Julius Bär auf Personaljagd

Julius Bär in Zürich

Julius Bär in Zürich

Die Zürcher Bankengruppe Julius Bär will im laufenden Jahr mit einer Vielzahl neuer und erfahrener Kundenberater expandieren. Sie erwartet vor diesem Hintergrund eine «starke Wachstumsphase».

Mit nahezu 50 neuen Kundenberatern (netto) liegt die Zahl der Rekrutierungen bereits im 1. Halbjahr deutlich über dem Total von netto 40 Kundenberatern des gesamten Jahres 2015, wie die Bank Julius Bär am Montag im Rahmen ihrer Halbjahres-Zahlen mitteilte.

Damit setzt die Gruppe gemäss eigenen Angaben eine beschleunigte Rekrutierung von erfahrenen Kundenberatern in diesem Jahr weiter um. Insgesamt hätten sich in diesem Jahr bereits über 200 Kundenberater (brutto) für die Gruppe entschieden (basierend auf schon unterschriebenen Arbeitsverträgen).

Erfolge bei Neueinstellungen

«Die Organisation und die Erfolge bei der Neueinstellung von Kundenberatern werden es der Gruppe ermöglichen, die Kundenvermögens-Basis zu steigern und die mittelfristigen Ziele im Einklang mit dem Fokus von Julius Bär auf langfristige und nachhaltige Wertschöpfung zu erreichen», sagte Julius-Bär-CEO Boris Collardi.

Mit 5'856 Vollzeitstellen, die 1'284 Kundenberater sowie neu 144 Mitarbeitende von Kairos beinhalten, stieg die Gesamtzahl der Mitarbeitenden per Ende Juni 2016 um 9 Prozent respektive 478 Vollzeitstellen, gegenüber Ende Juni 2015.

Weiter als im Vorjahr

In den ersten sechs Monaten des Jahres 2016 stellte die Gruppe auf Nettobasis 67 neue Kundenberater ein; davon stiessen 20 durch die Übernahme von Kairos dazu.

Der auf Neueinstellungen beruhende Anstieg von 47 Kundenberatern im ersten Halbjahr liegt bereits über den netto 40 neu eingestellten Kundenberatern im ganzen Jahr 2015.

Investitionen auch in andere wichtige Bereiche

Die kürzlich angekündigte Anpassung der Frontorganisation, die neuen Management-Ernennungen sowie die diesjährigen Neueinstellungen würden eine starke Wachstumsphase erwarten lassen, schreibt Julius Bär.

Dieses Wachstum sowie der Anstieg bei sonstigen Mitarbeitenden folgen dem weiteren Vernehmen nach der Entscheidung, Kundenberater beschleunigt einzustellen und Investition in andere wichtige Bereiche des Geschäfts, wie Investment Management und Investment Solutions, zu tätigen.

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Allianz Suisse

Der Versicherer hat in der Romandie Wohn- und Büroimmobilien im Volumen von rund 290 Millionen Franken erworben. Dabei handelt es sich bislang um die grösste Immobilieninvestition in der Westschweiz für die Allianz Suisse. Angesichts des anhaltenden Tiefzinsumfelds investiert der Versicherer verstärkt in Immobilien.

Swiss Re

Die Ratingagentur Fitch hat das Rating für Finanzstärke für den Rückversicherer Swiss Re mit AA– und den Ausblick mit «stabil» bestätigt. Auch das Langfristrating bleibt mit stabilem Ausblick unverändert bei A+.

Swiss Life

Swiss Life Asset Managers erweitert ihr Immobilienportfolio in Deutschland um das Wohn- und Geschäftshaus Bernsteincarré in Leipzig. Auf 6'500 qm Mietfläche werden Geschäfte, Gastronomie und Büros entwickelt. Hinzu kommen 18 Wohnungen. Das Projekt befindet sich aktuell im Bau, die Fertigstellung ist für 2017 vorgesehen.

Syz Asset Management

Am 1. Dezember hat der internationale Vermögensverwaltungs-Arm der Genfer Bank Syz eine Niederlassung in München eröffnet. Wie finews.ch exklusiv berichtete, wird die Niederlassung von Michael Schlieper, Region Head Deutschland und Österreich, geleitet.

Varia US Properties

Die Zuger Immobilienfirma Varia US Properties hat am Donnerstag ihren ersten Handelstag an der Schweizer Börse SIX. Insgesamt wurden 3,5 Millionen Aktien zu einem Preis von 35 Franken ausgegeben. Varia konzentrier sich auf den US-Miethäusermarkt.

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Das Dotationskapital der Tessiner Kantonalbank wird massiv von 240 auf 500 Millionen Franken ausgeweitet. Dies teilte der Kanton Tessin als Eignerin des Instituts mit.

Geldwäscherei

Das vierte GAFI-Länderexamen zur Bekämpfung der Geldwäscherei und Terrorismus-Finanzierung stellt der Schweiz ein gutes Zeugnis aus. Nur Italien und Spanien schnitten bisher besser ab. Kritisiert wurde etwa, dass hierzulande der Schwellenwert für Bargeld-Transaktionen bei 25'000 Franken liegt. Das ist mehr als der vorgesehene GAFI-Schwellenwert von 15'000 Dollar.

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Der Immobilienfonds von Swiss Life REF Swiss Properties kauft eine Immobilie in der Innenstadt von Basel. Damit steigt der Wert des Immobilienportfolios auf 620 Millionen Franken. Zur Finanzierung weiterer Akquisitionen will Swiss Life dem Fonds weitere 100 Millionen Franken zuführen. Dies soll über eine Kapitalerhöhung geschehen. Geplant ist die Emission neuer Anteile mit einem Bezugsverhältnis von 5:1.

Temenos

Die staatliche ägyptische Housing and Development Bank, einer der grossen Hypotheken-Institute im nahöstlichen Land mit 1,5 Millionen Kunden, ist auf das Kernbanken-System von Temenos migriert. Der Genfer Bankensoftware-Hersteller wurde dabei von der ägyptischen Partnerfirma Masaref unterstützt.

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