Deloitte Schweiz ernennt neuen CEO

Simon Owen

Simon Owen

Beim Beratungsunternehmen Deloitte Schweiz kommt es zu einem Führungswechsel an der Spitze. Der Neue ist ein «alter Hase» im Konzern.

Per Anfang April hat Deloitte in der Schweiz Simon Owen zum neuen CEO ernannt, wie das Beratungsinstitut am Montag mitteilt. Er tritt die Nachfolge von Howard Lovell an, der sich nach einer über 30-jährigen Karriere in der Beratungsbranche Ende Mai 2016 in den Ruhestand begibt. 

Owen arbeitet seit fast 20 Jahren für Deloitte und ist derzeit als Lead Client Service Partner für ein Fortune 500 Pharmaunternehmen mit Hauptsitz in der Schweiz tätig. Zuvor hielt er Führungspositionen in den Bereichen Innovation und Risikoberatung für die EMEA-Region von Deloitte. Neben seiner neuen Rolle als CEO in der Schweiz wird er der Deloitte LLP Geschäftsleitung in London angehören.

Neuer Stellervetreter

Neuer stellvertretender CEO von Deloitte Schweiz wird Reto Savoia, wie aus der Mitteilung weiter hervorgeht. Er gehört dem Führungsteam von Deloitte in der Schweiz seit 2011 an und ist auch Mitglied im Verwaltungsrat von Deloitte LLP.

Neben einem Wirtschaftsprüfungsbereich verfügt Deloitte in der Schweiz über eine Steuerberatung sowie laut eigenen Angaben über das grösste Advisory-Geschäft unter den «Big Four» (EY, PwC, KPMG, Deloitte). 

Im Geschäftsjahr 2015 erzielte Deloitte in der Schweiz im fünften Jahr in Folge ein zweistelliges Wachstum. Der Umsatz des Unternehmens hat sich in den vergangenen sechs Jahren auf 532 Millionen Franken mehr als verdoppelt. Die Anzahl der Mitarbeitenden ist mittlerweile auf fast 1'500 gestiegen.

 

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NEWS GANZ KURZ

Gottex

Der Hedgefonds-Anbieter Gottex hat die Publikation seiner Halbjahreszahlen verschoben. Offenbar verzögern sich die Verhandlungen um eine zweite Finanzierungsrunde.

UBS

Die Grossbank UBS hat mit einer Zahlung von 15 Millionen Dollar an die US-Börsenaufsicht SEC ein Verfahren um den Verkauf komplizierter Derivate an Privatkunden beigelegt.

Avaloq

Der Bankensoftware-Entwickler Avaloq und die Deutsche Apotheker- und Ärztebank (Apobank) haben einen Vertrag zur Evaluierung einer zukünftigen Zusammenarbeit unterzeichnet. Bis zum Ende des ersten Quartals 2017 soll analysiert und erarbeitet werden, inwiefern die Umsetzung der Apobank-IT-Strategie mit der Avaloq Banking Suite möglich ist.

Deutsche Bank

Die Deutsche Bank will den britischen Versicherer Abbey Life an die Phoenix Life, eine Gesellschaft der Phoenix Group, verkaufen. Die nun geschlossene Vereinbarung sieht vor, dass Phoenix Life 100 Prozent von Abbey Life zum Preis von 935 Millionen Pfund erwirbt. Abbey Life ist derzeit Teil der Deutschen Asset Management.

Schwyzer Kantonalbank

Die Schwyzer Kantonalbank will mit neuen Fonds-Produkten finanzielle und ethische Ansprüche vereinen. Bis Ende 2016 erhebt die Bank auf die sogenannten Ethikfonds keinen Ausgabeaufschlag.

Crealogix

Das Bankensoftwareunternehmen Crealogix hat für das Verwaltungsrechenzentrum St.Gallen (VRSG) ein Bankingportal für den Government-Bereich entwickelt. Die Zahlungsverkehrslösung deckt die neusten Anforderungen des Schweizer Zahlungsverkehrs ab. Sie lässt sich unabhängig von einem Online-Banking-Tool einsetzen.

Valartis

Die Valartis Gruppe hat den Vollzug der Übernahme der Liechtensteiner Tochter an die Citychamp Watch & Jewellery Group aus Hongkong abgeschlossen. Damit ist die letzte Voraussetzung für die Umsetzung der Sanierungspläne erfüllt.

Aargauer Kantonalbank

Die Aargauische Kantonalbank (AKB) hat in Eigenregie eine neue Anleihe in der Höhe von 200 Millionen Franken aufgelegt. Die Laufzeit beträgt 8 Jahre, der Coupon 0,02 Prozent.

digitalswitzerland

DigitalZurich2025, die Standortinitiative für digitale Innovation, wird zu «digitalswitzerland» umbenannt und damit auf die ganze Schweiz ausgeweitet. Zudem lanciert sie mit «Education Digital» eine Webplattform zu relevanten Aus- und Weiterbildungen rund um das Thema Digital.

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