Cramer: Die Bank, die in die Kälte geht

Banque Cramer & Cie

Banque Cramer & Cie

Nach dem Kauf der Banque de Dépôts et de Gestion 2013 und der Zürcher Valartis Bank ein Jahr später wollte die Genfer Banque Cramer & Cie das letzte Jahr eigentlich zur Konsoldierung nutzen.

Wie die von der Beteiligungsgesellschaft Norinvest gehaltene Privatbank am Montag mitteilte, standen die Zeichen aber bereits wieder auf Ausbau. Das in der Schweiz in Genf, Lausanne, Lugano und Zürich vertretene Geldhaus stellte dazu einerseits neue Mitarbeiter ein und erweiterte die Produkte-Palette. Zum anderen bereitete Cramer den Vorstoss in neue Märkte vor.

«Onshore» in Moskau

So erhielt das Institut von der Banca d'Italia eine Lizenz für den italienischen Markt, wie mitgeteilt wurde. Zudem leitete die Bank einen Prozess ein, der planmässig bis Ende 2016 beziehungsweise Anfang 2017 zur Eröffnung einer Vertretung in Moskau führen soll, wie es weiter hiess.

Vor dem Hintergrund westlicher Sanktionen und der Rezession erwies sich Russland zuletzt als schwieriger Markt fürs Private Banking, weshalb der Vorstoss der kleinen Privatbank durchaus für Aufsehen sorgen dürfte.

Steigender Ertrag

Operativ konnte Cramer im vergangenen Jahr ebenfalls zulegen; nach Integration der Valartis Bank beliefen sich die konsolidierten Erträge auf 59,8 Millionen Franken, verglichen mit 39,8 Millionen Franken im Vorjahr, wie es hiess. Die von der Gruppe gehaltenen Kundenvermögen stiegen von 5,2 auf 5,4 Milliarden Franken. Der Nettogewinn des Instituts erreichte nach einem Verlust im Vorjahr 18,9 Millionen Franken.

Zum Ergebnis trug auch der Verkauf der Immobilien der Bank in Lausanne bei; der Erlös wird unter anderem in die Weiterentwicklung der Bankaktivitäten gesteckt, wie es weiter hiess. Die Geschäftsstelle in Lausanne wird an derselben Adresse weitergeführt.

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Die Schwyzer Kantonalbank will mit neuen Fonds-Produkten finanzielle und ethische Ansprüche vereinen. Bis Ende 2016 erhebt die Bank auf die sogenannten Ethikfonds keinen Ausgabeaufschlag.

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Das Bankensoftwareunternehmen Crealogix hat für das Verwaltungsrechenzentrum St.Gallen (VRSG) ein Bankingportal für den Government-Bereich entwickelt. Die Zahlungsverkehrslösung deckt die neusten Anforderungen des Schweizer Zahlungsverkehrs ab. Sie lässt sich unabhängig von einem Online-Banking-Tool einsetzen.

Valartis

Die Valartis Gruppe hat den Vollzug der Übernahme der Liechtensteiner Tochter an die Citychamp Watch & Jewellery Group aus Hongkong abgeschlossen. Damit ist die letzte Voraussetzung für die Umsetzung der Sanierungspläne erfüllt.

Aargauer Kantonalbank

Die Aargauische Kantonalbank (AKB) hat in Eigenregie eine neue Anleihe in der Höhe von 200 Millionen Franken aufgelegt. Die Laufzeit beträgt 8 Jahre, der Coupon 0,02 Prozent.

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DigitalZurich2025, die Standortinitiative für digitale Innovation, wird zu «digitalswitzerland» umbenannt und damit auf die ganze Schweiz ausgeweitet. Zudem lanciert sie mit «Education Digital» eine Webplattform zu relevanten Aus- und Weiterbildungen rund um das Thema Digital.

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Die Schweizer Fondbranche kratzt an der Billionen-Grenze. Wie der Branchendienst Swiss Fund Data vermeldete, erreichte das Vermögen der in der Schweiz gehandelten Anlagefonds letzten August rund 914 Milliarden Franken.

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Mit einer Performance von durchschnittlich 0,5 Prozent schnitten die Pensionskassen im August leicht besser ab als im Monats-Durchschnitt seit Jahresbeginn. Das stellte der «Pensionskassen-Barometer» der Grossbank fest.

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