Guy de Picciotto: «Das Fundament für Asien-Expansion ist gelegt»

Guy de Picciotto

Guy de Picciotto

Die letzte Etappe in der Übernahme des internationalen Private-Banking-Geschäfts der Royal Bank of Scotland unter dem Marken-Namen Coutts ist abgeschlossen. Dies teilte die Union Bancaire Privée (UBP) am Donnerstag mit.

Die Zweigstellen von Coutts in der Schweiz, in Monaco und im Nahen Osten waren bereits im Oktober 2015 in die UBP integriert worden.

14 Milliarden Franken an Kundenvermögen

Dieser letzte Schritt ging laut Mitteilung mit der Beantragung durch die Genfer Privatbank von zwei Banklizenzen für ihre Niederlassung in Hongkong einher, die ihr am 5. Februar 2016 durch die Hong Kong Monetary Authority (HKMA) sowie am 8. April 2016 durch die Securities and Futures Commission (SFC) erteilt wurden. Die Lizenzen ermöglichen es der UBP, ihren Kunden in Asien neben Dienstleistungen im Asset Management auch Expertisen im Wealth Management anzubieten.

Die UBP wird künftig in Asien Kundenvermögen von nahezu 14 Milliarden Franken verwalten und über 330 Personen in Hongkong, Singapur, Shanghai, Taipei und Tokio beschäftigen, wie es weiter hiess.

Gute Basis für Expansion in Asien 

Mit der Integration der Coutts Aktivitäten habe die UBP einen wichtigen Meilenstein ihrer Wachstumsstrategie erreicht. «Nun verfügen wir über eine solide Basis, um die weitere Expansion unserer Aktivitäten in Asien mit erfahrenen Spezialisten und einer einzigartigen Value Proposition fortzusetzen», wird UBP-CEO Guy de Picciotto in der Mitteilung zitiert. 

Die Genfer Privatbank ist in Asien seit über 20 Jahren vertreten und unterhält mehrere Joint-Ventures, von denen das letzte im Januar 2015 in Shanghai eröffnet wurde. Seit 1989 ist sie in Tokio, seit 1990 in Hongkong und seit 1993 auch in Singapur präsent, wo sie in 2013 auch im Private Banking aktiv wurde.

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