Die Raiffeisen Gruppe strotzt vor Selbstvertrauen

Raiffeisen Gruppe

Das erste Geschäftsjahr, welches Patrik Gisel als CEO abgeschlossen hat, war ein Rekordjahr. Der Gewinn erreichte 808 Millionen Franken, was einer Steigerung von 6,4 Prozent entspricht, wie der Mitteilung von Raiffeisen am Freitag hervorgeht.

Einfluss auf die Gewinnentwicklung hatte auch der Verkauf eines Teils der Beteiligung an Leonteq in der Höhe von 62 Millionen Franken. Im Vorjahr hatte Raiffeisen 44 Millionen Gewinn aus dem Verkauf der Vontobel-Beteiligung eingestrichen.

Diversifizierter Finanzdienstleister geworden

Insgesamt zeigt sich das Bild eines breit abgestützten Wachstums, wobei insbesondere auch das Vermögensverwaltungsgeschäft Blüten treibt. Gisel wird in der Mitteilung zitiert: «In den letzten Jahren haben wir uns von einer Retailbank zu einem breit diversifizierten Finanzdienstleister entwickelt, der in der Lage ist, ganz verschiedene Kundenbedürfnisse abzudecken.»

Das zeigte sich im Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft, beim Handelserfolg wie auch im Zinsengeschäft, wo die Gruppe jeweils ihre Erträge im zweistelligen Millionenbereich erhöht hat.

Anhaltendes Wachstum im Hypothekargeschäft

Erneut legte auch das Hypothekargeschäft mit einem Plus von 5,2 Prozent auf 159 Milliarden Franken zu. Der Marktanteil von Raiffeisen im Schweizer Hypothekargeschäft belaufe sich nun auf 16,9 Prozent.

Auffallend ist das Wachstum der Kundeneinlagen, die um 8,7 Milliarden Franken stiegen. Im Private Banking belief sich der Neugeldzufluss auf 14,4 Milliarden Franken, wobei die übernommene La Roche Privatbank 6 Milliarden Franken beisteuerte.

Die Privatbankentochter Notenstein La Roche verwalte nun Kundengelder in der Höhe von 22 Milliarden Franken. Das Kosten-Ertragsverhältnis sank auf immer noch hohe 80 Prozent.

Mit einer Gesamtkapitalquote von 16,4 Prozent würden die Anforderungen als systemrelevante Bank übertroffen, hiess es weiter.
Im Ausblick hiess es, die strategische Prioritäten lägen in der Erneuerung des Kernbankensystems bis Ende 2017 sowie dem Ausbau des Firmenkundengeschäftes und dem Vorantreiben der einzelnen Geschäftsfelder, namentlich auch des Private Bankings und Asset Managements.

 

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Valartis

Die liechtensteinische Finanzaufsicht und die Börse Hongkong haben den Verkauf ihrer Liechtensteiner Tochter der Valartis Gruppe an die Citychamp Watch & Jewellery Group genehmigt hat. Die Transaktion soll im dritten Quartal 2016 abgeschlossen werden.

Swiss Life

Der Zürcher Heimatschutz (ZVH) gibt beim Warenhaus Manor auf. Er akzeptiert den Entscheid des Verwaltungsgerichts, dass das Manor-Gebäude an der Zürcher Bahnhofstrasse kein Warenhaus bleiben muss. Die Eigentümerin der Liegenschaft, die Swiss Life, will das traditionsreiche Gebäude umbauen und umnutzen.

WIR Bank

Die Genossenschaft-Bank hat den Halbjahresgewinn um 115 Prozent auf 17,2 Millionen Franken gesteigert. Zwar wurde das Ergebnis auch durch den Verkauf von nicht benötigten Immobilien begünstigt, doch auch ohne diesen ausserordentlichen Ertrag lag das Gewinnwachstum bei 44 Prozent.

Luzerner Kantonalbank

Die Luzerner Kantonalbank begibt eine 0,1-Prozent-Anleihe über 375 Millionen Franken. Die Laufzeit beträgt fünfzehn Jahre. Zeichnungsschluss ist der 12. September, die Liberierung erfolgt auf den 15. September 2016.

Allianz Suisse

Der Sachversicherer hat im ersten Halbjahr das Prämienvolumen um 1,9 Prozent auf rund 1,37 Milliarden Franken erhöht. Der Halbjahres-Gewinn kletterte um 12,2 Prozent auf 142 Millionen Franken. Damit setzt Allianz Suisse den positiven Trend fort.

Zürcher Kantonalbank

investiere.ch, die Schweizer Investitionsplattform für Startups, hat eine Finanzierungsrunde über 3,5 Millionen Franken abgeschlossen. Die Zürcher Kantonalbank hat sich dabei substanziell an der Kapital-Erhöhung beteiligt und ist neu Minderheitsaktionärin von investiere.ch.

Swiss Life

Corpus Sireo, eine Tochter-Gesellschaft der Swiss Life Asset Managers, kauft die Firmensitze der Zurich Deutschland in Köln und Bonn. Über den Kaufpreis haben beide Parteien Stillschweigen vereinbart. Was Corpus Sireo mit den Objekten vor hat, ist noch Gegenstand von Verhandlungen mit den Behörden.

Bernerland Bank

Die Regionalbank hat im ersten Halbjahr 2016 den Reingewinn um 6 Prozent auf gut 2 Millionen Franken steigern können. Der Zinserfolg nahm um 1 Prozent auf 10,2 Millionen Franken zu. Trotz des anhaltend schwierigen Zinsumfelds erwartet die Bank für das Geschäftsjahr 2016 einen Reingewinn auf Vorjahreshöhe.

Zürcher Landbank

Die Zürcher Landbank hat im ersten Semester 2016 den Gewinn auf über 1 Million Franken gesteigert. Dies ist ein Folge des höheren Zinserfolges, der um 2,5 Prozent auf 4 Millionen Franken stieg. Die übrigen Erfolgspositionen sowie der Aufwand blieben stabil.

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