UBS holt Wall-Street-Veteran an Bord

Die UBS will sich für ihren Verwaltungsrat wieder etwas mehr Wall-Street-Erfahrung zulegen. Ausserdem soll ein Fachmann aus der Assekuranz das Gremium aufwerten.

Der Verwaltungsrat der UBS schlägt die Wahl von Robert W. Scully und Dieter Wemmer als neue Mitglieder des Verwaltungsrats für eine einjährige Amtszeit vor, wie einer Mitteilung vom Dienstag zu entnehmen ist. 

robert scully 160Scully (Bild links), mit Jahrgang 1950, war von 2007 bis 2009 Mitglied des Office of the Chairman von Morgan Stanley, der er von 2006 bis 2007 als Co-President vorstand und bei welcher er seit 1996 verschiedene Führungspositionen inne hatte. Davor war er in leitenden Funktionen bei Lehman Brothers, Scully Brothers Foss & Wight sowie Salomon Brothers tätig.

Scully besitzt einen Bachelor in Psychologie der Princeton University und einen MBA der Harvard University. Er sitzt im Verwaltungsrat von Chubb, Zoetis und KKR; er ist darüber hinaus Mitglied des Verwaltungsrats der US-Aufsichtsbehörde Finra.

Ein Vierteljahrhundert im Dienste der Zurich

Dieter Wemmer 160Wemmer (Bild links), geboren 1957, ist seit 2012 beim deutschen Allianz-Konzern tätig, seit Januar 2013 als Chief Financial Officer (CFO). Davor arbeitete er über 25 Jahre bei der Zurich Insurance Group, wo er verschiedene Führungspositionen bekleidete, zuletzt als CFO. Wemmer besitzt einen Master und einen Doktortitel in Mathematik der Universität Köln.

Er ist Aufsichtsratsmitglied der Allianz Asset Management und der Allianz Investment Management. Er gehört ferner dem CFO Forum an, ist Vorsitzender des Economic & Finance Committee von Insurance Europe und Mitglied des Berlin Center of Corporate Governance.

Antrag zur Dividendenausschüttung

Verwaltungsratspräsident Axel Weber und die weiteren Mitglieder des Verwaltungsrats stellen sich zur Wiederwahl für eine einjährige Amtszeit zur Verfügung.

Der Verwaltungsrat der UBS beantragt den Aktionären für das Geschäftsjahr 2015 eine gegenüber dem Vorjahr um 20 Prozent höhere ordentliche Dividende von 60 Rappen pro Aktie. Zudem beantragt der Verwaltungsrat eine Sonderdividende von 0.25 Rappen pro Aktie, welche eine bedeutende Höherbewertung latenter Steueransprüche im Jahr 2015 widerspiegelt.

Vergütung von Verwaltungsrat und Konzernleitung

An der Generalversammlung 2016 werden die Aktionäre über die variable Vergütung der Konzernleitung für das Geschäftsjahr 2015, die fixe Vergütung der Konzernleitung für das Geschäftsjahr 2017 sowie über die Vergütung des Verwaltungsrates für den Zeitraum von der Generalversammlung 2016 bis zur Generalversammlung 2017 abstimmen.

DOSSIER BANKEN

Dossier Banken

Dossier UBS Dossier Credit Suisse Dossier Bank Vontobel Dossier Julius Bär Dossier Zürcher Kantonalbank

Die wichtigsten Schweizer Banken auf einen Blick:

DAS BESTE IM WEB

Gute Stories und Links aus aller Welt

  • Die nächste Blase platzt im Bong
  • Nackfotos für einen Kredit
  • Die Rendite ist weiblich
  • Das sind Trumps Einflüsterer
  • Diese TV-Stars verdienen am meisten
  • Erfindungen, die Leben retten
  • So sehen die Innovations-Labs der Banken aus
mehr

Follow us

Follow finews.ch on Twitter Follow finews.ch on Facebook Follow finews.ch on Google+ Follow finews.ch on LinkedIn Follow finews.ch on Xing Follow finews.ch on Youtube Follow finews.ch on Instagram Follow finews.ch

Newsletter

Newsletter-SymbolKostenlos abonnieren

Abonnieren Sie jetzt den finews.ch-Newsletter und Sie erhalten kostenlos 2x wöchentlich die wichtigsten News aus der Schweizer Finanzwelt per E-Mail.

