Die Credit Suisse macht Spezial-Boni locker

Die Credit Suisse (CS) beschloss das Jahr 2015 mit Milliarden-Verlusten. Trotzdem konnten sich zahlreiche Mitarbeitenden der zweitgrössten Schweizer Bank offenbar über massiv höhere variable Ausschüttungen freuen.

Wie nämlich die britische Zeitung «Financial Times» (Artikel bezahlpflichtig) berichtete, hat die CS die Spezial-Boni für letztes Jahr massiv erhöht: sie überwies Zuteilungen im Gegenwert von 222 Millionen Franken an ausgewählte Mitarbeitende. 2014 waren es demnach noch 71 Millionen Franken gewesen.

Auch die UBS will mehr zahlen

Derweil kamen viermal mehr CS-Banker in den Genuss von speziellen Zahlungen, um sie von anderen Instituten «auszulösen» oder bei der Grossbank zu halten. Laut dem Bericht stiegt die Zahl der so bedachten Mitarbeitenden von 216 auf 925.

Die «Financial Times» stützte sich in ihren Berechnungen auf den Geschäftsbericht, der bereits letzten April publiziert wurde. Die CS kommentierte den Bericht nicht.

Wie finews.ch berichtete, ist die Grossbank mit ihren Halte-Massnahmen nicht alleine. Auch die Erzrivalin UBS etwa plant in Amerika, ihre Private Banker besser zu bezahlen, um nicht mehr so viel Geld für Neuanstellungen ausgeben zu müssen.

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Die Grossbank UBS hat mit einer Zahlung von 15 Millionen Dollar an die US-Börsenaufsicht SEC ein Verfahren um den Verkauf komplizierter Derivate an Privatkunden beigelegt.

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Die Deutsche Bank will den britischen Versicherer Abbey Life an die Phoenix Life, eine Gesellschaft der Phoenix Group, verkaufen. Die nun geschlossene Vereinbarung sieht vor, dass Phoenix Life 100 Prozent von Abbey Life zum Preis von 935 Millionen Pfund erwirbt. Abbey Life ist derzeit Teil der Deutschen Asset Management.

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