BLKB-CEO Beat Oberlin: «Die Neuausrichtung trägt jetzt Früchte»

Beat Oberlin

Beat Oberlin

Die Basellandschaftliche Kantonalbank (BLKB) hat im Geschäftsjahr 2015 einen um 13 Prozent höheren Reingewinn von 130,4 Millionen Franken erzielt, wie das Finanzinstitut am Freitag mitteilte.

Zu verdanken sei das gute Ergebnis der Neuausrichtung der Bank vor drei Jahren, so BLKB-CEO Beat Oberlin. «Diese Neuausrichtung trägt jetzt ihre Früchte», so Oberlin, der den Chefposten per März 2017 abgibt. 

Digitalisierung wird vorangetrieben

Das in Liestal ansässige Staatsinstitut setzte schon frühzeitig auf die Digitalisierung des Bankgeschäfts. So bietet die BLKB als erste Bank der Schweiz eine Crowdfunding- und eine Crowdlending-Plattform an. Zudem kommuniziert sie mit ihren Kunden über diverse digitale Kommunikationskanäle wie zum Beispiel Videotelefonie.

Die Bank plant auch im laufenden Jahr in die digitale Weiterentwicklung zu investieren und nimmt dafür rund 20 Millionen Franken in die Hand, wie es weiter hiess.

Mehr Hypotheken dank Online-Kanal

Trotz schwierigen Verhältnissen an der Zinsfront steigerte die Bank ihre wichtigste Ertragskomponente, das Zinsengeschäft, um 5,7 Prozent auf knapp 282 Millionen Franken. 

Bei den Hypothekarforderungen resultierte ein Anstieg von 2,8 Prozent auf gut 17 Milliarden Franken. Zum Zuwachs trugen erneut die in Zusammenarbeit mit der Online-Bank Swissquote angebotenen E-Hypotheken bei, die um 29 Prozent anstiegen. Zudem konnte die BLKB einen Netto-Neugeldzufluss in Höhe von 236 Millionen Franken gegenüber 202 Millionen Franken im Vorjahr verzeichnen.

Der Kommissions- und Dienstleistungserfolg wegen Ertragsrückgang im Wertschriften- und Anlagegeschäft um 5,5 Prozent auf rund 62 Millionen Franken zurückging. Der Erfolg aus dem Handelsgeschäft erhöhte sich deutlich um 22 Prozent auf 18,3 Millionen Franken.

Mehr Dividende

Aufgrund des guten Geschäftsgangs erhalten die Zertifikatsinhaber eine Dividende von 35 Franken nach 34 Franken im Vorjahr.

Das laufende Geschäftsjahr 2016 dürfte gemäss den Erwartungen der BLKB anspruchsvoll werden, insgesamt rechnet sie deshalb mit einem Ergebnis «leicht unter Vorjahr».

 

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Valartis

Die liechtensteinische Finanzaufsicht und die Börse Hongkong haben den Verkauf ihrer Liechtensteiner Tochter der Valartis Gruppe an die Citychamp Watch & Jewellery Group genehmigt hat. Die Transaktion soll im dritten Quartal 2016 abgeschlossen werden.

Swiss Life

Der Zürcher Heimatschutz (ZVH) gibt beim Warenhaus Manor auf. Er akzeptiert den Entscheid des Verwaltungsgerichts, dass das Manor-Gebäude an der Zürcher Bahnhofstrasse kein Warenhaus bleiben muss. Die Eigentümerin der Liegenschaft, die Swiss Life, will das traditionsreiche Gebäude umbauen und umnutzen.

WIR Bank

Die Genossenschaft-Bank hat den Halbjahresgewinn um 115 Prozent auf 17,2 Millionen Franken gesteigert. Zwar wurde das Ergebnis auch durch den Verkauf von nicht benötigten Immobilien begünstigt, doch auch ohne diesen ausserordentlichen Ertrag lag das Gewinnwachstum bei 44 Prozent.

Luzerner Kantonalbank

Die Luzerner Kantonalbank begibt eine 0,1-Prozent-Anleihe über 375 Millionen Franken. Die Laufzeit beträgt fünfzehn Jahre. Zeichnungsschluss ist der 12. September, die Liberierung erfolgt auf den 15. September 2016.

Allianz Suisse

Der Sachversicherer hat im ersten Halbjahr das Prämienvolumen um 1,9 Prozent auf rund 1,37 Milliarden Franken erhöht. Der Halbjahres-Gewinn kletterte um 12,2 Prozent auf 142 Millionen Franken. Damit setzt Allianz Suisse den positiven Trend fort.

Zürcher Kantonalbank

investiere.ch, die Schweizer Investitionsplattform für Startups, hat eine Finanzierungsrunde über 3,5 Millionen Franken abgeschlossen. Die Zürcher Kantonalbank hat sich dabei substanziell an der Kapital-Erhöhung beteiligt und ist neu Minderheitsaktionärin von investiere.ch.

Swiss Life

Corpus Sireo, eine Tochter-Gesellschaft der Swiss Life Asset Managers, kauft die Firmensitze der Zurich Deutschland in Köln und Bonn. Über den Kaufpreis haben beide Parteien Stillschweigen vereinbart. Was Corpus Sireo mit den Objekten vor hat, ist noch Gegenstand von Verhandlungen mit den Behörden.

Bernerland Bank

Die Regionalbank hat im ersten Halbjahr 2016 den Reingewinn um 6 Prozent auf gut 2 Millionen Franken steigern können. Der Zinserfolg nahm um 1 Prozent auf 10,2 Millionen Franken zu. Trotz des anhaltend schwierigen Zinsumfelds erwartet die Bank für das Geschäftsjahr 2016 einen Reingewinn auf Vorjahreshöhe.

Zürcher Landbank

Die Zürcher Landbank hat im ersten Semester 2016 den Gewinn auf über 1 Million Franken gesteigert. Dies ist ein Folge des höheren Zinserfolges, der um 2,5 Prozent auf 4 Millionen Franken stieg. Die übrigen Erfolgspositionen sowie der Aufwand blieben stabil.

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