Abgang in der Geschäftsleitung von Blackrock

Christian Hinze, vormals COO Blackrock Schweiz

Der amerikanische Asset Manager Blackrock verliert in der Schweiz seinen Chief Operating Officer, wie Recherchen von finews.ch ergeben haben. Er wird Teilhaber bei einem Zürcher Finanzinstitut.

Christian Hinze hat den US-Vermögensverwalter Blackrock verlassen. Er wird Partner und Teilhaber bei einem kleineren Asset Manager in Zürich, wie Blackrock Recherchen von finews.ch am Donnerstag bestätigte.

Hinze wird an neuer Stelle Chief Operating Officer (COO) und will dort das weitere Wachstum unterstützen. Den Namen des Asset Managers wolte er noch nicht bekanntgeben.

Der Investmentspezialist war 2012 zu Blackrock gestossen, im Zuge der Übernahme von Swiss Re Private Equity Partners durch den US-Asset-Manager.

Private-Equity-Spezialist

Im Mai 2013 wurde er zum stellvertretenden CEO von Blackrock Schweiz und zum COO ernannt. Zuvor war er von 2004 bis 2012 in verschiedenen leitenden Funktionen bei Swiss Re, zuletzt als CEO von Swiss Re Private Equity Partners.

Während seiner Zeit bei Swiss Re war Hinze verantwortlich für verschiedene strategische Transaktionen und Investments in Europa und den USA.

Nachfolger steht noch nicht fest

Vor seiner Zeit bei Swiss Re war Hinze während mehr als zehn Jahren in der Transaktionsberatung und Wirtschaftsprüfung bei Deloitte und Andersen tätig. Seit vergangenem März sitzt Hinze auch im Vorstand der Swiss Fund & Asset Management Association (Sfama).

Ein Nachfolger Hinzes bei Blackrock steht noch nicht fest.

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NEWS GANZ KURZ

Gottex

Der Hedgefondsanbieter Gottex hat die Publikation seiner Halbjahreszahlen verschoben. Das Unternehmen begründet die Verschiebung mit einem Verzug in den Verhandlungen um eine zweite Finanzierungstranche nach den Rekapitalisierungs-Massnahmen vom Sommer.

UBS

Die Grossbank UBS hat mit einer Zahlung von 15 Millionen Dollar an die US-Börsenaufsicht SEC ein Verfahren um den Verkauf komplizierter Derivate an Privatkunden beigelegt. Die Zahlung erfolgte, weil die UBS ihre Broker nicht standesgemäss ausgebildet habe.

Avaloq

Der Bankensoftwareentwickler Avaloq und die Deutsche Apotheker- und Ärztebank (Apobank) haben einen Vertrag zur Evaluierung einer zukünftigen Zusammenarbeit unterzeichnet. Bis zum Ende des ersten Quartals 2017 soll analysiert und erarbeitet werden, inwiefern die Umsetzung der Apobank-IT-Strategie mit der Avaloq Banking Suite möglich ist.

Deutsche Bank

Die Deutsche Bank will den britischen Versicherer Abbey Life an die Phoenix Life, eine Gesellschaft der Phoenix Group, verkaufen. Die nun geschlossene Vereinbarung sieht vor, dass Phoenix Life 100 Prozent von Abbey Life zum Preis von 935 Millionen Pfund erwirbt. Abbey Life ist derzeit Teil der Deutschen Asset Management.

Schwyzer Kantonalbank

Die Schwyzer Kantonalbank will mit neuen Fonds-Produkten finanzielle und ethische Ansprüche vereinen. Bis Ende 2016 erhebt die Bank auf die sogenannten Ethikfonds keinen Ausgabeaufschlag.

Crealogix

Das Bankensoftwareunternehmen Crealogix hat für das Verwaltungsrechenzentrum St.Gallen (VRSG) ein Bankingportal für den Government-Bereich entwickelt. Die Zahlungsverkehrslösung deckt die neusten Anforderungen des Schweizer Zahlungsverkehrs ab. Sie lässt sich unabhängig von einem Online-Banking-Tool einsetzen.

Valartis

Die Valartis Gruppe hat den Vollzug der Übernahme der Liechtensteiner Tochter an die Citychamp Watch & Jewellery Group aus Hongkong abgeschlossen. Damit ist die letzte Voraussetzung für die Umsetzung der Sanierungspläne erfüllt.

Aargauer Kantonalbank

Die Aargauische Kantonalbank (AKB) hat in Eigenregie eine neue Anleihe in der Höhe von 200 Millionen Franken aufgelegt. Die Laufzeit beträgt 8 Jahre, der Coupon 0,02 Prozent.

digitalswitzerland

DigitalZurich2025, die Standortinitiative für digitale Innovation, wird zu «digitalswitzerland» umbenannt und damit auf die ganze Schweiz ausgeweitet. Zudem lanciert sie mit «Education Digital» eine Webplattform zu relevanten Aus- und Weiterbildungen rund um das Thema Digital.

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