Glarner Kantonalbank: Starkes Hypothekarwachstum treibt den Gewinn

Glarner Kantonalbank

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Die Glarner Kantonalbank hat im vergangenen Geschäftsjahr den Reingewinn um 28 Prozent auf 20 Millionen Franken erhöht. Haupttreiber war das Hypothekargeschäft, welches hälftig im Direkt- und im Onlinevertrieb zum Wachstum beigetragen habe, teilte die Glarner Kantonalbank am Donnerstag mit.

Die Ausleihungen stiegen dort um 359 Millionen Franken an. Im Zinsgeschäft resultierte daraufhin ein um 4 Millionen Franken höheres Nettoergebnis. Um 1,1 Millionen Franken höher war auch das Ergebnis im Handelsgeschäft, währen sich der Kommissionserfolg leicht reduzierte.

Mit Online-Geschäft Nischen besetzen

Die Bank wuchs im letzten Jahr. Sie beschäftigt nun 205 Mitarbeiter. Dies sowie höhere Regulierungskosten schlugen sich im Geschäftsaufwand nieder, der um 9 Prozent stieg. Höhere Ausgaben verursachten auch der weitere Ausbau und die Vermarktung des Online-Angebotes.

Das teilprivatisierte Institut will nun die Dividende um 10 auf 70 Rappen pro Aktie erhöhen. Ausserdem sollen 2 Millionen Franken des Gewinns in ein Stiftung fliessen, welche den Zweck hat, Projekte im Kanton Glarus in den Bereich Sport, Kultur und Soziales zu unterstützen.

Im laufenden Jahr will die Bank ihr Online-Geschäft weiter ausbauen und damit Nischen besetzen.

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NEWS GANZ KURZ

SNB

Nach einem verlustreichen Vorjahressemester wegen der Aufgabe des Euro-Mindestkurses erzielte die Schweizerische Nationalbank (SNB) im Halbjahr 2016 einen Gewinn von 21,3 Milliarden Franken. Die Zentralbank profitiert dabei vor allem von Wertzuwächsen im Devisen- und Goldportfolio.

Spar- und Leihkasse Bucheggberg

Die Solothurner Regionalbank hat im ersten Semester des laufenden Jahres den Halbjahresgewinn um 1,7 Prozent steigern können. Im wichtigsten Ertragspfeiler, dem Zinsengeschäft, kletterte der Brutto-Erfolg im Vergleich zum Vorjahr dank höheren Volumen um 2,9 Prozent auf 3,7 Millionen Franken.

Banque Profil de Gestion

Die Genfer Privatbank hat im ersten Halbjahr 2016 wiederum einen kleinen Gewinn erzielt: Nach 100'000 Franken im Vorjahr waren es diesmal 30'000 Franken mehr. Operativ gab es ein Plus von 260'000 Franken nach einem Verlust ein Jahr davor. Vor allem das Zins- und das Handelsergebnis legten deutlich zu, derweil das Kommissionsergebnis stagnierte.

Thurgauer Kantonalbank

Die Thurgauer Kantonalbank (TKB) hat das US-Steuerprogramm abgeschlossen, ohne eine Zahlung leisten zu müssen. Die TKB war in der Kategorie 3 des Programms. Sie hat nun vom amerikanischen Justizdepartement (DoJ) einen Non-Target Letter erhalten, womit das Programm abgeschlossen ist.

Walliser Kantonalbank

Das Staatsinstitut hat im ersten Halbjahr 2016 sowohl ein leicht höheres operatives Ergebnis als auch etwas mehr Gewinn verzeichnet. Im wichtigen Zinsen-Geschäft stieg der Bruttoerfolg um 1,8 Prozent auf rund 80 Millionen Franken. Für das Gesamtjahr erwartet die Kantonalbank weiterhin einen Gewinn auf der Höhe des Vorjahres.

VP Bank

Die Ratingagentur Standard & Poor’s hat das «A–»-Rating für die VP Bank bestätigt und erhöht den Ausblick von «Negative» auf «Stable». Damit würden die operativen Fortschritte der VP Bank und die Bewirtschaftung der Risiken sowie die starke Kapitalausstattung und die erfolgreiche Integration der Centrum Bank berücksichtigt, hiess es.

Clientis Bank im Thal

Die Regionalbank hat den Halbjahresgewinn im Vergleich zum Vorjahr deutlich um über 30 Prozent auf 385'000 Franken gesteigert. Dazu beigetragen hat das gute Zinsengeschäft mit einem Plus von 11,4 Prozent auf 2,1 Millionen Franken.

Crealogix

Das Bankenberatungszentrum St. Gallen und Crealogix haben eine Partnerschaft für die betriebliche Aus- und Weiterbildung im Finanzbereich beschlossen: Mit der Lösung «I know! Banking» bieten die beiden Unternehmen eine Cloud-Lösung mit digitalen Lerninhalten zu den wichtigsten Themen im Banking an.

Compagnie Financière Tradition

Das Lausanner Brokerhaus hat im ersten Semester 2016 einen stabilen Ertrag von 425 Millionen Franken erzielt. Zu konstanten Wechselkursen entspricht dies allerdings einem Rückgang um 1,6 Prozent.

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