Zürcher Kantonalbank: Risikokapital für KMU

Die Zürcher Kantonalbank stellt im Rahmen ihres Leistungsauftrags in den nächsten fünf Jahren 100 Millionen Franken an Risikokapital zur Verfügung.

Die Zürcher Kantonalbank (ZKB) setzt ihre Initiative für Risikofinanzierungen fort und stellt kleineren und mittleren Unternehmen (KMU) Kredite mit erhöhten Risiken zur Verfügung.

Dazu gehören insbesondere Start-, Aufbau-, Expansions- und Übernahmefinanzierungen für KMU und Unternehmer sowie Finanzierungen für Innovationsprojekte mit nachhaltigen Technologien, welche die üblichen Risiken übersteigen, wie das Staatsinstitut am Donnerstag weiter mitteilte.

Bereits 155 Risikofinanzierungen getätigt

Die Bank konzentriert sich dabei auf Unternehmen, die Arbeitsplätze erhalten oder neue schaffen, die über intakte Wachstums- oder Marktchancen verfügen und ihre Leistungen ganz oder teilweise im oder für den Wirtschaftsraum Zürich erbringen. In zweiter Priorität sind auch Finanzierungen von Unternehmen in der übrigen Schweiz möglich.

Bisher hat die ZKB jährlich zwischen 10 und 20 Millionen Franken Risikokapital für KMU bereitgestellt. Damit sind alleine in den letzten beiden Jahren 155 Risikofinanzierungen mit einem Volumen von insgesamt über 200 Millionen Franken ermöglicht worden. Ein Schwergewicht liegt auf Übernahmefinanzierungen für KMU im Rahmen von Nachfolgelösungen.

Tausende von Arbeitsplätzen stehen auf dem Spiel

Die volkswirtschaftliche Bedeutung ist nicht zu unterschätzen: In den nächsten Jahren steht bei 20 bis 25 Prozent der Schweizer KMU ein Generationenwechsel an. Das entspricht 60'000 bis 75'000 Unternehmen. Damit stehen auch Tausende von Arbeitsplätzen auf dem Spiel.

Ein zweites Schwergewicht liegt auf der Finanzierung von Start-ups. Die ZKB weist hier langjährige Erfahrung auf. Seit fünf Jahren verstärkt die Bank ihr Engagement durch die PIONIER-Initiative massgeblich. Ziel der Initiative ist es, bereits in einer sehr frühen Phase (Seed-Phase) in innovative Jungunternehmen zu investieren und diese professionell zu unterstützen. Das Angebot der ZKB umfasst dabei die gesamte Palette an Finanzierungsinstrumenten - von mezzaninen Finanzierungsformen bis zur Beteiligung am Eigenkapital.

Offene Stellen bei der Zürcher Kantonalbank finden Sie auf diesem Link.

Dieser Beitrag kann nicht mehr kommentiert werden.

DOSSIER BANKEN

Dossier Banken

Dossier UBS Dossier Credit Suisse Dossier Bank Vontobel Dossier Julius Bär Dossier Zürcher Kantonalbank

Die wichtigsten Schweizer Banken auf einen Blick:

DAS BESTE IM WEB

Gute Stories und Links aus aller Welt

  • Die nächste Blase platzt im Bong
  • Nackfotos für einen Kredit
  • Die Rendite ist weiblich
  • Das sind Trumps Einflüsterer
  • Diese TV-Stars verdienen am meisten
  • Erfindungen, die Leben retten
  • So sehen die Innovations-Labs der Banken aus
mehr

Follow us

Follow finews.ch on Twitter Follow finews.ch on Facebook Follow finews.ch on Google+ Follow finews.ch on LinkedIn Follow finews.ch on Xing Follow finews.ch on Youtube Follow finews.ch on Instagram Follow finews.ch

Newsletter

Newsletter-SymbolKostenlos abonnieren

Abonnieren Sie jetzt den finews.ch-Newsletter und Sie erhalten kostenlos 2x wöchentlich die wichtigsten News aus der Schweizer Finanzwelt per E-Mail.

