Ex-UBP-Asien-Chef: Selbständig in Singapur

Stephan Repkow, Wealth Management Alliance

Stephan Repkow, Wealth Management Alliance

Der Rücktritt von Stephan Repkow als Asien-Chef der Union Bancaire Privée (UBP) vor rund einem Jahr kam überraschend. Denn mit den Ausbauplänen, welche die Genfer Privatbank in Asien hegt, hätte er aus dem Vollen schöpfen können.

Doch Repkow zog es vor, auf eigenen Füssen zu stehen und kündigte letzten September die Gründung einer Vermögensverwaltungs-Plattform namens «Wealth Management Alliance» (WMA) an, wie finews.ch damals berichtete. Nun liess er seinen Plänen Taten folgen und eröffnete an zentraler Lage an der Orchard Road 390 in der südasiatischen Metropole Singapur sein Büro. 

Reiche Klientel im Visier

Gegenüber finews.asia betonte Repkow, dass WMA komplett eigenständig finanziert sei und keinerlei Verbindungen zu anderen Banken, Brokern oder Asset Managern bestünden.

Zusammen mit den drei ehemaligen UBP-Kollegen, Ron Lee, Nirmala Gopalakrishnan und Iriana Iqbal bietet Repkow wohlhabenden Kunden sowie Family Offices Finanzberatung, Reporting-Services sowie Beratung bei der Selektion von Geschäftspartnern an. WMA besitzt von der Singapurer Finanzaufsicht (MAS) eine Lizenz zur Erbringung von Kapitalmarkt-Dienstleistungen.

Ein Kenner der Region

Repkow ist seit 16 Jahren in der Region tätig und verfügt laut finews.aisa über ein «substanzielles» Netzwerk an Kunden und Finanzvermittlern. Er wittert seine Chance bei Kunden, die mit einem Vermögensverwalter zusammenarbeiten wollen, der frei von möglichen Interessenskonflikten ist.

Seit einigen Jahren verabschieden sich immer mehr gestandene Banker aus ihren Instituten, um als unabhängige Vermögensverwalter auf eigenen Beinen zu stehen, wie auch finews.ch verschiedentlich berichtete. Denn der Markt für unabhängige Vermögensverwalter ist in Asien noch unterentwickelt.

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NEWS GANZ KURZ

Valartis

Die liechtensteinische Finanzaufsicht und die Börse Hongkong haben den Verkauf ihrer Liechtensteiner Tochter der Valartis Gruppe an die Citychamp Watch & Jewellery Group genehmigt hat. Die Transaktion soll im dritten Quartal 2016 abgeschlossen werden.

Swiss Life

Der Zürcher Heimatschutz (ZVH) gibt beim Warenhaus Manor auf. Er akzeptiert den Entscheid des Verwaltungsgerichts, dass das Manor-Gebäude an der Zürcher Bahnhofstrasse kein Warenhaus bleiben muss. Die Eigentümerin der Liegenschaft, die Swiss Life, will das traditionsreiche Gebäude umbauen und umnutzen.

WIR Bank

Die Genossenschaft-Bank hat den Halbjahresgewinn um 115 Prozent auf 17,2 Millionen Franken gesteigert. Zwar wurde das Ergebnis auch durch den Verkauf von nicht benötigten Immobilien begünstigt, doch auch ohne diesen ausserordentlichen Ertrag lag das Gewinnwachstum bei 44 Prozent.

Luzerner Kantonalbank

Die Luzerner Kantonalbank begibt eine 0,1-Prozent-Anleihe über 375 Millionen Franken. Die Laufzeit beträgt fünfzehn Jahre. Zeichnungsschluss ist der 12. September, die Liberierung erfolgt auf den 15. September 2016.

Allianz Suisse

Der Sachversicherer hat im ersten Halbjahr das Prämienvolumen um 1,9 Prozent auf rund 1,37 Milliarden Franken erhöht. Der Halbjahres-Gewinn kletterte um 12,2 Prozent auf 142 Millionen Franken. Damit setzt Allianz Suisse den positiven Trend fort.

Zürcher Kantonalbank

investiere.ch, die Schweizer Investitionsplattform für Startups, hat eine Finanzierungsrunde über 3,5 Millionen Franken abgeschlossen. Die Zürcher Kantonalbank hat sich dabei substanziell an der Kapital-Erhöhung beteiligt und ist neu Minderheitsaktionärin von investiere.ch.

Swiss Life

Corpus Sireo, eine Tochter-Gesellschaft der Swiss Life Asset Managers, kauft die Firmensitze der Zurich Deutschland in Köln und Bonn. Über den Kaufpreis haben beide Parteien Stillschweigen vereinbart. Was Corpus Sireo mit den Objekten vor hat, ist noch Gegenstand von Verhandlungen mit den Behörden.

Bernerland Bank

Die Regionalbank hat im ersten Halbjahr 2016 den Reingewinn um 6 Prozent auf gut 2 Millionen Franken steigern können. Der Zinserfolg nahm um 1 Prozent auf 10,2 Millionen Franken zu. Trotz des anhaltend schwierigen Zinsumfelds erwartet die Bank für das Geschäftsjahr 2016 einen Reingewinn auf Vorjahreshöhe.

Zürcher Landbank

Die Zürcher Landbank hat im ersten Semester 2016 den Gewinn auf über 1 Million Franken gesteigert. Dies ist ein Folge des höheren Zinserfolges, der um 2,5 Prozent auf 4 Millionen Franken stieg. Die übrigen Erfolgspositionen sowie der Aufwand blieben stabil.

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