Eric Knight hat die UBS noch nicht aufgegeben

Eric Knight

Die UBS-Beteiligung von knapp rund 1 Prozent der Aktien der Grossbank hat der Hedgefonds Ende 2015 verkauft – und damit gemäss Aussagen seines Chefs Eric Knight den Gewinn aus dem Einsatz verdoppelt, wie auch finews.ch berichtet hat.

Aber es ist kein vollkommener Abschied von der UBS, an der sich Knight während Jahren die Zähne ausgebissen hat. Er forderte eine Abspaltung der Investmentbank. Nun sagte er der Nachrichtenagentur «Reuters», seit dem Verkauf sei die UBS-Aktie um 25 Prozent gefallen. «Fällt sie weiter, könnten wir uns den Fall nochmals anschauen.»

Erhöhung der risiko-gewichteten Aktiven

Knight ist nach wie vor überzeugt, dass die UBS ihre Investmentbank früher oder später aufgeben muss. Sei es aus eigenem Antrieb, aufgrund von Regulierungen oder wegen einer Finanzkrise.

Der Auslöser für den Verkauf der UBS-Beteiligung war laut Knight eine Entscheidung der Bank, die Grenze für risiko-gewichtete Aktiven in der Investmentbank wieder zu erhöhen. «Es schockierte mich, dass die Konzerleitung diesen Entscheid im dritten Quartal 2015 getroffen hat», so Knight.

Bilanz zu gross

Die UBS hingegen reagierte mit einem Statement, Knights Ideen seien offensichtlich nie auf grosse Resonanz gestossen. Andere Investoren hätten verstanden, dass die Bank ihr Risikoprofil nicht geändert habe.

Knight sieht das anders. «Das einzige Land, welches ein solche Bilanzgrösse abfedern könnte, ist neben den USA nur noch China.»

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NEWS GANZ KURZ

Gottex

Der Hedgefondsanbieter Gottex hat die Publikation seiner Halbjahreszahlen verschoben. Das Unternehmen begründet die Verschiebung mit einem Verzug in den Verhandlungen um eine zweite Finanzierungstranche nach den Rekapitalisierungs-Massnahmen vom Sommer.

UBS

Die Grossbank UBS hat mit einer Zahlung von 15 Millionen Dollar an die US-Börsenaufsicht SEC ein Verfahren um den Verkauf komplizierter Derivate an Privatkunden beigelegt. Die Zahlung erfolgte, weil die UBS ihre Broker nicht standesgemäss ausgebildet habe.

Avaloq

Der Bankensoftwareentwickler Avaloq und die Deutsche Apotheker- und Ärztebank (Apobank) haben einen Vertrag zur Evaluierung einer zukünftigen Zusammenarbeit unterzeichnet. Bis zum Ende des ersten Quartals 2017 soll analysiert und erarbeitet werden, inwiefern die Umsetzung der Apobank-IT-Strategie mit der Avaloq Banking Suite möglich ist.

Deutsche Bank

Die Deutsche Bank will den britischen Versicherer Abbey Life an die Phoenix Life, eine Gesellschaft der Phoenix Group, verkaufen. Die nun geschlossene Vereinbarung sieht vor, dass Phoenix Life 100 Prozent von Abbey Life zum Preis von 935 Millionen Pfund erwirbt. Abbey Life ist derzeit Teil der Deutschen Asset Management.

Schwyzer Kantonalbank

Die Schwyzer Kantonalbank will mit neuen Fonds-Produkten finanzielle und ethische Ansprüche vereinen. Bis Ende 2016 erhebt die Bank auf die sogenannten Ethikfonds keinen Ausgabeaufschlag.

Crealogix

Das Bankensoftwareunternehmen Crealogix hat für das Verwaltungsrechenzentrum St.Gallen (VRSG) ein Bankingportal für den Government-Bereich entwickelt. Die Zahlungsverkehrslösung deckt die neusten Anforderungen des Schweizer Zahlungsverkehrs ab. Sie lässt sich unabhängig von einem Online-Banking-Tool einsetzen.

Valartis

Die Valartis Gruppe hat den Vollzug der Übernahme der Liechtensteiner Tochter an die Citychamp Watch & Jewellery Group aus Hongkong abgeschlossen. Damit ist die letzte Voraussetzung für die Umsetzung der Sanierungspläne erfüllt.

Aargauer Kantonalbank

Die Aargauische Kantonalbank (AKB) hat in Eigenregie eine neue Anleihe in der Höhe von 200 Millionen Franken aufgelegt. Die Laufzeit beträgt 8 Jahre, der Coupon 0,02 Prozent.

digitalswitzerland

DigitalZurich2025, die Standortinitiative für digitale Innovation, wird zu «digitalswitzerland» umbenannt und damit auf die ganze Schweiz ausgeweitet. Zudem lanciert sie mit «Education Digital» eine Webplattform zu relevanten Aus- und Weiterbildungen rund um das Thema Digital.

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