Taucht der Brilli-Banker bald bei einer Schweizer Grossbank auf?

Brillantring, Bild Shutterstock

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Die Rede ist von Yann Samuelides, der es bis zum begehrten Partner der mächtigen amerikanischen Investmentbank Goldman Sachs brachte und nun in Rente geht – im zarten Alter von 41 Jahren. Das berichtete das Branchen-Portal «Efinancialcareers» am Dienstag.

In London, wo er zuletzt die Rohstoff-Handelsstrategien von Goldman Sachs in Europa anführte, hatte Samuelides in wenigen Jahren geschafft, wofür andere Banker Jahrzehnte brauchen. Mit 29 Jahren nämlich war der gebürtige Franzose von der franzöischen Crédit Agricole zu den «Goldmännern» gewechselt, rückte mit 37 in den Rang eines Managing Director auf und wurden zwei Jahre später als Partner aufgenommen.

Mit Brillanten gelockt?

Dennoch ist nicht die Blitzkarriere der Grund, warum in der Themsestadt jeder seinen Namen kennt. Vielmehr hat Samuelides seine Berühmtheit seiner – sagen wir mal – Grosszügigkeit zu verdanken. 2010 sorgte der Investmentbanker für Schlagzeilen, weil er angeblich seiner damaligen Geliebten 500'000 Pfund (gut 700'000 Franken) angeboten hatte, damit sie ihren Ehemann verlässt.

Wie weiter kolportiert wurde, hatte Samuelides die gebürtige Slowakin zu einer Zeit kennengelernt, als diese trotz ihrer Ehe mit einem über 60-jährigen britischen Geschäftsmann als Escort gearbeitet haben soll. In einem erbittert ausgetragenen Scheidungsprozess bezichtigte jener Samuelides öffentlich, seine Frau mit teuren Brillanten und Handtaschen zu sich gelockt zu haben.

Der Banker habe gar angedroht, sich umzubringen, falls sie sich nicht für ihn entscheide.

Sparen, wo es einschenkt

Was von den Anschuldigungen auch zugetroffen haben mag – Samuelides’ Methode wirkte wie (von ihm) gewünscht. Die Geliebte von einst lebt immer noch mit ihm zusammen. Und was die Rente angeht: auch die ist nicht in Stein gemeisselt.

Dem Bericht zufolge sind nämlich diverse Grossbanken an erfahrenen Goldman-Sachs-Bankern interessiert, die derzeit reihenweise das Haus verlassen. Dies nach einem miserablen Jahresbeginn im Zinsen-, Devisen- und Rohstoffhandel (FICC), der Goldman Sachs veranlasste, 10 Prozent der Stellen in der Division zu streichen. Dabei müssen auch erfahrene Experten gehen, weil sich mit ihrem Abgang am meisten Kosten sparen lassen, wie es weiter hiess.

Konkurrenten vor dem Zugriff

Das bietet anderen Instituten nun die Gelegenheit, zuzugreifen. Denn Goldman-Strategen kommen nicht alle Tage an den Markt. Zu den Interessenten könnte neben der Deutschen Bank auch die Schweizer UBS gehören. Deren Investmentbank-Chef Andrea Orcel hat bereits angekündigt, den FICC-Bereich wieder auszubauen. Man darf auf weitere Ankündigungen gespannt sein.

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DigitalZurich2025, die Standortinitiative für digitale Innovation, wird zu «digitalswitzerland» umbenannt und damit auf die ganze Schweiz ausgeweitet. Zudem lanciert sie mit «Education Digital» eine Webplattform zu relevanten Aus- und Weiterbildungen rund um das Thema Digital.

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Die Schweizer Fondbranche kratzt an der Billionen-Grenze. Wie der Branchendienst Swiss Fund Data vermeldete, erreichte das Vermögen der in der Schweiz gehandelten Anlagefonds letzten August rund 914 Milliarden Franken.

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Die Europäische Investitionsbank finanziert die Forschung am Genfer CERN. Dies, indem sie dem Teilchenbeschleuniger eine Kreditfazilität von 250 Millionen Franken leistet. Das Geld wird zum Bau des nächsten CERN-Grossprojekts benötigt, dem High Luminosity Large Hadron Collider.

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