Zinsen: BEKB muss die Pensionskasse stärken

BEKB, Filiale Muri

Die Berner Kantonalbank hat im letzten Geschäftsjahr ein ansprechendes Resultat erzielt – angesichts der Tief- und Negativzinsen. In der Pensionskasse musste sie aber reagieren.

Mit einem Gewinn von 131,3 Millionen Franken hat die Berner Kantonalbank (BEKB) das Vorjahresergebnis um Haaresbreite übertroffen. Die Tief- und Negativzinsen seien aber eine grosse Herausforderung gewesen, teilte die BEKB am Donnerstag mit.

In der Pensionskasse musste die BEKB deswegen Umstellungen vornehmen und diese stärken. So hat die Pensionskasse der Bank per Jahresbeginn den technischen Zinssatz von 2,5 auf 2 Prozent gesenkt. Somit musste sie auch den Umwandlungssatz reduzieren.

Höhere Arbeitnehmerbeiträge

Als Ausgleich seien die Arbeitnehmerbeiträge an die Pensionskasse entsprechend erhöht worden. Zudem habe die Kasse zum Jahresbeginn von der Perioden- auf die Generationentafel umgestellt.

Die Folgen dieser Massnahmen für ihre Angestellten federte die BEKB ab, in dem sie die Altersguthaben sowie die Rentendeckungskapitalien aufstockte. Dies kostete die Bank 83,8 Millionen Franken. Der Jahresgewinn sei aber nicht belastet worden.

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Postfinance

Mit dem Fintech-Jointventure Finform wollen die Postbank und das ETH-Spinoff Axon Ivy die Industrialisierung von Bankenprozessen neu gestalten. Insbesondere soll Banken geholfen werden, die stetig wachsende Formularflut zu bewältigen.

Credit Suisse

Laut Medienberichten will die Schweizer Grossbank ihren Anteil an einem chinesischen Brokerage-Gemeinschaftsunternehmen ausweiten. Demnach würde die Credit Suisse ihre Beteiligung an der lokalen Firma Credit Suisse Founder Securities von 33 auf 49 Prozent steigern; weder das Institut noch die chinesische Partnerin Founder Securities bestätigten die Spekulationen.

Investis

Die Westschweizer Immobiliengruppe Investis hat für den Börsengang am Donnerstag an der Schweizer Börse SIX Swiss Exchange den Angebotspreis bei 53 Franken pro Aktie festgelegt. Die Gruppe erwartet somit ein Erlös von 148 Millionen Franken.

Saxo Bank

Antonio Ferrante, der Chef der Saxo Bank Schweiz, ist zurückgetreten. Interimistisch übernimmt Patrick Hunger seinen Posten. Ferrante war nur wenig länger als zwei Jahre Chef des Online-Trading-Hauses. Er kam Anfang 2014 von der Credit Suisse für Søren Mose, der Saxo zusammen mit COO Ian Keates und Finanzchef Martin Beinhoff abrupt verlassen hatte.

Aargauische Kantonalbank

Das Staatsinstitut muss dem Kanton Aargau aus dem Rekordgewinn von 2015 mehr Geld abliefern. In die Staatskasse fliessen gemäss Beschluss des Eigners 91 Millionen Franken. Das sind 16 Millionen Franken mehr, als die Bank vorgeschlagen hat.

Fonds-Daten

Nach zweijähriger Zusammenarbeit haben sich zwei Dutzend Finanzinstitute angeführt von UBS, Credit Suisse und Julius Bär in Kooperation mit der Firma Fundinfo auf die Veröffentlichung des «openfunds-Standards». Die Initiative definiert häufig verwendete Fonds-Datenfelder. Jedes der 200 einzelnen Felder wird für die Datenübertragung spezifiziert und mit einem Identifier versehen.

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Die Netzwerkprobleme der SIX sind nun vollständig behoben. Die Ursachen seien identifiziert. Die Systeme würden seit Mittwoch wieder stabil und ohne weitere Unterbrüche laufen. Die SIX hatte während über zwei Tagen mit grossen Netzwerkstörungen gekämpft, insbesondere der Zahlungsverkehr war betroffen gewesen.

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