Zürcher Bankenverband

News und Einschätzungen zum Zürcher Finanzplatz.

Beiträge lesen

Lohnvergleich

Lohnvergleich

Verdienen Sie genug? Vergleichen Sie doch mal Ihren Lohn.

zum Lohnvergleich

SELECTION

Die faszinierendsten Bankfilialen der Welt

Die faszinierendsten Bankfilialen der Welt

Ideen aus fünf Kontinenten für die Bank der Zukunft.

Selection

Selection

Die zehn gröbsten Fehler im Lebenslauf

Diese Fehler sollten Bewerber im Curriculum Vitae tunlichst vermeiden.

Selection

NEWS GANZ KURZ

Swiss Life

Swiss Life Asset Managers erweitert ihr Immobilienportfolio in Deutschland um das Wohn- und Geschäftshaus Bernsteincarré in Leipzig. Auf 6'500 qm Mietfläche werden Geschäfte, Gastronomie und Büros entwickelt. Hinzu kommen 18 Wohnungen. Das Projekt befindet sich aktuell im Bau, die Fertigstellung ist für 2017 vorgesehen.

Syz Asset Management

Am 1. Dezember hat der internationale Vermögensverwaltungs-Arm der Genfer Bank Syz eine Niederlassung in München eröffnet. Wie finews.ch exklusiv berichtete, wird die Niederlassung von Michael Schlieper, Region Head Deutschland und Österreich, geleitet.

Varia US Properties

Die Zuger Immobilienfirma Varia US Properties hat am Donnerstag ihren ersten Handelstag an der Schweizer Börse SIX. Insgesamt wurden 3,5 Millionen Aktien zu einem Preis von 35 Franken ausgegeben. Varia konzentrier sich auf den US-Miethäusermarkt.

Banco Stato

Das Dotationskapital der Tessiner Kantonalbank wird massiv von 240 auf 500 Millionen Franken ausgeweitet. Dies teilte der Kanton Tessin als Eignerin des Instituts mit.

Geldwäscherei

Das vierte GAFI-Länderexamen zur Bekämpfung der Geldwäscherei und Terrorismus-Finanzierung stellt der Schweiz ein gutes Zeugnis aus. Nur Italien und Spanien schnitten bisher besser ab. Kritisiert wurde etwa, dass hierzulande der Schwellenwert für Bargeld-Transaktionen bei 25'000 Franken liegt. Das ist mehr als der vorgesehene GAFI-Schwellenwert von 15'000 Dollar.

Swiss Life

Der Immobilienfonds von Swiss Life REF Swiss Properties kauft eine Immobilie in der Innenstadt von Basel. Damit steigt der Wert des Immobilienportfolios auf 620 Millionen Franken. Zur Finanzierung weiterer Akquisitionen will Swiss Life dem Fonds weitere 100 Millionen Franken zuführen. Dies soll über eine Kapitalerhöhung geschehen. Geplant ist die Emission neuer Anteile mit einem Bezugsverhältnis von 5:1.

Temenos

Die staatliche ägyptische Housing and Development Bank, einer der grossen Hypotheken-Institute im nahöstlichen Land mit 1,5 Millionen Kunden, ist auf das Kernbanken-System von Temenos migriert. Der Genfer Bankensoftware-Hersteller wurde dabei von der ägyptischen Partnerfirma Masaref unterstützt.

Finma

Die Eidgenössische Finanzaufsicht revidiert ihre Anforderungen an die externe und interne Auslagerung von Bankdiensten. An systemrelevante Banken werden für die Auslagerung kritischer Dienstleistungen nochmals erhöhte Anforderungen gestellt.

UBS

Die Grossbank muss nach einem Entscheid der amerikanischen Finanzbehörde Finra weitere 18,5 Millionen Dollar an Investoren in Puerto-Rico-Anleihen zahlen. Nach hohen Verlusten auf den Papieren sieht sich die Bank nicht abreissen wollenden Forderungen ausgesetzt. Laut Medienberichten ist dies die höchste Einzelzahlung, welche die UBS in dem Fall bisher leistete.

weitere News