Schroders: Geht der Chef?

Michael Dobson, CEO Schroders

Michael Dobson, CEO Schroders

Beim in der Schweiz prominent vertretenen Fondshaus Schroders kommt es offenbar zum Wechsel an der Spitze. Ein Interner soll beim britischen Asset Manager übernehmen.

14 Jahre stand er an der Spitze des zweitgrössten börsenkotierten Fondshauses Europas. Nun soll Michael Dobson den Chefsessel bei der britischen Schroders räumen, berichtete die britische «Financial Times» (Artikel bezahlpflichtig) unter Berufung auf anonyme Quellen.

Wie es weiter hiess, soll der als ehrgeizig geltende Investment-Chef Peter Harrison den 63-jährigen Dobson bei Schroders beerben. Harrison galt als Favorit für den Top-Job, seit er 2014 Einzug in die Geschäftsleitung erhielt.

Unter der Ägide von Dobson hat Schroders die zahl der verwalteten Vermögen verdoppelt, so der Bericht.

Ausländische Ausnahme

Das altehrwürdige Fondshaus, dessen Wurzeln bis 1804 zurückreichen, wollte gegenüber der «Financial Times» keine Stellung zu «Gerüchten» nehmen, wie weiter berichtet wurde.

Ohne Frage würde sich der Chefwechsel auch auf die Operationen von Schroders in der Schweiz auswirken. Die sind durchaus bedeutend, beschäftigt das Fondhaus hierzulande doch über 100 Personen – und das nicht nur im Vertrieb.

Als einer der ganz wenigen ausländischen Asset Manager produziert Schroders auch in der Schweiz, unterhält hier also eigene Fondsmanager. Gerade etwa im Bereich Aktien und Insurance Linked Securities (ILS) hat Schroders dabei einschlägige Expertise aufgebaut.

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Die Grossbank UBS hat mit einer Zahlung von 15 Millionen Dollar an die US-Börsenaufsicht SEC ein Verfahren um den Verkauf komplizierter Derivate an Privatkunden beigelegt.

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