Cembra: Zwei neue Verwaltungsräte

Ben Tellings

Die Konsumkreditbank Cembra hat zwei neue Verwaltungsräte zur Wahl vorgeschlagen. Es handelt sich um ausgewiesene Fachleute im Kreditgeschäft.

Der Verwaltungsrat der Cembra Money Bank schlägt der Generalversammlung vom 27. April 2016 die Wahl von Katrina Machin und Simonis Maria Hubertus «Ben» Tellings als neue Verwaltungsratsmitglieder vor.

Sie sollen Richard Laxer und Christopher M. Chambers ersetzen, wie die Cembra Money Bank am Dienstag mitteilte.
Laxer trat per 1. September 2015 als Verwaltungsrat zurück. Chambers stellt sich für eine Wiederwahl nicht mehr zur Verfügung.

Katrina Machin ist Britin und war 20 Jahre ihrer beruflichen Karriere in der Finanzdienstleistungsbranche tätig, vor allem im Bereich Konsumkredite bei Unternehmen wie American Express, Lloyds Banking Group, Goldfish Bank Ltd und MBNA International Bank.

Zuvor CEO der ING-DiBa

Seit 2014 ist sie Non-Executive Director beim Online-Einzelhandel-Spezialisten Shop Direct Finance Company und seit 2015 Non-Executive Director bei ABTA, Grossbritanniens grösstem Reiseverband.

Ben Tellings ist Holländer hat in mehr als 20 Jahren Erfahrung im Konsumkreditgeschäft in mehreren europäischen Ländern gesammelt, und zwar in verschiedenen Führungspositionen bei der ING Group.

Seit 2010 ist er Vorsitzender des Aufsichtsrats der ING-DiBa in Deutschland, nachdem er zwischen 2003 und 2010 CEO dieses Unternehmens gewesen war.

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NEWS GANZ KURZ

Saxo Bank

Antonio Ferrante, der Chef der Saxo Bank Schweiz, ist zurückgetreten. Interimistisch übernimmt Patrick Hunger seinen Posten. Ferrante war nur wenig länger als zwei Jahre Chef des Online-Trading-Hauses. Er kam Anfang 2014 von der Credit Suisse für Søren Mose, der Saxo zusammen mit COO Ian Keates und Finanzchef Martin Beinhoff abrupt verlassen hatte.

Aargauische Kantonalbank

Das Staatsinstitut muss dem Kanton Aargau aus dem Rekordgewinn von 2015 mehr Geld abliefern. In die Staatskasse fliessen gemäss Beschluss des Eigners 91 Millionen Franken. Das sind 16 Millionen Franken mehr, als die Bank vorgeschlagen hat.

Fonds-Daten

Nach zweijähriger Zusammenarbeit haben sich zwei Dutzend Finanzinstitute angeführt von UBS, Credit Suisse und Julius Bär in Kooperation mit der Firma Fundinfo auf die Veröffentlichung des «openfunds-Standards». Die Initiative definiert häufig verwendete Fonds-Datenfelder. Jedes der 200 einzelnen Felder wird für die Datenübertragung spezifiziert und mit einem Identifier versehen.

SIX

Die Netzwerkprobleme der SIX sind nun vollständig behoben. Die Ursachen seien identifiziert. Die Systeme würden seit Mittwoch wieder stabil und ohne weitere Unterbrüche laufen. Die SIX hatte während über zwei Tagen mit grossen Netzwerkstörungen gekämpft, insbesondere der Zahlungsverkehr war betroffen gewesen.

Fondsmarkt

Das Vermögen der in der Statistik von Swiss Fund Data und Morningstar erfassten Anlagefonds erreichte im Mai 2016 rund 894 Milliarden Franken. Dies entspricht im Vergleich zum Vormonat einer Zunahme von knapp 20 Milliarden Franken oder 2,2 Prozent. Die Nettomittel-Zzuflüsse betrugen rund 340 Millionen Franken.

Postfinance

Die Postbank beteiligt sich am Kölner Fintech-Startup Moneymeets. Dieses betreibt eine Online-Plattform in den Bereichen Multibanking, Personal Finance Management und Versicherungen. Angestrebt ist ein Wissenstransfer, der Postfinance den Vorstoss in neue Geschäftsfelder ermöglichen soll.

Credit Suisse

Die Credit Suisse hat zum dritten Mal ihre Studie zum Finanzplatz Schweiz veröffentlich. Darin legt die Bank die Entwicklungen der letzten zwei Jahre dar, vergleicht die Positionierung internationaler Finanzplätze und geht auf Trends ein. Ausserdem sind in der Studie Faktoren für den zukünftigen Erfolg des Finanzplatzes definiert und es werden Handlungsempfehlungen sowohl für Marktteilnehmer als auch für Politik und Regulatoren gegeben.

Thurgauer Kantonalbank

Das Wahlprozedere für den Bankrat der Thurgauer Kantonalbank ist bestätigt worden. Der Thurgauer Grosse Rat hat eine parlamentarische Initiative von drei SVP-Kantonsräten abgelehnt: Darin wurde verlangt, dass künftig das Parlament neue Mitglieder für den Bankrat vorschlagen kann - und nicht mehr die Regierung.

Banken-Rating

Die Ratingagentur Fitch hat das Langfristrating für die UBS auf «A+» von bisher «A» erhöht. Die Erhöhung der Langfristratings für UBS AG und UBS Schweiz reflektiere die Kapitalposition der Gruppe. Die Gruppe sei damit in der Lage, die vorrangigen Verpflichtungen auch im Liquidationsfall zu decken. Das Langfristrating für die Credit Suisse bleibt bei «A».

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