Bellevue Group erweitert die Anlagestrategie

André Rueegg, CEO Bellevue Group und Bellevue Asset Management

André Rüegg, CEO Bellevue Group und Bellevue Asset Management

Die Bellevue Group will den in Oberursel bei Frankfurt am Main ansässigen unabhängigen Asset Manager StarCapital vollständig übernehmen, wie das Zürcher Finanzinstitut am Dienstag mitteilte.

Die Übernahme umfasst die gesamte Fondspalette mit einem verwalteten Kundenvermögen von rund 2,5 Milliarden Franken (Stand Ende Dezember 2015) und alle 16 Mitarbeitenden, wie es weiter hiess.

Kapitalerhöhung geplant

Die Akquisition ist laut Mitteilung für alle Aktionäre unmittelbar wertsteigernd. Die Dividendenpolitik der Bellevue Group mit Ausschüttungen aus den operativ erwirtschafteten Cash Flows soll auch nach der Akquisition bleiben.

Um den Kauf zu stemmen, will die Bellevue Group eine Kapitalerhöhung mittels Bezugsrechtsangebot im Umfang von 30 bis 40 Millionen Franken im Verlauf des zweiten Quartals 2016 durchführen.

Der Verwaltungsrat der Bellevue Group wird den Aktionären im Rahmen der ordentlichen Generalversammlung vom 22. März 2016 den entsprechenden Antrag zur Erhöhung des genehmigten Aktienkapitals stellen.

Diversifikation in neue Asset-Klassen

Mit der Übernahme der StarCapital verfolgt die Finanz-Boutique «eine gezielte Diversifikation in neue Assetklassen und die Angebotserweiterung im Non-Healthcare-Bereich», wie es weiter hiess. 

Bislang war die Bellevue Group primär im Biotech- und Healthcare-Bereich tätig. Die Produktpalette von StarCapital umfasst globale Obligationen-, Aktien- und Mischfonds sowie ETF-Strategien.

«Der Einstieg in neue Anlageklassen sowie der Ausbau unseres Angebots neben dem bewährten Healthcare-Sektor stützen die Ertragslage im Asset Management breiter ab und führen zu einer weiteren Steigerung der wiederkehrenden Erträge», kommentiert André Rüegg, CEO der Bellevue Group, die Übernahme. 

StarCapital wird gemäss Mitteilung als eigenständige Gesellschaft unter Beibehaltung des Markennamens mit den bisherigen Mitarbeitern weitergeführt.

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NEWS GANZ KURZ

Luzerner Kantonalbank

Die Luzerner Kantonalbank begibt eine 0,1-Prozent-Anleihe über 375 Millionen Franken. Die Laufzeit beträgt fünfzehn Jahre. Zeichnungsschluss ist der 12. September, die Liberierung erfolgt auf den 15. September 2016.

Allianz Suisse

Der Sachversicherer hat im ersten Halbjahr das Prämienvolumen um 1,9 Prozent auf rund 1,37 Milliarden Franken erhöht. Der Halbjahres-Gewinn kletterte um 12,2 Prozent auf 142 Millionen Franken. Damit setzt Allianz Suisse den positiven Trend fort.

Zürcher Kantonalbank

investiere.ch, die Schweizer Investitionsplattform für Startups, hat eine Finanzierungsrunde über 3,5 Millionen Franken abgeschlossen. Die Zürcher Kantonalbank hat sich dabei substanziell an der Kapital-Erhöhung beteiligt und ist neu Minderheitsaktionärin von investiere.ch.

Swiss Life

Corpus Sireo, eine Tochter-Gesellschaft der Swiss Life Asset Managers, kauft die Firmensitze der Zurich Deutschland in Köln und Bonn. Über den Kaufpreis haben beide Parteien Stillschweigen vereinbart. Was Corpus Sireo mit den Objekten vor hat, ist noch Gegenstand von Verhandlungen mit den Behörden.

Bernerland Bank

Die Regionalbank hat im ersten Halbjahr 2016 den Reingewinn um 6 Prozent auf gut 2 Millionen Franken steigern können. Der Zinserfolg nahm um 1 Prozent auf 10,2 Millionen Franken zu. Trotz des anhaltend schwierigen Zinsumfelds erwartet die Bank für das Geschäftsjahr 2016 einen Reingewinn auf Vorjahreshöhe.

Zürcher Landbank

Die Zürcher Landbank hat im ersten Semester 2016 den Gewinn auf über 1 Million Franken gesteigert. Dies ist ein Folge des höheren Zinserfolges, der um 2,5 Prozent auf 4 Millionen Franken stieg. Die übrigen Erfolgspositionen sowie der Aufwand blieben stabil.

Western Union

Der Zahlungsdienstleister Western Union und die SBB haben eine Smartphone-App lanciert. Sie ermöglicht Geldtransfers in über 200 Länder an mehr als 1'000 Billett-Automaten. Die Überweisung können entweder bar oder mit einer Bankkarte erfolgen.

Fondsmarkt

Das Vermögen der in der Statistik von Swiss Fund Data und Morningstar erfassten Anlagefonds hat im Juli dieses Jahres über 900 Milliarden Franken. Dies entspricht im Vergleich zum Vormonat einer Zunahme von 2,2 Prozent. Die Nettomittelzuflüsse betrugen rund 4 Milliarden Franken.

VZ Gruppe

Die Depotbank der VZ Gruppe hat einen neuen Digital Banking Hub der Zürcher Softwareschmiede Crealogix in Betrieb genommen. Der Hub erlaubt eine modulare Weiterentwicklung als Plattform für verschiedene Banking-Applikationen.

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