Natixis stellt Deutschschweiz unter neue Leitung

Der französische Asset Manager Natixis ernennt einen neuen Chef für den Vertrieb Deutschschweiz – und verstärkt das Team in Genf. Dafür fand er erfahrene Kräfte.

Timo H. Paul übernimmt bei Natixis Global Asset Management (NGAM) als Managing Director die Leitung für den Markt in der deutschsprachigen Schweiz. Das teilte der französische Verkäufer von Investment-Lösungen am Montag mit.

Paul wird in dieser Position für das Marketing und den Vertrieb an die Natixis angeschlossenen Vermögensverwalter sowie an institutionelle Kunden verantwortlich sein, wie es weiter hiess.

Für die UBS in Kontakt mit Banken

Der erfahrene Vertriebsmann war zuletzt neun Jahre für das globale Asset Management der UBS als Leiter des Bankenvertriebs für die Schweiz und Liechtenstein tätig. Paul berichtet bei NGAM künftig an Jörg Knaf, der die Oberaufsicht über die Region Deutschland, Österreich und die deutschsprachige Schweiz innehat.

Ebenfalls für sich gewinnen konnten die Franzosen Sophie Courmont (Bild unten). Sie schliesst sich dem sechsköpfigen Team in Genf an, wo sie den Bereich Gross- und Wholesale-Kunden leitet, wie es weiter hiess. Sie berichtet an Babak Abrar, Head of Wholesale für Frankreich, die französischsprachige Schweiz und Monaco.

Sophie Courmont 501

Karriere bei J.P. Morgan

Courmont verfügt über mehr als 20 Jahre Erfahrung in der Fondsbranche, so die Meldung. Vor ihrem Wechsel zu Natixis Global Asset Management war sie acht Jahre lang bei J.P. Morgan Asset Management in der Schweiz für den Vertrieb an Privatbanken und unabhängige Vermögensverwalter sowie Family Offices verantwortlich.

Mit Firmenzentralen in Paris und Boston verwaltete NGAM Ende 2015 ein Anlagevermögen von 801 Millionen Euro. Das Fondshaus gehört zu Natixis, einer in Paris börsennotierten Tochtergesellschaft von BPCE, der zweitgrössten Bankengruppe Frankreichs.

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NEWS GANZ KURZ

Pensionskassen

Gemäss der Pensionskassen-Studie der ZKB-Tochter Swisscanto haben die Schweizer Vorsorge-Werke im Jahr 2015 trotz höherem Risiko weniger verdient. Demnach erzielten die Pensionskassen eine Performance von durchschnittlich 1,13 Prozent (Vorjahr: 7,31 Prozent). Somit verfehlten sie nicht nur die durchschnittlich angestrebte Zielrendite von 3,9 Prozent, sondern auch die Mindestzins-Vorgabe von 1,75 Prozent deutlich. Dies trotz einer Zunahme der risikobehafteten Anlagen.

Glarner Kantonalbank

Die Glarner Kantonalbank lanciert das Login per Fingerabdruck in die GLKB Mobile Banking App. Die Sicherheit mit dem neuen Login-Verfahren bleibt laut Mitteilung unverändert hoch.

Postfinance

Die Postbank beteiligt sich mit 9 Prozent am Aktienkapital der Swiss Bankers Prepaid Services (SBPS). Postfinance arbeitet bereits seit Jahren mit der Dienstleisterin im Bereich Reisezahlungsmittel zusammen. Im Zuge des Engagements wurde Nicole Walker, Leiterin Produktmanagement Zahlungslösungen bei der Post-Tochter, in den Verwaltungsrat der SBPS gewählt.

Swiss Life

Der Schweizer Lebensversicherer weist im BVG-Geschäft eine Auschüttungs-Quote von 92,9 Prozent aus. Die Prämien in der Kollektivversicherung stiegen 2015 im Vergleich zum Vorjahr 6 Prozent auf 8,69 Milliarden Franken. Um die Leistungsversprechen langfristig zu sichern, wurden zusätzliche technische Rückstellungen von 939 Millionen Franken gebildet.

Helvetia

Die Helvetia ist in der Schweiz in der beruflichen Vorsorge 2015 mit den periodischen Prämien gewachsen, hat aber bei den Einmaleinlagen zurückhaltend neues Geschäft gezeichnet. Total ging das Prämienvolumen um 4,1 Prozent auf 2,55 Milliarden Franken zurück.

Axa Winterthur

Die Axa Winterthur hat 2015 in der Beruflichen Vorsorge (BVG) den Gewinn leicht gesteigert. Das Betriebsergebnis aus dem der Mindestquote unterstellten Geschäft nahm um 10 Millionen Franken auf 221 Millionen Franken zu. Dagegen gingen die gesamten Prämieneinnahmen aufgrund weniger Neuabschlüsse in der Vollversicherung zurück.

Luzerner KB

An der Generalversammlung der Luzerner Kantonalbank haben die Aktionäre der beantragten Ausschüttung von 11 Franken via Nennwertrückzahlung zugestimmt. Sie wählten Andreas Emmenegger neu in den Verwaltungsrat. Aufgrund der Amtszeitbeschränkung von 15 Jahren wurde Christoph Lengwiler aus dem Gremium verabschiedet.

Valiant

Die Aktionäre der Valiant Bank haben der Erhöhung der Dividende auf 3,60 Franken zugestimmt und den Zuger Othmar Stöckli in den Verwaltungsrat gewählt. Er ersetzt Franz Zeder, der nach 14 Jahren aus dem Gremium ausgeschieden ist.

Postfinance

Die Post-Tochter hat ihr Online-Trading-Angebot überarbeitet. Via die neue Benutzeroberfläche können Kunden in Echtzeit an den wichtigsten Börsenplätzen der Schweiz, Europas und Nordamerikas selbstständig Aktien, Obligationen, Fonds, ETFs und Derivate handeln, wie es hiess. Entwickelt wurde die neue Plattform von der Postfinance-Partnerin Swissquote.

Zurich

Der Versicherer Zurich Insurance hat eine nachrangige Anleihe in Höhe von 750 Millionen Euro platziert. Die Anleihe hat eine Laufzeit bis Oktober 2046 und ist erstmals im Oktober 2026 kündbar. Die Transaktion richtet sich gemäss der Mitteilung an Investoren in Europa.

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