UBS: Nachfolger für Edmond Koh in Singapur

Die Grossbank UBS hat einen neuen Chef Wealth Management für Südostasien ernannt. Im Geschäft mit Superreichen kennt er sich hervorragend aus.

Mit den Veränderungen im Top-Management der UBS in Asien-Pazifik ist der Job des Chef Wealth Management Südostasien vakant geworden. Edmond Koh, der die Leitung zuvor inne hatte, ist zum Chef des gesamten Wealth Managements Asien-Pazifik aufgerückt, in die Position, welche zuvor Kathryn Shih lange ausgeübt hatte. Shih ist nun President UBS Asia Pacific.

August Hatecke 160Die Region Südostasien wird ab April nun August Hatecke (Bild links) leiten, wie Recherchen von finews.asia ergeben haben. Der 50-Jährige wird dafür von Zürich nach Singapur umziehen.

St. Moritz und Monte Carlo

Hatecke hat die letzten fünf Jahre bei der UBS den Bereich UHNW und Global Family Office Schweiz geleitet. Davor war er fünf Jahre lang für die Credit Suisse in St. Moritz tätig gewesen als Chef Private Banking.

Zur UBS war er aber bereits 1992 gestossen. Im In- und Ausland arbeitete er in verschiedenen Funktionen im Investment Banking wie auch im Private Banking im Bereich Devisen wie auch Derivate. Zudem war er Investment Advisor in Zürich sowie in Monte Carlo.

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NEWS GANZ KURZ

Fonds-Daten

Nach zweijähriger Zusammenarbeit haben sich zwei Dutzend Finanzinstitute angeführt von UBS, Credit Suisse und Julius Bär in Kooperation mit der Firma Fundinfo auf die Veröffentlichung des «openfunds-Standards». Die Initiative definiert häufig verwendete Fonds-Datenfelder. Jedes der 200 einzelnen Felder wird für die Datenübertragung spezifiziert und mit einem Identifier versehen.

SIX

Die Netzwerkprobleme der SIX sind nun vollständig behoben. Die Ursachen seien identifiziert. Die Systeme würden seit Mittwoch wieder stabil und ohne weitere Unterbrüche laufen. Die SIX hatte während über zwei Tagen mit grossen Netzwerkstörungen gekämpft, insbesondere der Zahlungsverkehr war betroffen gewesen.

Fondsmarkt

Das Vermögen der in der Statistik von Swiss Fund Data und Morningstar erfassten Anlagefonds erreichte im Mai 2016 rund 894 Milliarden Franken. Dies entspricht im Vergleich zum Vormonat einer Zunahme von knapp 20 Milliarden Franken oder 2,2 Prozent. Die Nettomittel-Zzuflüsse betrugen rund 340 Millionen Franken.

Postfinance

Die Postbank beteiligt sich am Kölner Fintech-Startup Moneymeets. Dieses betreibt eine Online-Plattform in den Bereichen Multibanking, Personal Finance Management und Versicherungen. Angestrebt ist ein Wissenstransfer, der Postfinance den Vorstoss in neue Geschäftsfelder ermöglichen soll.

Credit Suisse

Die Credit Suisse hat zum dritten Mal ihre Studie zum Finanzplatz Schweiz veröffentlich. Darin legt die Bank die Entwicklungen der letzten zwei Jahre dar, vergleicht die Positionierung internationaler Finanzplätze und geht auf Trends ein. Ausserdem sind in der Studie Faktoren für den zukünftigen Erfolg des Finanzplatzes definiert und es werden Handlungsempfehlungen sowohl für Marktteilnehmer als auch für Politik und Regulatoren gegeben.

Thurgauer Kantonalbank

Das Wahlprozedere für den Bankrat der Thurgauer Kantonalbank ist bestätigt worden. Der Thurgauer Grosse Rat hat eine parlamentarische Initiative von drei SVP-Kantonsräten abgelehnt: Darin wurde verlangt, dass künftig das Parlament neue Mitglieder für den Bankrat vorschlagen kann - und nicht mehr die Regierung.

Banken-Rating

Die Ratingagentur Fitch hat das Langfristrating für die UBS auf «A+» von bisher «A» erhöht. Die Erhöhung der Langfristratings für UBS AG und UBS Schweiz reflektiere die Kapitalposition der Gruppe. Die Gruppe sei damit in der Lage, die vorrangigen Verpflichtungen auch im Liquidationsfall zu decken. Das Langfristrating für die Credit Suisse bleibt bei «A».

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