Credit Suisse: Tessiner Lokalmatador tritt ab

Alberto Petruzzella

Alberto Petruzzella

Seit Jahren weist die Credit Suisse (CS) in der «Provinz» eine Schwäche auf. Die Zahl der Filialen schmilzt, die Regionalleiter wechseln oft, zuletzt wieder Anfang Jahr, wie auch finews.ch berichtete.

Während der letzten Rochaden stand nur einer wie ein Fels in der Brandung: Alberto Petruzzella, verantwortlich für das Geschäft der CS im Tessin. Über den Südkanton hinaus galt der Verteran, der seit 20 Jahren im Dienst der Grossbank steht, als Aushängeschild.

Medienaffin, bestens vernetzt vor Ort und kompetent – klar, dass Petruzzella zuletzt noch mehr Verantwortung aufgebürdet bekam.

Abrupter Abgang

Doch jetzt geht der Vorzeige-Banker Knall auf Fall. Wie die CS am Donnerstag gegenüber der Agentur «AWP» bestätigte, verlässt Petruzzella das Institut per sofort. Mit internen Restrukturierungen habe das nichts zu tun, versicherte ein Sprecher der Bank.

In die Lücke springt vorläufig Gabriele Zanzi, der Leiter des örtlichen Firmenkundengeschäfts, wie es weiter hiess.

Bald bei der Banca Stato?

Der Abgang war bereits letzten Mittwoch über den Tessiner TV-Sender «RSI» durchgesickert. Gegenüber dem Sender liess Petruzzella ausrichten, er habe seinen Dienst bei der CS in gutem Einvernehmen quittiert und werde sich nun über die nächsten Monate seine berufliche Zukunft zurechtlegen.

Vom Gerücht, er werde bald bei der Tessiner Kantonalbank Banca Stato auftauchen, wollte Petruzzella hingegen nichts wissen.

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Avaloq

Der Bankensoftwareentwickler Avaloq und die Deutsche Apotheker- und Ärztebank (Apobank) haben einen Vertrag zur Evaluierung einer zukünftigen Zusammenarbeit unterzeichnet. Bis zum Ende des ersten Quartals 2017 soll analysiert und erarbeitet werden, inwiefern die Umsetzung der Apobank-IT-Strategie mit der Avaloq Banking Suite möglich ist.

Deutsche Bank

Die Deutsche Bank will den britischen Versicherer Abbey Life an die Phoenix Life, eine Gesellschaft der Phoenix Group, verkaufen. Die nun geschlossene Vereinbarung sieht vor, dass Phoenix Life 100 Prozent von Abbey Life zum Preis von 935 Millionen Pfund erwirbt. Abbey Life ist derzeit Teil der Deutschen Asset Management.

Schwyzer Kantonalbank

Die Schwyzer Kantonalbank will mit neuen Fonds-Produkten finanzielle und ethische Ansprüche vereinen. Bis Ende 2016 erhebt die Bank auf die sogenannten Ethikfonds keinen Ausgabeaufschlag.

Crealogix

Das Bankensoftwareunternehmen Crealogix hat für das Verwaltungsrechenzentrum St.Gallen (VRSG) ein Bankingportal für den Government-Bereich entwickelt. Die Zahlungsverkehrslösung deckt die neusten Anforderungen des Schweizer Zahlungsverkehrs ab. Sie lässt sich unabhängig von einem Online-Banking-Tool einsetzen.

Valartis

Die Valartis Gruppe hat den Vollzug der Übernahme der Liechtensteiner Tochter an die Citychamp Watch & Jewellery Group aus Hongkong abgeschlossen. Damit ist die letzte Voraussetzung für die Umsetzung der Sanierungspläne erfüllt.

Aargauer Kantonalbank

Die Aargauische Kantonalbank (AKB) hat in Eigenregie eine neue Anleihe in der Höhe von 200 Millionen Franken aufgelegt. Die Laufzeit beträgt 8 Jahre, der Coupon 0,02 Prozent.

digitalswitzerland

DigitalZurich2025, die Standortinitiative für digitale Innovation, wird zu «digitalswitzerland» umbenannt und damit auf die ganze Schweiz ausgeweitet. Zudem lanciert sie mit «Education Digital» eine Webplattform zu relevanten Aus- und Weiterbildungen rund um das Thema Digital.

Fondsmarkt

Die Schweizer Fondbranche kratzt an der Billionen-Grenze. Wie der Branchendienst Swiss Fund Data vermeldete, erreichte das Vermögen der in der Schweiz gehandelten Anlagefonds letzten August rund 914 Milliarden Franken.

EIB

Die Europäische Investitionsbank finanziert die Forschung am Genfer CERN. Dies, indem sie dem Teilchenbeschleuniger eine Kreditfazilität von 250 Millionen Franken leistet. Das Geld wird zum Bau des nächsten CERN-Grossprojekts benötigt, dem High Luminosity Large Hadron Collider.

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