St.Galler Kantonalbank investiert Millionen in die Digitalisierung

Bild: St.Galler Kantonalbank

Zum einen will die St.Galler Kantonalbank (SGKB) ihre Marktposition im Heimmarkt forcieren, und zwar sowohl bei den Privatkunden als auch bei den Gewerbe- und Firmenkunden, wie das Finanzinstitut anlässlich des Jahresergebnisses am Mittwoch mitteilte.

Zu diesem Zweck lanciert die Bank laut Mitteilung entsprechende Entwicklungsinitiativen und beschliesst zusätzliche Personalressourcen. Allerdings war bei den St. Gallern diesbezüglich zuletzt Rückbau angesagt: 2015 sank der Personalbestand um 3,4 Prozent.

Dienstleistungen besser positionieren

Weiter gilt es, die «Marktleistung im Anlagegeschäft zu schärfen» und sich noch stärker als ganzheitlicher Vermögens-, Strategie- und Risikoberater zu positionieren, wie es weiter heisst.

Dazu gehörten – so die SGKB – unter anderem ein klar strukturiertes, verständliches Angebot für den Vermögensverwaltungs-, den Beratungs- und den Selbstberatungskunden sowie das Angebot unterschiedlicher Anlagestile.

Investitionen in die Digitaliserung

Der dritte Schwerpunkt betrifft laut Mitteilung die Digitalisierung. Dafür sieht die SGKB für die kommenden fünf Jahre ein Investitionsvolumen von 30 Millionen Franken vor.

2016 führt die Bank unter anderem ein rundum erneuertes E-Banking sowie die beiden Bezahl-Applikationen Paymit und Twint ein. Weitere laufende Vorhaben sind unter anderem eine Mobile App mit «digitalem Kontoauszug» und Budget-Tool, die Online-Verlängerung von Hypotheken, das digitale Kunden-Onboarding oder der Ausbau der Sozialen Medien, wie der Mitteilung weiter zu entnehmen war. 

Lissabon-Filiale wird verkauft

In den letzten beiden Jahren war die Bank mit der strategischen Neuausrichtung beschäftig, die nun abgeschlossen worden sei, hiess es weiter. Dazu zählten: Der weitgehende Ausstieg aus dem grenzüberschreitenden Vermögensverwaltungsgeschäft, der Verkauf der ehemaligen Hyposwiss Tochterbanken in Zürich und Genf und eine umfassende Strategie der Steuerkonformität für ausländische Kunden. 

Als letztes Element der strategischen Refokussierung werde die SGKB im Laufe dieses Jahres ihre Niederlassung in Lissabon verkaufen, hiess es weiter. Sie werde im Rahmen eines Management-Buyout durch den Geschäftsführer übernommen.

Im Rahmen der strategischen Neuausrichtung wurde laut Mitteilung insgesamt ein Geschäftsvolumen von rund 6,4 Milliarden Franken abgebaut.

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Die Netzwerkprobleme der SIX sind nun vollständig behoben. Die Ursachen seien identifiziert. Die Systeme würden seit Mittwoch wieder stabil und ohne weitere Unterbrüche laufen. Die SIX hatte während über zwei Tagen mit grossen Netzwerkstörungen gekämpft, insbesondere der Zahlungsverkehr war betroffen gewesen.

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