mobilen Zahlungsmittel der Schweiz sei.

Dies schliesse jedoch eine zusätzliche Zusammenarbeit mit einem weiteren Anbieter von Mobile Payment zu einem späteren Zeitpunkt nicht aus, so die BKB.

Paymit zieht nach

Das Konkurrenz-Produkt zu Twint heisst Paymit, das von der Schweizer Börse SIX entwickelt wurde. Bisher ermöglicht Paymit nur Zahlungen an Privatpersonen oder Hilfswerke. Dies soll sich ab Februar ändern, ab dann sollen auch erste Zahlungen im Handel möglich sein.

Neben der UBS und der Zürcher Kantonalbank werden demnächst auch Raiffeisen und die Banque Cantonale Vaudoise sowie die Zuger, St.Galler und Obwaldner Kantonalbank Paymit für ihre Kunden lancieren. Bereits eingeführt wurde die App bei der Luzerner Kantonalbank.

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NEWS GANZ KURZ

Allianz Suisse

Der Versicherer hat in der Romandie Wohn- und Büroimmobilien im Volumen von rund 290 Millionen Franken erworben. Dabei handelt es sich bislang um die grösste Immobilieninvestition in der Westschweiz für die Allianz Suisse. Angesichts des anhaltenden Tiefzinsumfelds investiert der Versicherer verstärkt in Immobilien.

Swiss Re

Die Ratingagentur Fitch hat das Rating für Finanzstärke für den Rückversicherer Swiss Re mit AA– und den Ausblick mit «stabil» bestätigt. Auch das Langfristrating bleibt mit stabilem Ausblick unverändert bei A+.

Swiss Life

Swiss Life Asset Managers erweitert ihr Immobilienportfolio in Deutschland um das Wohn- und Geschäftshaus Bernsteincarré in Leipzig. Auf 6'500 qm Mietfläche werden Geschäfte, Gastronomie und Büros entwickelt. Hinzu kommen 18 Wohnungen. Das Projekt befindet sich aktuell im Bau, die Fertigstellung ist für 2017 vorgesehen.

Syz Asset Management

Am 1. Dezember hat der internationale Vermögensverwaltungs-Arm der Genfer Bank Syz eine Niederlassung in München eröffnet. Wie finews.ch exklusiv berichtete, wird die Niederlassung von Michael Schlieper, Region Head Deutschland und Österreich, geleitet.

Varia US Properties

Die Zuger Immobilienfirma Varia US Properties hat am Donnerstag ihren ersten Handelstag an der Schweizer Börse SIX. Insgesamt wurden 3,5 Millionen Aktien zu einem Preis von 35 Franken ausgegeben. Varia konzentrier sich auf den US-Miethäusermarkt.

Banco Stato

Das Dotationskapital der Tessiner Kantonalbank wird massiv von 240 auf 500 Millionen Franken ausgeweitet. Dies teilte der Kanton Tessin als Eignerin des Instituts mit.

Geldwäscherei

Das vierte GAFI-Länderexamen zur Bekämpfung der Geldwäscherei und Terrorismus-Finanzierung stellt der Schweiz ein gutes Zeugnis aus. Nur Italien und Spanien schnitten bisher besser ab. Kritisiert wurde etwa, dass hierzulande der Schwellenwert für Bargeld-Transaktionen bei 25'000 Franken liegt. Das ist mehr als der vorgesehene GAFI-Schwellenwert von 15'000 Dollar.

Swiss Life

Der Immobilienfonds von Swiss Life REF Swiss Properties kauft eine Immobilie in der Innenstadt von Basel. Damit steigt der Wert des Immobilienportfolios auf 620 Millionen Franken. Zur Finanzierung weiterer Akquisitionen will Swiss Life dem Fonds weitere 100 Millionen Franken zuführen. Dies soll über eine Kapitalerhöhung geschehen. Geplant ist die Emission neuer Anteile mit einem Bezugsverhältnis von 5:1.

Temenos

Die staatliche ägyptische Housing and Development Bank, einer der grossen Hypotheken-Institute im nahöstlichen Land mit 1,5 Millionen Kunden, ist auf das Kernbanken-System von Temenos migriert. Der Genfer Bankensoftware-Hersteller wurde dabei von der ägyptischen Partnerfirma Masaref unterstützt.

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