UBS-Rockstar-Banker verkauft australisches Traumhaus

Zum verkaufen: Anwesen von Matthew Grounds

Zum verkaufen: Anwesen von Matthew Grounds

Matthew Grounds (Bild unten) machte die UBS in Australien zur grössten Investmentbank. Schlagartig berühmt wurde er im Jahr 2008, als er die Kapitalerhöhung für die knapp vor dem Absturz stehende Commercial Bank of Australia einfädelte.

Für ein Top-Posten in der UBS-Investmentbank in London oder New York wären ihm danach Tor und Tor aufgestanden. Stattdessen blieb er in Sydney und liess sich freiwillig zum Länderchef für Australien und Neuseeland «degradieren», wie auch finews.ch berichtete. 

Sein Erfolg machte ihn reich. Sein Vermögen wurde 2009 auf mindestens 40 Millionen Australien-Dollar geschätzt.

Matthew Grounds 500

Nun wird bekannt, dass Grounds eines seiner beiden Traumhäuser in Australien loshaben will, wie die Australische Tageszeitung «The Syndey Morning Herald» am Montag berichtete.

Konkret geht es um das Anwesen, das er 2007 für 11 Millionen Australische Dollar gekauft hatte. Grounds kaufte 2012 ein weiteres Haus für 14 Millionen Australische Dollar. Darin soll er gemäss dem Bericht wohnen.

Ein Meisterstück der zeitgenössischen Architektur

Das Traum-Anwesen wurde vom australischen Architeckten Phillip Corben entworfen und gilt «Down Under» als Meisterstück der zeitgenössischen Architektur. Zur insgesamt 733 Quadratmeter grossen Villa (inklusive Garten) gehört ein 12,5 Quadratmeter grosser beheizbaren Swimming-Pool. 

Grounds 2

Allerdings dürfte der Verkauf nicht zu Grounds Spitzendeals zählen. Denn er erwartet laut dem Bericht einen ähnlich hohen Preis zu lösen wie vor neun Jahren.

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NEWS GANZ KURZ

Valartis

Die liechtensteinische Finanzaufsicht und die Börse Hongkong haben den Verkauf ihrer Liechtensteiner Tochter der Valartis Gruppe an die Citychamp Watch & Jewellery Group genehmigt hat. Die Transaktion soll im dritten Quartal 2016 abgeschlossen werden.

Swiss Life

Der Zürcher Heimatschutz (ZVH) gibt beim Warenhaus Manor auf. Er akzeptiert den Entscheid des Verwaltungsgerichts, dass das Manor-Gebäude an der Zürcher Bahnhofstrasse kein Warenhaus bleiben muss. Die Eigentümerin der Liegenschaft, die Swiss Life, will das traditionsreiche Gebäude umbauen und umnutzen.

WIR Bank

Die Genossenschaft-Bank hat den Halbjahresgewinn um 115 Prozent auf 17,2 Millionen Franken gesteigert. Zwar wurde das Ergebnis auch durch den Verkauf von nicht benötigten Immobilien begünstigt, doch auch ohne diesen ausserordentlichen Ertrag lag das Gewinnwachstum bei 44 Prozent.

Luzerner Kantonalbank

Die Luzerner Kantonalbank begibt eine 0,1-Prozent-Anleihe über 375 Millionen Franken. Die Laufzeit beträgt fünfzehn Jahre. Zeichnungsschluss ist der 12. September, die Liberierung erfolgt auf den 15. September 2016.

Allianz Suisse

Der Sachversicherer hat im ersten Halbjahr das Prämienvolumen um 1,9 Prozent auf rund 1,37 Milliarden Franken erhöht. Der Halbjahres-Gewinn kletterte um 12,2 Prozent auf 142 Millionen Franken. Damit setzt Allianz Suisse den positiven Trend fort.

Zürcher Kantonalbank

investiere.ch, die Schweizer Investitionsplattform für Startups, hat eine Finanzierungsrunde über 3,5 Millionen Franken abgeschlossen. Die Zürcher Kantonalbank hat sich dabei substanziell an der Kapital-Erhöhung beteiligt und ist neu Minderheitsaktionärin von investiere.ch.

Swiss Life

Corpus Sireo, eine Tochter-Gesellschaft der Swiss Life Asset Managers, kauft die Firmensitze der Zurich Deutschland in Köln und Bonn. Über den Kaufpreis haben beide Parteien Stillschweigen vereinbart. Was Corpus Sireo mit den Objekten vor hat, ist noch Gegenstand von Verhandlungen mit den Behörden.

Bernerland Bank

Die Regionalbank hat im ersten Halbjahr 2016 den Reingewinn um 6 Prozent auf gut 2 Millionen Franken steigern können. Der Zinserfolg nahm um 1 Prozent auf 10,2 Millionen Franken zu. Trotz des anhaltend schwierigen Zinsumfelds erwartet die Bank für das Geschäftsjahr 2016 einen Reingewinn auf Vorjahreshöhe.

Zürcher Landbank

Die Zürcher Landbank hat im ersten Semester 2016 den Gewinn auf über 1 Million Franken gesteigert. Dies ist ein Folge des höheren Zinserfolges, der um 2,5 Prozent auf 4 Millionen Franken stieg. Die übrigen Erfolgspositionen sowie der Aufwand blieben stabil.

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