Credit Suisse schnappt sich UBS-Leute für die Unternehmerbank

Andreas Arni, Credit Suisse

Andreas Arni, Credit Suisse

Die Credit Suisse baut mit neuen «Köpfen» ihre Bank für Unternehmer zielstrebig aus. Personelle Verstärkung holt sie sich dabei nicht ungern von der Konkurrentin UBS, wie Recherchen von finews.ch ergaben.

Im Gegensatz zu den einschlägig bekannten Baustellen innerhalb der Credit Suisse (CS) macht der Aufbau der «Bank für Unternehmer» in der Schweiz grosse Fortschritte. Unter dem Begriff versteht die Bank den Ansatz, verschiedene finanzielle Bedürfnisse von Unternehmern und Führungskräften (Entrepreneurs und Executives) aus einer Hand – respektive über die klassischen Segmentsgrenzen hinweg – anzubieten.      

Unter diesen Prämissen startete Anfang Juni der ehemalige UBS-Mann Andreas Arni (Bild oben) als schweizweiter Verantwortlicher des Bereichs Entrepreneurs & Executives (E&E). Nun folgen weitere Nominationen Schlag auf Schlag, wie Recherchen von finews.ch ergaben.

Zahlreiche E&E-Berater am Start

Yusuf Savmaz 160So hat am heutigen Freitag Yusuf Savmaz (Bild links) als Leiter E&E der Region Zürich begonnen. Er war bis vor kurzem im E&E-Desk der UBS in Zürich tätig und bringt entsprechend viel Erfahrung und Expertise zur CS mit. Der 42-jährige hat an der Universität Zürich Wirtschaftswissenschaften studiert und ist eidg. dipl. Steuerexperte sowie eidg. dipl. Finanz- und Anlageexperte.

Gleichzeitig mit Savmaz startet eine Reihe weiterer E&E-Berater im Zürcher Team – zahlreiche ebenfalls von der UBS, wie weitere Recherchen ergaben. Ausserdem werden in den kommenden Wochen auch andere regionale E&E-Verantwortliche nominiert.

Bis Ende Jahr 40 zusätzliche Leute

Wie finews.ch schon früher meldete, will die Bank den Bereich landesweit mit rund 40 zusätzlichen Beratern ausbauen – und hätte dann rund 100 solcher Fachleute. Insgesamt betreut die CS in der Schweiz aktuell mehr als 100'000 KMU-Kunden, davon sind rund 30'000 kleinere Unternehmen, und kommt damit auf einen Marktanteil von 10 bis 15 Prozent

«Dank dem bestehenden Team und den Neuzugängen verfügt die Credit Suisse über absolute Top-Leute in diesem Segment, die sowohl über das nötige Know-how verfügen, als auch eine langjährige Erfahrung haben. Damit haben wir die beste Ausgangslage, die Wachstumsstrategie der CS in der Schweiz mitzuprägen», sagte Andreas Arni am Freitag.

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Gottex

Der Hedgefonds-Anbieter Gottex hat die Publikation seiner Halbjahreszahlen verschoben. Offenbar verzögern sich die Verhandlungen um eine zweite Finanzierungsrunde.

UBS

Die Grossbank UBS hat mit einer Zahlung von 15 Millionen Dollar an die US-Börsenaufsicht SEC ein Verfahren um den Verkauf komplizierter Derivate an Privatkunden beigelegt.

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Die Deutsche Bank will den britischen Versicherer Abbey Life an die Phoenix Life, eine Gesellschaft der Phoenix Group, verkaufen. Die nun geschlossene Vereinbarung sieht vor, dass Phoenix Life 100 Prozent von Abbey Life zum Preis von 935 Millionen Pfund erwirbt. Abbey Life ist derzeit Teil der Deutschen Asset Management.

Schwyzer Kantonalbank

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Crealogix

Das Bankensoftwareunternehmen Crealogix hat für das Verwaltungsrechenzentrum St.Gallen (VRSG) ein Bankingportal für den Government-Bereich entwickelt. Die Zahlungsverkehrslösung deckt die neusten Anforderungen des Schweizer Zahlungsverkehrs ab. Sie lässt sich unabhängig von einem Online-Banking-Tool einsetzen.

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digitalswitzerland

DigitalZurich2025, die Standortinitiative für digitale Innovation, wird zu «digitalswitzerland» umbenannt und damit auf die ganze Schweiz ausgeweitet. Zudem lanciert sie mit «Education Digital» eine Webplattform zu relevanten Aus- und Weiterbildungen rund um das Thema Digital.

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