LUKB: Einbruch bei den Nettoneugeldern

Hauptsitz der Luzerner Kantonalbank

Hauptsitz der Luzerner Kantonalbank

Das Luzerner Staatsinstitut verdiente im ersten Quartal weniger. Eine Enttäuschung gab es bei den Nettoneugeldern. Die Bank gibt sich dennoch zuversichtlich.

Der Kantonalbank flossen von Januar bis März Nettoneugelder im Umfang von gerade noch 9 Millionen Franken zu, wie das Finanzinstitut am Dienstag mitteilte. Vor Jahresfrist waren es noch 253 Millionen Franken gewesen.

Die gesamten Kundenvermögen nahmen auf 26,5 Milliarden Franken ab, nachdem sie Ende Dezember 2015 noch knapp 26,8 Milliarden Franken betragen hatten.

Stabiles Zinsengeschäft

Unter dem Strich resultierte ein Konzerngewinn von 43 Millionen Franken. Das sind 6,6 Prozent weniger als im Vorjahresquartal.

In der wichtigsten Sparte, dem Zinsengeschäft, erhöhte sich der Nettoerfolg hingegen um 0,6 Prozent auf 76,6 Millionen Franken. Infolge eines sinkenden Absicherungsaufwandes rechne die LUKB auch in den nächsten Quartalen mit einem weiter steigenden Zinsergebnis, hiess es weiter.

SNB-Effekt fiel weg

Der Kommissionserfolg lag gegenüber dem Vorjahresquartal um 8,8 Prozent tiefer bei 22 Millionen Franken. Der Handelserfolg ging um einen Drittel auf noch 7,5 Millionen Franken zurück, allerdings war das Vorjahresquartal durch die hohe Volatilität nach dem SNB-Entscheid geprägt gewesen.

Der Geschäftsaufwand stieg mit einem Plus von 1 Prozent auf 52,8 Millionen Franken. Die Cost-Income Ratio verschlechterte sich damit etwas auf 48,6 Prozent.

Die Bilanzsumme erhöhte sich gegenüber dem Jahresende 2015 um 1,4 Prozent auf 33,7 Milliarden Franken. Das Wachstum der Hypothekarforderungen für die ersten drei Monate lag bei 0,6 Prozent, was die Kantonalbank mit der Wachstumsverlangsamung auf dem Immobilienmarkt erklärt.

«Wir sind gut auf Kurs»

Die Luzerner Kantonalbank rechnet für die kommenden drei Quartale des Jahres 2016 mit einer weiteren Verbesserung der Ertragslage (insbesondere des Netto-Zinserfolgs), dies bei leicht steigendem Geschäfts- und Abschreibungsaufwand.

Daniel Salzmann, CEO der Luzerner Kantonalbank, resümiert das erste Quartalsergebnis 2016: «Wir sind gut auf Kurs und gehen unverändert davon aus, dass die LUKB für das laufende Jahr ein Resultat ausweisen kann, das sich im Rahmen von 2015 bewegen wird.»

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