Rückschlag für Lombard Odier in Zürich

Thomas Breitenmoser

Thomas Breitenmoser

Eben erst war er zu Lombard Odier gestossen, wo er die Präsenz des Asset Managements in der Deutschschweiz hätte stärken sollen. Doch daraus wird nun nichts.

Ende März dieses Jahres hatte Lombard Odier Investment Managers (Lombard Odier IM) die Ernennung von Thomas Breitenmoser zum Head of Sales am Standort Zürich angekündigt, wie auch finews.ch berichtete.

«Die Ernennung von Thomas Breitenmoser ist ein Bekenntnis von Lombard Odier IM zur Deutschschweiz und zeugt von unserem Bestreben, unser Geschäft weiter auszubauen. Thomas Breitenmoser, der die Region sehr gut kennt, bringt einen starken fachlichen Hintergrund mit. Dies wird uns ermöglichen, mit unserer Expertise auch in Zukunft die Bedürfnisse unserer Kunden zu erfüllen», erklärte damals Carolina Minio-Paluello, Global Head of Sales.

Suche nach hoch talentierten Mitarbeitern

Keine drei Monate später ist alles anders. Thomas Breitenmoser hat die Genfer Bank bereits wieder verlassen, wie zwei voneinander unabhängige Quellen gegenüber finews.ch bestätigten. Neue Kandidaten für die Stelle werden bereits wieder gesucht.

«Wir bestätigen, dass Thomas Breitenmoser, nach einer kurzen Phase bei Lombard Odier IM, die Firma verlassen hat», erklärte eine Sprecherin gegenüber finews.ch. Lombard Odier habe sich dem deutschsprachigen Schweizer Markt verschrieben und werde auch weiterhin nach hoch talentierten Mitarbeitern suchen, um das Wachstum in dieser Region zu unterstützen, war weiter zu erfahren.

Die Demission Breitenmosers kann aber durchaus als Rückschlag für Lombard Odier in Zürich gewertet werden, gilt er doch als ausgewiesener und in der Branche bekannter Vertriebsfachmann. Vor Lombard Odier war er zuletzt bei der Zürcher Kantonalbank (ZKB) als Head of Asset Management Sales tätig. Davor bekleidete er bei Swisscanto Asset Management knapp drei Jahre lang die Position Leiter Vertrieb Institutionelle, bevor das Unternehmen in die ZKB integriert wurde.

Verantwortlich für institutionelle Kunden

Vor seiner Anstellung bei Swisscanto Asset Management arbeitete er über zehn Jahre bei J.P. Morgan Asset Management, wo er unter anderem zwei Jahre für das Geschäft mit institutionellen Kunden verantwortlich war. Weitere Stationen seiner beruflichen Laufbahn waren Merrill Lynch Investment Management und Credit Suisse, wo er ebenfalls im Raum Zürich im Vertrieb für institutionelle Kunden tätig war.

Breitenmoser besitzt einen Executive MBA in Asset and Wealth Management von der Carnegie Mellon University in Pittsburgh und der Universität Lausanne.

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Allianz Suisse

Der Versicherer hat in der Romandie Wohn- und Büroimmobilien im Volumen von rund 290 Millionen Franken erworben. Dabei handelt es sich bislang um die grösste Immobilieninvestition in der Westschweiz für die Allianz Suisse. Angesichts des anhaltenden Tiefzinsumfelds investiert der Versicherer verstärkt in Immobilien.

Swiss Re

Die Ratingagentur Fitch hat das Rating für Finanzstärke für den Rückversicherer Swiss Re mit AA– und den Ausblick mit «stabil» bestätigt. Auch das Langfristrating bleibt mit stabilem Ausblick unverändert bei A+.

Swiss Life

Swiss Life Asset Managers erweitert ihr Immobilienportfolio in Deutschland um das Wohn- und Geschäftshaus Bernsteincarré in Leipzig. Auf 6'500 qm Mietfläche werden Geschäfte, Gastronomie und Büros entwickelt. Hinzu kommen 18 Wohnungen. Das Projekt befindet sich aktuell im Bau, die Fertigstellung ist für 2017 vorgesehen.

Syz Asset Management

Am 1. Dezember hat der internationale Vermögensverwaltungs-Arm der Genfer Bank Syz eine Niederlassung in München eröffnet. Wie finews.ch exklusiv berichtete, wird die Niederlassung von Michael Schlieper, Region Head Deutschland und Österreich, geleitet.

Varia US Properties

Die Zuger Immobilienfirma Varia US Properties hat am Donnerstag ihren ersten Handelstag an der Schweizer Börse SIX. Insgesamt wurden 3,5 Millionen Aktien zu einem Preis von 35 Franken ausgegeben. Varia konzentrier sich auf den US-Miethäusermarkt.

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Das Dotationskapital der Tessiner Kantonalbank wird massiv von 240 auf 500 Millionen Franken ausgeweitet. Dies teilte der Kanton Tessin als Eignerin des Instituts mit.

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Das vierte GAFI-Länderexamen zur Bekämpfung der Geldwäscherei und Terrorismus-Finanzierung stellt der Schweiz ein gutes Zeugnis aus. Nur Italien und Spanien schnitten bisher besser ab. Kritisiert wurde etwa, dass hierzulande der Schwellenwert für Bargeld-Transaktionen bei 25'000 Franken liegt. Das ist mehr als der vorgesehene GAFI-Schwellenwert von 15'000 Dollar.

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Der Immobilienfonds von Swiss Life REF Swiss Properties kauft eine Immobilie in der Innenstadt von Basel. Damit steigt der Wert des Immobilienportfolios auf 620 Millionen Franken. Zur Finanzierung weiterer Akquisitionen will Swiss Life dem Fonds weitere 100 Millionen Franken zuführen. Dies soll über eine Kapitalerhöhung geschehen. Geplant ist die Emission neuer Anteile mit einem Bezugsverhältnis von 5:1.

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Die staatliche ägyptische Housing and Development Bank, einer der grossen Hypotheken-Institute im nahöstlichen Land mit 1,5 Millionen Kunden, ist auf das Kernbanken-System von Temenos migriert. Der Genfer Bankensoftware-Hersteller wurde dabei von der ägyptischen Partnerfirma Masaref unterstützt.

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