Raiffeisen: «Ära Würth» geht zu Ende

Cécile Bachmann

Cécile Bachmann

Im Zuge der Pensionierung ihres langjährigen Sprechers Franz Würth hat Raiffeisen Schweiz die Medienstelle neu besetzt. Zwei Frauen übernehmen das Zepter.

Die Leitung der Medienstelle übernimmt die ehemalige Journalistin und PR-Fachfrau Cécile Bachmann (Bild oben), wie Raiffeisen Schweiz am Dienstag mitteilte.

Bachmann arbeitete zuletzt als Managing Partner Instinctif Schweiz, einer auf Finanzmandate spezialisierten PR-Agentur. Davor war sie als Partnerin und Mandatsleiterin zweier etablierter Public Relations- und Public-Affairs-Agenturen in Zürich und Bern sowie als Corporate Communications Manager bei einem Schweizer Asset Manager tätig und schrieb als zeichnende Redaktorin für die Wirtschaftszeitung «Finanz und Wirtschaft».

Bachmann hat an der Universität Basel ein Studium in Soziologie, Wirtschaft und Germanistik absolviert.

Journalistin in der Fernsehbranche

Monika Waldburger (Bild unten) war zehn Jahre als Journalistin in der Medienbranche tätig, davon acht als Redaktorin und Produzentin beim Schweizer Fernsehen SRF. Vor zwei Jahren hat sie die Medienbranche verlassen und sich in den Dienst eines KMU mit 70 Mitarbeitenden gestellt.

Monika Waldburger 500

Waldburger hat in Zürich und St. Gallen Internationale Beziehungen studiert. Mit dem «Intensivstudium KMU» schliesst sie im Sommer 2016 ihre Weiterbildung im Bereich General Managament an der Universität St. Gallen ab.

Ansehen und Respekt erarbeitet

Franz Würth (Bild unten), der die Medienstelle 15 Jahre lang geleitet hat, stand über 33 Jahre im Dienste von Raiffeisen. Per Ende Juni tritt er in den Ruhestand.

Franz Wurth 502

«Durch seine unaufgeregte Art hat sich Franz Würth bei Raiffeisen und Medienschaffenden gleichermassen Ansehen und Respekt erarbeitet», sagte Patrik Gisel, Vorsitzender der Geschäftsleitung von Raiffeisen Schweiz.

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NEWS GANZ KURZ

Banco Stato

Das Dotationskapital der Tessiner Kantonalbank wird massiv von 240 auf 500 Millionen Franken ausgeweitet. Dies teilte der Kanton Tessin als Eignerin des Instituts mit.

Geldwäscherei

Das vierte GAFI-Länderexamen zur Bekämpfung der Geldwäscherei und Terrorismus-Finanzierung stellt der Schweiz ein gutes Zeugnis aus. Nur Italien und Spanien schnitten bisher besser ab. Kritisiert wurde etwa, dass hierzulande der Schwellenwert für Bargeld-Transaktionen bei 25'000 Franken liegt. Das ist mehr als der vorgesehene GAFI-Schwellenwert von 15'000 Dollar.

Swiss Life

Der Immobilienfonds von Swiss Life REF Swiss Properties kauft eine Immobilie in der Innenstadt von Basel. Damit steigt der Wert des Immobilienportfolios auf 620 Millionen Franken. Zur Finanzierung weiterer Akquisitionen will Swiss Life dem Fonds weitere 100 Millionen Franken zuführen. Dies soll über eine Kapitalerhöhung geschehen. Geplant ist die Emission neuer Anteile mit einem Bezugsverhältnis von 5:1.

Temenos

Die staatliche ägyptische Housing and Development Bank, einer der grossen Hypotheken-Institute im nahöstlichen Land mit 1,5 Millionen Kunden, ist auf das Kernbanken-System von Temenos migriert. Der Genfer Bankensoftware-Hersteller wurde dabei von der ägyptischen Partnerfirma Masaref unterstützt.

Finma

Die Eidgenössische Finanzaufsicht revidiert ihre Anforderungen an die externe und interne Auslagerung von Bankdiensten. An systemrelevante Banken werden für die Auslagerung kritischer Dienstleistungen nochmals erhöhte Anforderungen gestellt.

UBS

Die Grossbank muss nach einem Entscheid der amerikanischen Finanzbehörde Finra weitere 18,5 Millionen Dollar an Investoren in Puerto-Rico-Anleihen zahlen. Nach hohen Verlusten auf den Papieren sieht sich die Bank nicht abreissen wollenden Forderungen ausgesetzt. Laut Medienberichten ist dies die höchste Einzelzahlung, welche die UBS in dem Fall bisher leistete.

Gottex

Der angeschlagene Vermögensverwalter Gottex will den Nennwert seiner Aktien von 1 auf 0,10 Franken senken. Darüber sollen die Aktionäre am 30. Dezember an einer ausserordentlichen GV befinden. Das Unternehmen hat erst kürzlich die zweite Runde einer Rekapitalisierung abgeschlossen.

Generali

Im Verlaufe des Jahres 2017 werden zentrale Funktionen von Generali Schweiz in Adliswil ZH zusammengeführt. Dazu werden rund 100 Stellen aus Nyon VD dorthin verschoben, wie auch finews.ch berichtete. Nun hat der Versicherer ein Konsultations-Verfahren eröffnet. Die gewählte Arbeitnehmer-Vertretung startet umgehend mit den Arbeiten.

Bellevue

Der BB Healthcare Trust ist an der London Stock Exchange mit einem Volumen von 150 Millionen Pfund gelistet. Der erste Handelstag ist der 2. Dezember. Portfoliomanager des Trusts ist Bellevue Asset Management.

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