Piguet Galland lanciert Performance-Monitor

Yves von der Mühll

Die zur Waadtländer Kantonalbank gehörende Privatbank Piguet Galland führt eine Portfolio-Überwachungs-Applikation ein. Was sie sich davon verspricht.

Die Bank Piguet Galland wird ab sofort all ihren unabhängigen Vermögensverwaltern das Portfoliobewertungs- und -vergleichstool «Performance Watcher» anbieten, wie die Bank am Freitag mitteilte.

Entwickelt wurde die Applikation von der Firma Investment by Objectives IBO.

Mit dieser Applikation und dem «Performance Watcher»-Netzwerk bietet Piguet Galland all ihren unabhängigen Vermögensverwaltern neue Lösungen für das Reporting, die Portfolioanalyse und die Konsolidierung von Portfolios anbieten, wie es weiter hiess.

Hilfsmittel für «konstruktive Diskussion»

Performance Watcher sei vor allem eine hilfreiche Schnittstelle, «die den unabhängigen Vermögensverwaltern hilft, mit ihren Kunden eine konstruktive Diskussion zu führen», wird Yves von der Mühll, Leiter unabhängige Vermögensverwalter der Bank, in der Mitteilung zitiert.

Eine wichtige Funktion des «Performance Watcher» ist es, unter Einbezug des Risikos, die Rendite von Multiportfolios zu evaluieren. Das Tool erlaubt es, diese Werte mit anderen Portfolios mit einem gleichen Risikoprofil zu vergleichen. Weiter verfügt die Applikation auch über verschiedene Warn- und Reporting-Funktionen, welche es erlauben, die Performance der Kundenportfolios täglich zu überwachen.

Im Gleichschritt mit MiFid

Im Einklang mit der neuen MiFID-Gesetzgebung stellt die Applikation laut Mitteilung unter anderem sicher, dass das tatsächliche Risiko des Portfolios im Einklang mit dem Anlageprofil des Kunden steht.

Die in Yverdon ansässige Piguet Galland befindet sich zu 85 Prozent im Besitz der Banque Cantonale Vaudoise (BCV). Sie unterhält Filialen in Genf, Lausanne, Lugano, Neuenburg und Nyon.

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Allianz Suisse

Der Versicherer hat in der Romandie Wohn- und Büroimmobilien im Volumen von rund 290 Millionen Franken erworben. Dabei handelt es sich bislang um die grösste Immobilieninvestition in der Westschweiz für die Allianz Suisse. Angesichts des anhaltenden Tiefzinsumfelds investiert der Versicherer verstärkt in Immobilien.

Swiss Re

Die Ratingagentur Fitch hat das Rating für Finanzstärke für den Rückversicherer Swiss Re mit AA– und den Ausblick mit «stabil» bestätigt. Auch das Langfristrating bleibt mit stabilem Ausblick unverändert bei A+.

Swiss Life

Swiss Life Asset Managers erweitert ihr Immobilienportfolio in Deutschland um das Wohn- und Geschäftshaus Bernsteincarré in Leipzig. Auf 6'500 qm Mietfläche werden Geschäfte, Gastronomie und Büros entwickelt. Hinzu kommen 18 Wohnungen. Das Projekt befindet sich aktuell im Bau, die Fertigstellung ist für 2017 vorgesehen.

Syz Asset Management

Am 1. Dezember hat der internationale Vermögensverwaltungs-Arm der Genfer Bank Syz eine Niederlassung in München eröffnet. Wie finews.ch exklusiv berichtete, wird die Niederlassung von Michael Schlieper, Region Head Deutschland und Österreich, geleitet.

Varia US Properties

Die Zuger Immobilienfirma Varia US Properties hat am Donnerstag ihren ersten Handelstag an der Schweizer Börse SIX. Insgesamt wurden 3,5 Millionen Aktien zu einem Preis von 35 Franken ausgegeben. Varia konzentrier sich auf den US-Miethäusermarkt.

Banco Stato

Das Dotationskapital der Tessiner Kantonalbank wird massiv von 240 auf 500 Millionen Franken ausgeweitet. Dies teilte der Kanton Tessin als Eignerin des Instituts mit.

Geldwäscherei

Das vierte GAFI-Länderexamen zur Bekämpfung der Geldwäscherei und Terrorismus-Finanzierung stellt der Schweiz ein gutes Zeugnis aus. Nur Italien und Spanien schnitten bisher besser ab. Kritisiert wurde etwa, dass hierzulande der Schwellenwert für Bargeld-Transaktionen bei 25'000 Franken liegt. Das ist mehr als der vorgesehene GAFI-Schwellenwert von 15'000 Dollar.

Swiss Life

Der Immobilienfonds von Swiss Life REF Swiss Properties kauft eine Immobilie in der Innenstadt von Basel. Damit steigt der Wert des Immobilienportfolios auf 620 Millionen Franken. Zur Finanzierung weiterer Akquisitionen will Swiss Life dem Fonds weitere 100 Millionen Franken zuführen. Dies soll über eine Kapitalerhöhung geschehen. Geplant ist die Emission neuer Anteile mit einem Bezugsverhältnis von 5:1.

Temenos

Die staatliche ägyptische Housing and Development Bank, einer der grossen Hypotheken-Institute im nahöstlichen Land mit 1,5 Millionen Kunden, ist auf das Kernbanken-System von Temenos migriert. Der Genfer Bankensoftware-Hersteller wurde dabei von der ägyptischen Partnerfirma Masaref unterstützt.

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