Die CS empfängt höchste Weihen in Dublin

Tim O'Hara, Head of Global Markets Credit Suisse

Tim O'Hara, Head of Global Markets Credit Suisse

Die Credit Suisse (CS) hat am Mittwoch den den Handelsraum in Dublin (Bild unten) in Betrieb genommen, wie die irische Tageszeitung «Irish Times» schrieb.

CS Dublin TradingFloor 500

Für Irland ist dies von einiger Bedeutung. Denn zur Eröffnungsfeier erschienen sowohl die irische Vize-Premierministerin Joan Burton als auch Premierminister Enda Kennedy. Von der CS war Konzernleitungsmitglied und Head of Global Markets Tim O'Hara zugegen (Bild unten: von links nach rechts). 

CS Dublin Eroffnung 500

Von Dublin aus werden nun die Abwicklung (Prime Brokerage) und Finanzierung von Finanzgeschäften (Prime Financing) und die Wertpapierleihe (Securities Lending) betrieben. Die Kundenbetreuung und der Verkauf hingegen verbleibe in London, hiess es weiter.

«City» ist zu teuer

Laut Bericht plant die CS bis zum Jahresende, den Personalbestand in diesen drei Geschäftssparten auf 100 Personen zu erhöhen, vor allem in den Bereichen Trading und Backoffice zu erhöhen. Einige Fachkräfte arbeiteten zuvor in London, während zusätzliche Personen laufend neu rekrutiert würden, sagte eine CS-Sprecherin auf Anfrage von finews.ch

CS Dublin 2 500

Den Umzug von London nach Dublin hat die Schweizer Grossbank bereits 2015 angekündigt, um Kosten zu sparen, wie auch finews.ch berichtete. In der «City» sind Löhne und Mieten deutlich höher als in der Irischen Hauptstadt und Unternehmen werden überdies geringer besteuert.

 

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NEWS GANZ KURZ

Postfinance

Mit dem Fintech-Jointventure Finform wollen die Postbank und das ETH-Spinoff Axon Ivy die Industrialisierung von Bankenprozessen neu gestalten. Insbesondere soll Banken geholfen werden, die stetig wachsende Formularflut zu bewältigen.

Credit Suisse

Laut Medienberichten will die Schweizer Grossbank ihren Anteil an einem chinesischen Brokerage-Gemeinschaftsunternehmen ausweiten. Demnach würde die Credit Suisse ihre Beteiligung an der lokalen Firma Credit Suisse Founder Securities von 33 auf 49 Prozent steigern; weder das Institut noch die chinesische Partnerin Founder Securities bestätigten die Spekulationen.

Investis

Die Westschweizer Immobiliengruppe Investis hat für den Börsengang am Donnerstag an der Schweizer Börse SIX Swiss Exchange den Angebotspreis bei 53 Franken pro Aktie festgelegt. Die Gruppe erwartet somit ein Erlös von 148 Millionen Franken.

Saxo Bank

Antonio Ferrante, der Chef der Saxo Bank Schweiz, ist zurückgetreten. Interimistisch übernimmt Patrick Hunger seinen Posten. Ferrante war nur wenig länger als zwei Jahre Chef des Online-Trading-Hauses. Er kam Anfang 2014 von der Credit Suisse für Søren Mose, der Saxo zusammen mit COO Ian Keates und Finanzchef Martin Beinhoff abrupt verlassen hatte.

Aargauische Kantonalbank

Das Staatsinstitut muss dem Kanton Aargau aus dem Rekordgewinn von 2015 mehr Geld abliefern. In die Staatskasse fliessen gemäss Beschluss des Eigners 91 Millionen Franken. Das sind 16 Millionen Franken mehr, als die Bank vorgeschlagen hat.

Fonds-Daten

Nach zweijähriger Zusammenarbeit haben sich zwei Dutzend Finanzinstitute angeführt von UBS, Credit Suisse und Julius Bär in Kooperation mit der Firma Fundinfo auf die Veröffentlichung des «openfunds-Standards». Die Initiative definiert häufig verwendete Fonds-Datenfelder. Jedes der 200 einzelnen Felder wird für die Datenübertragung spezifiziert und mit einem Identifier versehen.

SIX

Die Netzwerkprobleme der SIX sind nun vollständig behoben. Die Ursachen seien identifiziert. Die Systeme würden seit Mittwoch wieder stabil und ohne weitere Unterbrüche laufen. Die SIX hatte während über zwei Tagen mit grossen Netzwerkstörungen gekämpft, insbesondere der Zahlungsverkehr war betroffen gewesen.

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