CS besetzt Chefposten im International Wealth Management neu

Die Schweizer Grossbank Credit Suisse befördert einen langjährigen Kadermann in eine Chefposition. Zudem bündelt sie die Bereiche Operations und IT der Swiss Universal Bank in einem Departement.

Per Anfang November wird Marcel Schuler Chief Operating Officer (COO) der Division International Wealth Management bei der Credit Suisse, wie aus einem internem Memo der Schweizer Grossbank zu entnehmen ist, das finews.ch vorliegt.

Er wird Iqbal Khan direkt unterstellt sein und fachlich an Pierre-Olivier Bouée rapportieren, wie es weiter hiess.

Neue Funktion für Vorgänger

Schuler ist seit 22 Jahren für die Credit Suisse tätig ist und hat zahlreiche Führungsfunktionen in den Bereichen Operations, Product Management, Strategic Projects, Segment Management und Credit Recovery innegehabt. Zurzeit leitet er den Bereich Swiss Universal Bank (Swiss UB) Operations.

Schuler tritt an die Stelle von Romeo Lacher, der vor einigen Monaten aus gesundheitlichen Gründen ausschied. Seine neue Funktion soll laut Mitteilung zu gegebener Zeit bekanntgegeben werden.

Neues Departement

Gleichzeitig mit dem Wechsel von Schuler vereint die Credit Suisse gemäss Mitteilung die Bereiche Operations und IT der Swiss UB in einem neuen Departement Swiss UB IT & Operations.

Diesem Departement wird neu Mario Crameri vorstehen. Er wird Dagmar Kamber Borens unterstellt sein, die im Oktober als COO der Swiss UB von der UBS zur Credit Suisse stösst, wie auch finews.ch berichtete.

Mit dieser neuen Organisationsstruktur werden die Bereiche IT und Operations noch enger zusammenwachsen und die Digital-Banking-Funktionen weiterentwickelt, so die Credit Suisse. Die Zusammenführung der beiden Funktionsbereiche unter einer gemeinsamen Leitung sei ein «logischer Schritt», hiess es weiter.

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NEWS GANZ KURZ

Varia US Properties

Die Zuger Immobilienfirma Varia US Properties hat am Donnerstag ihren ersten Handelstag an der Schweizer Börse SIX. Insgesamt wurden 3,5 Millionen Aktien zu einem Preis von 35 Franken ausgegeben. Varia konzentrier sich auf den US-Miethäusermarkt.

Banco Stato

Das Dotationskapital der Tessiner Kantonalbank wird massiv von 240 auf 500 Millionen Franken ausgeweitet. Dies teilte der Kanton Tessin als Eignerin des Instituts mit.

Geldwäscherei

Das vierte GAFI-Länderexamen zur Bekämpfung der Geldwäscherei und Terrorismus-Finanzierung stellt der Schweiz ein gutes Zeugnis aus. Nur Italien und Spanien schnitten bisher besser ab. Kritisiert wurde etwa, dass hierzulande der Schwellenwert für Bargeld-Transaktionen bei 25'000 Franken liegt. Das ist mehr als der vorgesehene GAFI-Schwellenwert von 15'000 Dollar.

Swiss Life

Der Immobilienfonds von Swiss Life REF Swiss Properties kauft eine Immobilie in der Innenstadt von Basel. Damit steigt der Wert des Immobilienportfolios auf 620 Millionen Franken. Zur Finanzierung weiterer Akquisitionen will Swiss Life dem Fonds weitere 100 Millionen Franken zuführen. Dies soll über eine Kapitalerhöhung geschehen. Geplant ist die Emission neuer Anteile mit einem Bezugsverhältnis von 5:1.

Temenos

Die staatliche ägyptische Housing and Development Bank, einer der grossen Hypotheken-Institute im nahöstlichen Land mit 1,5 Millionen Kunden, ist auf das Kernbanken-System von Temenos migriert. Der Genfer Bankensoftware-Hersteller wurde dabei von der ägyptischen Partnerfirma Masaref unterstützt.

Finma

Die Eidgenössische Finanzaufsicht revidiert ihre Anforderungen an die externe und interne Auslagerung von Bankdiensten. An systemrelevante Banken werden für die Auslagerung kritischer Dienstleistungen nochmals erhöhte Anforderungen gestellt.

UBS

Die Grossbank muss nach einem Entscheid der amerikanischen Finanzbehörde Finra weitere 18,5 Millionen Dollar an Investoren in Puerto-Rico-Anleihen zahlen. Nach hohen Verlusten auf den Papieren sieht sich die Bank nicht abreissen wollenden Forderungen ausgesetzt. Laut Medienberichten ist dies die höchste Einzelzahlung, welche die UBS in dem Fall bisher leistete.

Gottex

Der angeschlagene Vermögensverwalter Gottex will den Nennwert seiner Aktien von 1 auf 0,10 Franken senken. Darüber sollen die Aktionäre am 30. Dezember an einer ausserordentlichen GV befinden. Das Unternehmen hat erst kürzlich die zweite Runde einer Rekapitalisierung abgeschlossen.

Generali

Im Verlaufe des Jahres 2017 werden zentrale Funktionen von Generali Schweiz in Adliswil ZH zusammengeführt. Dazu werden rund 100 Stellen aus Nyon VD dorthin verschoben, wie auch finews.ch berichtete. Nun hat der Versicherer ein Konsultations-Verfahren eröffnet. Die gewählte Arbeitnehmer-Vertretung startet umgehend mit den Arbeiten.

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