Zürcher Bankenverband

News und Einschätzungen zum Zürcher Finanzplatz.

Beiträge lesen

Lohnvergleich

Lohnvergleich

Verdienen Sie genug? Vergleichen Sie doch mal Ihren Lohn.

zum Lohnvergleich

SELECTION

Selection

Warum Warren Buffett Gold hasst

Der Ausnahme-Investor liest den Goldanlegern die Leviten.

Selection

Die faszinierendsten Bankfilialen der Welt

Die faszinierendsten Bankfilialen der Welt

Ideen aus fünf Kontinenten für die Bank der Zukunft.

Selection

NEWS GANZ KURZ

Syz Asset Management

Am 1. Dezember hat der internationale Vermögensverwaltungs-Arm der Genfer Bank Syz eine Niederlassung in München eröffnet. Wie finews.ch exklusiv berichtete, wird die Niederlassung von Michael Schlieper, Region Head Deutschland und Österreich, geleitet.

Varia US Properties

Die Zuger Immobilienfirma Varia US Properties hat am Donnerstag ihren ersten Handelstag an der Schweizer Börse SIX. Insgesamt wurden 3,5 Millionen Aktien zu einem Preis von 35 Franken ausgegeben. Varia konzentrier sich auf den US-Miethäusermarkt.

Banco Stato

Das Dotationskapital der Tessiner Kantonalbank wird massiv von 240 auf 500 Millionen Franken ausgeweitet. Dies teilte der Kanton Tessin als Eignerin des Instituts mit.

Geldwäscherei

Das vierte GAFI-Länderexamen zur Bekämpfung der Geldwäscherei und Terrorismus-Finanzierung stellt der Schweiz ein gutes Zeugnis aus. Nur Italien und Spanien schnitten bisher besser ab. Kritisiert wurde etwa, dass hierzulande der Schwellenwert für Bargeld-Transaktionen bei 25'000 Franken liegt. Das ist mehr als der vorgesehene GAFI-Schwellenwert von 15'000 Dollar.

Swiss Life

Der Immobilienfonds von Swiss Life REF Swiss Properties kauft eine Immobilie in der Innenstadt von Basel. Damit steigt der Wert des Immobilienportfolios auf 620 Millionen Franken. Zur Finanzierung weiterer Akquisitionen will Swiss Life dem Fonds weitere 100 Millionen Franken zuführen. Dies soll über eine Kapitalerhöhung geschehen. Geplant ist die Emission neuer Anteile mit einem Bezugsverhältnis von 5:1.

Temenos

Die staatliche ägyptische Housing and Development Bank, einer der grossen Hypotheken-Institute im nahöstlichen Land mit 1,5 Millionen Kunden, ist auf das Kernbanken-System von Temenos migriert. Der Genfer Bankensoftware-Hersteller wurde dabei von der ägyptischen Partnerfirma Masaref unterstützt.

Finma

Die Eidgenössische Finanzaufsicht revidiert ihre Anforderungen an die externe und interne Auslagerung von Bankdiensten. An systemrelevante Banken werden für die Auslagerung kritischer Dienstleistungen nochmals erhöhte Anforderungen gestellt.

UBS

Die Grossbank muss nach einem Entscheid der amerikanischen Finanzbehörde Finra weitere 18,5 Millionen Dollar an Investoren in Puerto-Rico-Anleihen zahlen. Nach hohen Verlusten auf den Papieren sieht sich die Bank nicht abreissen wollenden Forderungen ausgesetzt. Laut Medienberichten ist dies die höchste Einzelzahlung, welche die UBS in dem Fall bisher leistete.

Gottex

Der angeschlagene Vermögensverwalter Gottex will den Nennwert seiner Aktien von 1 auf 0,10 Franken senken. Darüber sollen die Aktionäre am 30. Dezember an einer ausserordentlichen GV befinden. Das Unternehmen hat erst kürzlich die zweite Runde einer Rekapitalisierung abgeschlossen.

weitere News